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(wer weiss, wie man "Uig" korrekt ausspricht, kriegt ein "Black Cuillin")
Meer:
Wir Schweizer haben keine Ahnung vom Meer. Wir haben wohl viel Wasser, das meiste aber gebunden in Eis und Schnee, dazwischen noch ein paar Seen. Aber Meer und so...das ist schon was ganz anderes.
Wind:
Wir Schweizer haben den Foehn (im uebrigen ein Naturphaenomen, das nur wenige Laender so ausgepraegt kennen) und die Bise. Zwischendurch blaest es ein wenig, aber - ausgenommen natuerlich die Bergregionen - mehrheitlich schwach.
Bay of Uig:
Ein fuer uns Schweizer ausgewachsener Sturm mit bis zu 90 mph (Faktor 1.61 fuer km) auf dem Land (nicht auf See und nicht auf erhoehten Punkten) erwies uns seine Ehre am zweiten vollen Tag auf Skye. Jung und naiv, wie ich bin, wollte ich das Lueftchen am eigenen Leib erfahren und begab mich auf eine Pier, die sauber zentral in die Bay of Uig gepflanzt worden war. Todesmutig kaempfte ich gegen die Windboen an und musste mich zeitweilig an der Mauer oder an sonst festangebundenen Teilen festhalten, um nicht weggeblasen zu werden. Insofern waren Fotos ohne Wasserflecken kein einfaches Unterfangen - siehe Pic.
Nach rund 30 luftigen Minuten begab ich mich ins nahegelegene Pub, wobei mir beim Bestellen des lokalen Ales nichts besseres in den Sinn kam, als gegenueber der Kellnerin eine Bemerkung das stuermische Wetter betreffend zu machen. Diese beaeugte mich belustigt und meinte trocken: "It's just a bit breezy today!".
So viel zum Thema Schweizer, Meer und Wind.
hier konntest du deine kamera aber sicher nicht trocken halten.
ein wenig dramatisierende kontrastverstärkung hätte ich mir noch gefallen lassen, sonst finde ich´s richtig gut - man schmeckt das salz auf der zunge!
lg stefan
Zunächst zum Motiv und Situation:
Einfach genial. Der Sturm den du beschreibst, kommt auf dem pic auch so rüber und das ist bei Regenfotos nicht immer einfach.
Technische Umsetzung, Bea:
In der Tat würde eine Erhöhung des Kontrastes, das Bild dramatischer wirken lassen, da die Graustufen sehr flach und einheitlich wirken. Schnitt und Schärfe sind dagegen sehr gut.
Mein persönlicher Wunsch:
Würde gerne mal die Farbvariante sehen (wenn möglich)
Gesamteindruck:
Diese Foto besticht durch seine außergewöhnliche Situation, die du super festgehalten hast. Ferner entlockt es dem Betrachter eine lange Verweildauer.
irgendwie schade, dass man beim ersten flüchtigen Betrachten heutzutage denkt, naja den Effekt hat er ja ganz nett reingebastelt...
Ein authentisches Sturmerlebnis also. Und tatsächlich ohne Wasserfleck. Danke für diese netten Ausführungen zum Thema Schweizer und Wind.
LG Mathias
tja, so kanns gehen in der Fremde ;-))
Deinen Text finde ich echt amüsant - rundet das Bild super ab. Wobei da schon richtige Weltuntergangstimmung rüber kommt, ein bisschen mehr Kontrast/Dunkelheit wär sogar noch besser
LG Barbara
Schön 'mal wieder etwas von Dir zu sehen. (Hoffentlich ist Deine Ausrüstung trocken geblieben - allerdings: auf der Insel hat man immer das entsprechende Equipment in der Tasche.
Zu den Fotodetails hat Detlef schon das Entscheidende gesagt; ein wenig mehr Kontrast, und das Unwetter wäre noch bedrohlicher - zumindest für Schweizer :-)).
Viele Grüße von einem Nordlicht Ise
das finde ich ein ganz spannendes foto, außergewöhnlich im motiv und stark in der stimmung. ich könnte mir ein wenig mehr kontrast vorstellen. aber auch so ein echt gelungenes foto!
vg, ingolf
Bei meinen Favoriten ist dieses famose Bild schon längst.
Rein intuitiv würde ich von einer starken Kontrasterhöhung eher die Finger lassen. Wenn dann nur wie Stefan schon schreibt, um die Dramatik etwas zu steigern.
So kommt es der Realität, denke ich, schon sehr nahe. Ich mag es, wie gesagt, sehr!
LG, Wolf