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Erstmals wurden die Dülmener Wildpferde im Jahre 1316 erwähnt als dem Herren Johannes de Lette und Hermann de Merfeld urkundlich neben der Jagd und Fischerei auch das Recht an den wilden Pferden im Merfelder Bruch zugesprochen wird.
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts fielen rund 800 Hektar des Bruchwaldes, in dem die wilden Pferde lebten, an den Herzog von Croy. Dieser ließ die letzten frei lebenden Wildlinge einfangen und in ein 200 Hektar umfassendes Gatter bringen. Heute leben rund 200 Pferde auf den eingegatterten Wiesen- und Waldflächen, so dass jedes Pferd etwa ein Hektar Weidegrund zur Verfügung hat.
Die Pferde leben ständig im Freien und sind weitestgehend auf sich selbst angewiesen. So gehen in strengen Wintern die Pferde zugrunde, die nicht widerstandsfähig genug sind. Meistens trifft es die Fohlen und die tragenden Jungstuten. Hengste bleiben nur von Mai bis September in der Herde und auf 50 Stuten kommt auch höchstens ein Hengst. In den letzten Jahren wurden polnische Koniks aus Wildhaltungen angekauft. Berühmt ist Merfeld auch wegen des Wildpferdefanges zu Pfingsten, wenn die jungen Hengste gefangen und versteigert werden.
Beobachtet man die Wildpferde länger, bekommt man Gefühl dafür, was einzeln gehaltene Pferde alles vermissen müssen. So sieht man überall sich freundschaftlich knabbernde Pferde.
hallo hawi, die haben wir auch gerade bei uns in der geltinger birk ( spezialgebiet von gerg ) bekommen !!
schönes gewusel und gefällt mir !!! gruß sönke
Ein Bild von herrlicher Schönheit. Ich bin ganz fasziniert von der Aufnahme und dem interessanten Text.
Durch dich hab ich schon viele kostbare Naturschönheiten kennen gelernt. Danke!
Herzlichen Gruß
Elisabeth
Wie schön, mal wieder Dülmener von Dir zu sehen! Ich kann mich noch gut an die Bilder aus dem letzten Jahr erinnern. Auch hier wieder eine interessante Szene aus dem Herdenleben dieser wunderschönen Tiere.
Viele Grüße, Martina
Einen sehr schönen Bildausschnitt aus der Herde präsentierst Du uns hier. Bin fast ein bisschen neidisch, weil ich es mir jedes Jahr vornehme in den Merfelder Bruch zum Fotografieren zu fahren und es noch nie geschafft habe. Deine Tochter war sicher begeistert!
Viele Grüße, Jutta
Mitten reingehalten und doch einen günstigen Moment erwischt. Das unterscheidet den Knipser vom ambitionierten Fotografen - ich kann nur staunen.
Gruß
Ralf
Ein wirklich beeindruckendes Foto mit guter Information.
Herrlich so in mitten der Pferde.Das vermittelt so ein wenig den Begriff der Freiheit.
Der Bildaufbau gefällt mir besonders gut.
Tolles Foto! Und super Bildbeschreibung! Auch ich hatte keine Ahnung, dass hier in Deutschland Pferde so leben können, wie in Island...
Wirklich schön!
Gruß - Kerstin
Ein herrliches Gruppenfoto, dem man anmerkt, daß sich die Tiere wohl fühlen. Im Fernsehen konnte ich die Herde jetzt auch schon ein paar mal bewundern. Gruß Marianne
Die Aufnahme von der ganzen Gruppe so wie du sie gemacht hast finde ich hervorragend gut.
Schön die Tiere fühlen sich wohl und ich habe einiges gelernt von deiner Beschreibung.
Gruß Edeltraud
das Bild ist wunderschön....aber das wurde ja schon ausreichend erwähnt:)
besonders ist es m.E. durch den Blickkontakt des hinteren Pferdes mit dem Betrachter...
Eines Deiner besten Fotos wie ich finde. Der Aufbau, die Spannung, Geschichte und der Blickkontakt sind einfach Stark. Wird Zeit das ich wieder einen Galerievorschlag machen darf, ausser mir kommt einer zuvor.
Eine Klasse Darstellung von Freiheit und Wohlemfinden die mir dieses Bild vermittelt.
Ich habe es schon so oft angeschaut und finde immer noch Details die faszinieren und so bei einem "Hauspferd" wohl nur noch selten zu finden sind. Sei es das Geschwür unter dem Ohr oder die klaren Herdenverhaltensweisen.
Besonders ragen auch die zwei im Blick fesselnden Pferde heraus, die für die Herdensicherheit zuständig sind und so alles wahrnehmen und trotzdem wie der Kopfauflegende entspannt sein können.
Aus meiner Sicht eine hervorragende Dokumentation über Verhaltensweisen eines Herdentieres wie man sie in Europa nur noch ganz selten zu sehen bekommt. Noch lieber hätte ich es für eine Doku-Sektion vorgeschlagen, aber da gibt es nur Reisen, Sport und Wissenschaft.
Klasse ist auch der Begleittext, was allerdings nur zur Leseanregung gelten soll.
Gruss Thomas
ja, da ist schon ein Gewimmel auf dem Bild...aber egal, an welcher Stelle ich beginne, meine Augen über das Bild wandern zu lassen...ihr Weg endet immer bei den beiden sich kreuzenden Pferdeköpfen.
Für mich ist okay, wenn aus einem Tierfoto keine tiefgründige Aussage kommt. Ich will mal nicht all die konstruierten Aussagen zitieren, die Tiergesichtern vermenschelnd untergeschoben werden. Ich bin für eine nüchterne Betrachtung der Tiere und Fotos derselben zu haben. Zusammen mit dem informativen Text ist dies schöne Bild galeriewürdig.
Ich stimme Lutz zu, ein engerer Ausschnitt hätte hier viel bewirkt. So ist es mir auch zu unruhig. Die beiden scharfen Pferdeköpfe an sich sind sehr gut gelungen.
Contra.
LG,
Britta
Das Motiv hat einen Fixpunkt: die beiden Pferdeköpfe in der Mitte. Das hätte man dadurch noch etwas hervorheben können, dass man die Tiefenschärfe reduziert und die Pferde im Vordergrund etwas unschärfer erscheinen lässt.
So ist es mir auch eher zu unruhig. Leichtes contra.
Gruß
Andreas
@Martin
Ich schätze, ich bin die einzige, die die ruhende Leidenschaft "Pennen" bei diesen Tiere nicht erkannt hat. Habe null Ahnung von Pferden. Ich sage das nur, damit du nicht den Fehler machst und von mir auf die anderen User schließt.
Liebe Grüße
@Marlies
lass Dich von Deinem Eindruck nicht abbringen. Es ist halt Deiner.
Martin folgt nur hier einigen Beispielen der letzten Zeit aus dem Voting ein beleidigendes Gähn an seine Anmerkung zu fügen, ohne gegen seine Behauptung das Bild mal richtig an zu schaun.
In einer Herde gibt es bei Pferden immer ein Leittier welches sich um die Sicherheit der Anderen kümmert, während diese ruhen. Und dieses sehr wohl hellwache Tier hat Hawi hier vorbildlich eingefangen. Die brauche ich nicht zu erklären welches es ist.
Lieben Gruss Thomas
Ausführliche Titelbeschreibung (wenn auch unnötig), zu unruhiger Vordergrund (da kann auch Schielmann nicht helfen). Zwei bis drei Pferde in Bewegung wären gut gewesen.
Contra
Axel
manche lernen eben nie dass EBV Standard wird und erst ab diesem Zeitpunkt das Werk gilt.
Wichtig ist das fertige Bild, egal wie es entstanden ist.
Von mir ein klares PRO
@Thomas
Aus meinem Gähnen gleich eine Beleidigung zu drehen...
Leider wird ja die Originalzeit der Anmerkung bei der Übernahme überschrieben, sonst könnte man sich auch jetzt noch zusammenreimen, dass sich zu später Stunde die Müdigkeit dieser Gäule auf den Betrachter übertragen kann. Selbst das ach so aufmerksame Wächtertier hat seinen schweren Kopf schon mal wo abgelegt...
Ich wette, die meisten von denen standen auf drei Beinen. (Wär übrigens auch kein schlechtes Bild geworden, mal nur die Beine von pennenden Perden zu zeigen.)
Schade, ich war eine Woche weg und habe deshalb die Diskussionen erst jetzt mitbekommen. Danke an alle, die abgestimmt haben und besonders die, die ihre Meinung begründet haben.
Besonderen Dank an Dich, Thomas, für deinen Vorschlag. Auch deine Begründung gefällt mir sehr gut.
Was mir immer wieder auffällt: Viele gehen von vornherein mit einem kritischen Blick an ein Foto heran: Was hätte ich anders gemacht?
Ist es denn nicht sinnvoller, sich in ein Bild und die Sichtweise des Fotografen hineinzuversetzen? Dann kommt man vielleicht auch dahinter, warum der Fotograf das Bild so und nicht anders gestaltet hat.
Aber nichts für ungut.Freu mich sowohl über den Vorschlag als auch über die Diskussion!
Gruß hawi
Thomas Kirchen, 25.10.2002 at 15:04h
Eine Klasse Darstellung von Freiheit und Wohlemfinden die mir dieses Bild vermittelt.Ich habe es schon so oft angeschaut und finde immer noch Details die faszinieren und so bei einem "Hauspferd" wohl nur noch selten zu finden sind. Sei es das Geschwür unter dem Ohr oder die klaren Herdenverhaltensweisen.
Besonders ragen auch die zwei im Blick fesselnden Pferde heraus, die für die Herdensicherheit zuständig sind und so alles wahrnehmen und trotzdem wie der Kopfauflegende entspannt sein können.
Aus meiner Sicht eine hervorragende Dokumentation über Verhaltensweisen eines Herdentieres wie man sie in Europa nur noch ganz selten zu sehen bekommt. Noch lieber hätte ich es für eine Doku-Sektion vorgeschlagen, aber da gibt es nur Reisen, Sport und Wissenschaft.
Klasse ist auch der Begleittext, was allerdings nur zur Leseanregung gelten soll.
Gruss Thomas