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Und weiter geht´s mit der Hosentaschenknipse. Das Bild zeigt Schloß Linderhof in der Nähe von Ettal am Fuße der Bayerischen Alpen.
Es ist das Schloß, in dem König Ludwig II. von Bayern am häufigsten zugegen war (mehr als 300 Tage). In Neuschwanstein, Hohenschwangau und Herrenchiemsee war er wesentlich seltener.
Das Schloß selbst enthält einige Gimmiks, die der Erwähnung wert sind und zeigen, wie romantizistisch Ludwig veranlagt war:
1. Die gesamte Anlage ist französischen Stilen entlehnt. Da wäre z.B. einmal er Spiegelsaal: Befindet man sich im Raum, hat man das Gefühl, in einen Tunnel hineinzuschauen. Solche Spiegelsäle sind Meisterwerke der Architektur. Das Schlafzimmer ist der größte Raum (typisch französisch, da die franzözischen Könige, ihre Regierungen in der Hauptsache im Schlafzimmer vornahmen). Das Schlafzimmer weist eine Deckenhöhe von satten 7 m auf.
2. Ihr kennt das Märchen vom "Tischlein deck Dich". In diesem Schloß ist es Realität. Ludwig war sehr menschenscheu, er haßte Diener um sich herum. Also wurde ein versenkbarer Tisch eingebaut, der die Speisen (meist 10 Gänge) direkt aus der Küche an den Eßplatz transportierte. Dazu wurde eine enorme Mechanik konstruiert.
3. Das Areal wurde um die sogenannte "Venusgrotte" ergänzt, in dem Konzerte stattfinden sollten. Es handelt sich dabei um einen ca. 90 m langen Nachbau einer Grotte mit See und Tropfstein und allen Dum und Dran. Als Material wurde überwiegend Holz und Pappe verwendet. Das sieht wirklich täuschend echt aus.
4. Der König war ausgesprochen friedlich. Er war sozusagen "Antimilitarist". Das ging soweit, dass nicht so wie sonst allgemein üblich, Fahnen gehißt wurden, wenn der König im Schloß war. Es wurden einfach zwei Skulpturen von Pfauen vor die Tür gestellt.
Kurz noch zur Technik des Bildes:
Der Tag war regnerisch. Die Bildqualität für Hosentaschenknipse hervorragend. Man sieht aber das Problen einer jeden Hosentaschenknipse, und sei sie auch noch so gut. Der kleine Sensor führt dazu, dass die Schärfe zu den Ecken hin abfällt. Aber man kann damit leben. DLSRs ohne Vollformatsensor leiden auch unter dem Problem, wenn auch nicht ganz so stark. Für Anlässe wie dieser ist eine kleine Cam auf jeden Fall brauchbar.
Canon Digital Ixus 980IS, ISO 80, manueller Modus - Juli 2009
Das ist ja alles ganz wundervoll gestaltet um das Schloß herum. Die Aufnahme ist für meine bescheidenen Kenntnisse wirklich i. O.
Ich habe auch eine Kleine für die Hosen-bzw. Handtasche und bin auch sehr zufrieden-
LG Eva
....ein schönes Schloss...und nicht nur die Aussenansicht und Aussenanlage...auch drinn sehr sehenswert...aber ....Gärtner möcht ich da auch nicht sein...was da alles für Buxbäumchen zu schneiden sind...oh je...LG Benita
Schon beruhigend, daß die kleine Ixus im Endeffekt dann doch nicht immer an die großen DSLRs rankommt. Man hätte sich sonst ernsthafte Gedanken machen müssen, warum man das viele Geld in eine solche und in hochwertige Objektive gesteckt hat. Danke fürs Zeigen und für die Infos zum Bild.
LG Uli
@Petra: Du kannst Dich aber weit zurückerinnern. Ich könnte kaum sagen, wo ich mit 6 überall war, höchstens in Fragmenten. Aber ich war da wohl auch nicht am Schloss ;-)
Ich war da auch mal in jungen Jahren und habe nur gute Erinnerungen an das Schloss. Vor allem die Grotte mit dem See hatte es mir angetan, war schwer beeindruckt. Es gefiel mir besser als Neuschwanstein. Als ich dann 2004 - im Winter nochmal da war, bin ich glatt dran vorbeigelaufen. Bei 2m Schnee sieht man da nichts mehr und zudem wurde das Schloss grade renoviert und war rundum verpackt. Netterweise haben Sie allerdings auf die Verpackung das Bild des Schlosses ausgedruckt.
Im Winter also nicht zu empfehlen. Alles bis auf das Schloss ist geschlossen und kann nicht betreten werden. All die schönen goldenen Figuren sind eingepackt. Das Innere des Schlosses ist natürlich auch im Winter noch sehenswert.
Für eine Hosentaschenknipse wirklich gut. Tolle Kontraste. hast du da nachgeregelt?
ich habe die 950 in der Hand gehabt, aber mich letztlich für die Fuji Finepix F31FD entschieden. Ich hatte mächtig Glück und noch eine ab Lager erwischt, obwohl die längst ausgelaufen war. 210€ hab ich bezahlt, 6 Monate später sind die bei eBay für 450 weggegangen. Ich bin auch ausgesprochen zufrieden damit, vor allem, weil man wirklich noch alles manuell einstellen kann. Die 950 gefiel mir zwar wegen der Menüführung, dem Design und den SD-Karten besser, aber letztlich hab ich mich dann pro Bildqualität entschieden.
Ich finde es schade, dass die Hersteller heute Ihren Kompakten auf den Fingernagelsensoren so viele Pixel mitgeben, obwohl nichtmal ein 3000€ L-SLR-Objetiv ansatzweise eine Auflösung liefert, die einen derartig kleinen Pixelabstand ausnutzen könnte. Geschweige denn die Mini-Objektive von Kompakten. Meine Traumkompakte wäre ein 980 mit 6 Millionen Pixeln und voll manuell einstellbar. Schade, dass die großen Hersteller keine Kompakte für Profis bauen und die Nachfrag nach einer solchen ignorieren. http://www.6mpixel.org/
Der Blickwinkel und der Ausschnitt gefallen!
Gruß
Christoph
@Christoph: Das Foto ist bis auf die übliche Aufbereitung für die fc kaum nachbearbeitet.
Bei den Kompakten muss i.d.R. nur stärker nachgeschärft werden.
Klar knapp 15 Mio Pixel kannst Du kaum auf den kleinen Sensor bringen. Schadet aber auch nicht. Bei der neuen 990IS wurde auf 12Mio Pixel reduziert. Das Problem bei den Kompakten ist meist die Optik, die an die DSLRs nicht drankommt. Billigobjektive für DSLRs bringen ebenfalls schlechte Ergebnisse. An Cams ab 15 Mio Pixel sollten immer entsprechend hochwertige Objektive zum Einsatz kommen.
6 Mio bei einer Kompakten würden mir nicht reichen, 12 Mio schon. Und wie man sieht ist, ist das auch in Ordnung. Warten wir mal ab, was da noch kommt in Zukunft!
@ Lutz
Erinnerst du dich noch an den Wahnsinn, als die Digicam-Hersteller durch Ihre 2Mpix-Cams die Bilder auf 5MPixel hochinterpoliert haben, um die Leute hinter das Licht zu führen? Fandest du das auch schwachsinnig, die Bilder nur zu vergrössern, ohne jeglichen Nutzen, da die Bilder nur größer waren, aber keinen deut mehr Bildinformation enthalten haben? Dasselbe passiert jetzt wieder.
Die billigen, simplen Objektive schaffen in etwa die Auflösung von 4-5Megapixeln bei einer Sensorgröße von 1 1/8". Und das ist schon ein großer Sensor bei Kompakten. Mehr Bildinformation liefern die nicht.
Jetzt gehen die Kamerahersteller hin und tasten die 5MPixel Information mit 15 MPixel ab. Das erzeugte Bild hat keinen Deut mehr Bildinformation als ein 6MPixel Bild. Um es so erscheinen zu lassen, schärfen sie es kräftig nach. Wenn du ein 6Megapixelbild einer Kompakten einfach auf 15MPixel hochskalierst und dann nachschärfst, hast du ein absolut gleichwertiges Bild mit demselben Bildgehalt.
Paradoxerweise, wie du auf 6MPixel.org nachsehen kannst, ist die Bildqualität und die Details und damit der Bildinformationsinhalt sogar BESSER, und das kommt so:
Die Pixel und sind bei 15MP so klein, dass sie pro Pixel wesentlich weniger Photonen auffangen. Daher muss eine 15MP-Kamera von Hause aus das geringere Eingangssignal wesentlich mehr verstärken. Das bedeutet zwangsläufig mehr Rauschen, und das schon bei ISO 80!
Diesen Nachteil kompensieren die Kameras durch agressivere Bildentrauschungsfilter. Blöderweise machen Bildentrauschungsfilter ein Bild schwammiger, d.H. sie reduzieren die Details.
Somit macht eine 15MP-Kamera zwangsläufig Bilder mit weniger Informationsgehalt als Kameras mit 6MPixeln. Die Beispiele bei 6mpixel.org sprechen eine Sprache, die klarer nicht sein kann.
Du magst zwar 6MPixel nicht für ausreichend halten, aber du könntest genausogut eine 6Mpixel-Kanera hiiolen, die auf 50MPixel hochinterpoliert. Die 12MP sind nur ein Marketing-Gag, die optische Variente der Interpolation.
Rechne mal nach:
Die 990 hat eine Sensorgröße von 1/2,3 Zoll =11mm. Das Bildverhältnis ist 4:3. Damit ist der Sensor 8,8x6,6mm groß (wirklich winzig!).
Auf die 8,8mm kommen 4000 Pixel. Der Abstand beträgt somit 0,0022mm. So genau tastet er die optische Information, die das Objektiv aufgrund seiner Auflösung liefert, ab.
Mal in Relation setzen:
Bei Photzone werden DSLR-Objhektive ausführlich getestet. Kennst du bestimmt. Die messen da auch das physikalische, optische Auflösungsvermögen.
Die allerbesten Linsen haben dabei das Auflösungsvermögen der 350D mit 8MP erreicht.
Dies ist eine davon: http://www.photozone.de/canon-eos/177-canon-ef-17-40mm-f4-usm-l-t
est-report--review?start=1
Zitat:
It's quite safe to assume that the peak performance in the center exceeded the resolution limits of the 8 megapixel sensor of the EOS 350D.
Ok, die Optik mit der besten Auflösung bisher im Test, die besser auflöst als fast alle höherpreisigen L-Objektive und 700€ kostet, liefert die Auflösung für einen 8MP-Sensor in APS-C, also einem Sensor der Größe 25,1 mm × 16,7 mm.
Die 350C hat eine Auflösung von 3456x2304 Bildpunkten. Also verteilen sich 3456 auf 25,1mm. Der Pixelabstand ist damit 0,00734mm.
Mal vergleichen: 0,00734mm/0,0022mm -> Die 350D stellt also 3,44 mal geringere Ansprüche an das Auflösungsvermögen des Objektivs als die 990.
Würde man das schärfste getestete SLR-Objektiv also auf die 990 montieren, dann würde es bei einem optischen Auflösungsvermögen von 0,00734mm (Der Test sagt ja, dass das Objektiv die Auflösung der Kamera erreicht, daher setze ich die gleich) und der Sensorgröße der 990 von 8,8mm x6,6mm eine optische Auflösung von 8,8/0,00734=1200 mal 6,6/0,00734=900 liefert.
1200x900! Da nach der Nyqist-Frequenz
( http://de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Frequenz )
ein Ausgangssignal mit der doppelten Frequenz gesampelt werden sollte, die als Höchste in vorliegenden analogen Daten vorkommt ist also die sinnvolle Auflösung für ein Bild, um alle gelieferten Informationen zu erfassen 2400x1800 Bildpunkte=4,3 Megapixel. Alles, was du darüber hinaus abtastet, trägt nicht zum Informationsgehalt bei.
Wenn du also glaubst, dass dein 12MP-Kompaktbild mehr Informationen beinhaltet als mein 6MP-Bild(von einem größeren Sensor, der Fuji ist nämlich 1/1,8"!) dann glaubst du damit zwangsläufig auch, dass das Objektiv der 990IS DREI Mal höher auflöst als das schärfste je von Fotozone gemessene, 700€ teure Spiegelreflex-Profi-L-Objektiv.
Klingt nicht wirklich wahrscheinlich, oder?
@Christoph:
Ich bin im Grundsatz doch ganz bei Dir. Der Pixelwahn bei den Kompakten ist schon etwas eingerissen in letzter Zeit. Das heißt aber wohl ncht, dass die Entwicklung jetzt einfach halt machen sollte.
Die gleiche Diskussion haben wir doch auch bei den DSLRs. Und da ist inzwischen klar, dass man auch dort hochwertge Optiken braucht, die in der Lage sind, diese Pixeflut überhaupt zu bewältigen. Ich kann ein Lied davon singen, denn meine alten Objektive kann ich kaum mehr an meinen neuen Cams vernünftig einsetzen. Tausche ich sie aber gegen neue aus, ist alles in Ordnung. Bei den gegenwärtig mind. 22 Mio Pixel stoßen wir aber auch hier jetzt sicher an gewisse Grenzen. Deshalb sollten die Hersteller jetzt erstmal die Optiken nachziehen, bevor sie die 30 Mio anpeilen.
Auch ist klar, dass man immer auch schauen muß, wozu die Bilder später verwendet werden. Die vielen Pixel bringen nur etwas, wenn man später große Abzüge machen will. Hab ich alles probiert: Analog, 6-8 Mio Pixel, 16 Mio Pixel. Die 16 Mio waren am besten geeignet. Die Abzüge von den Digitalen DSLRs waren auch deutlich besser als die, von den Analogen. Das wurde ja auch lange Zeit diskutiert.
Mir geht es auch nicht darum, hier Werbung für die 980IS zu machen, ich habe nur eine Testreihe gestartet, um zu sehen, wofür ich so ein Ding einsetzen kann. Ansonsten fotografiere ich immer DSLR. Manchmal kann so eine Kleine aber wertvolle Dienste leisten. Deshalb hoffe ich, das die Hersteller hier weiter machen und die Bildqualität immer weiter verbessern. Das werden die auch tun, auch wenn klar ist, dass die Ergebnisse der DSLRs wohl nie errreicht werden können. Und wenn man damit dann auch noch Abzüge von mindestens 70*100cm machen kann, dann umso besser.
Eben da bin ich nicht bei dir. Die Hersteller sollten nicht 30 Millonen anpeilen. das nützt eh nichts mehr.
Thema Großdruck: Du brauchst keine superfeine Auflösung, um groß zu drucken. Wenn ein Bild großformatig ist, schaut man es sich nicht aus 10cm Abstand an, dann ist der Eindruck tot. Große Bilder=großer Betrachtungsabstand. Und dann siehst du keinerlei Unterschied mehr zwischen einem Druck mit 600DPI und 100DPI. Nicht aus 80 cm Entfernung, so hoch können Augen gar nicht auflösen.
Frage: Mit welcher Auflösung werden Werbeplakate gedruckt?? Rat mal!
Falsch. Rate nochmal.
Falsch.
Es sind 30 DPI. D R E I S S I G ! ! ! ! . Damit hat ein 3,5m - Poster ca. 4000*3000 Bildpunkte. Und das ist mehr als genug.
Geh mal mit der Nase an ein Plakat, die Pixel sind riesig. Und trotzdem ist es völlig egal, die sehen gut aus. Letzendlich ist die sinnvolle Auflösung die, bei der das menschliche Auge, wenn es das Bild als Ganzes betrachtet, keine Pixel mehr ausmachen kann. Das gilt sowohl für Postkarten, die man sich vor die Nase hält und damit den Blickwinkel voll ausfüllt als auch das 50m - Plakat in 20m Enfernung, dass den Blickwinkel ebenfalls ausfüllt.
Es mag Leute geben, die tatsächlich nah rangehen und dann über die Auflösung meckern, aber die haben irgendwie ein Problem oder einen Technikfetisch, aber ums Bild und dessen Inhalt geht es denen bestimmt nicht mehr.
Letzendlich der Qualitätsverbesserung der Optik durch die Physik Grenzen gesetzt. Und die liegen bei weitem niedriger als die Entwicklungsmöglichkeiten bei den Chips.
Der Manager von Olympus hat kürzlich noch gesagt, dass 12 Millionen Pixel auch bei DSLR genug für alle Zwecke sind. Olympus will daher eher in eine andere Richtung weiterentwickeln und den Augenwischer-Pixelwahn nicht mitmachen.
Und er hat recht. Egal wie groß du damit druckst, wenn du das Bild als Ganzes betrachtest, siehst du keinerlei Pixel.
Ich wünsche mit keinen Deut mehr Pixel als meine 5D hat. Dass der Nachfolger 22 besitzt ist echter Blödsinn.
Meiner Ansicht sollte die Entwicklung hingehen zu weniger Rauschen.
Und da kleine Pixel und weniger Rauschen gegeneinander Arbeiten, bin ich strikt dagegen.
DAS steigert die Bildqualität.
Und es sollten mehr ISOS möglich sein.
Wenn man sich Bilder die MKII anschaut, dann sieht man, dass die Sensoren / Bildentrauschungsalgorithmen besser geworden sind und auch bei kleineren Pixelgrößen gute Ergebnisse erzielen. Das ist in der Tat ein Fortschritt, den ich extrem begrüße. Und auch die ISOs über 20000-das ist für den Fotografen doch ein fantastisches Gestaltungsmittel, was bringt das mehr Freiheiten!! Klasse.
ABER: Wenn die Cam jetzt auch noch doppelt so grosse Pixel hätte und damit ein viel stärkeres Eingangssignal (4x mehr!!!) abliefert, und damit die Grundverstärkung nicht so hoch wäre, dann könntest du die ISOS sicher bis 50000Hochdrehen bei geleichem Ergebnis. Oder fast rauschfreie Langzeit-Nachtaufnahmen. Das wäre viiieeell sinnvoller als die unnützen, Speicherplatzfressenden 22 MP.
Und das ist mein Wunsch an die Entwickler: eine 13MP-Vollformat- 5D mit dem Entrauschungsfunktionen der MKII und der Sensorreinigung. Die können ja auch gerne Cams mit 50MP rausbringen für die Leute, die keine Ahnung haben und gerne Angeben (Mein Haus, Mein Auto, Meine 100MP-Digicam ...) , aber mir geht eben um das wesentliche , um die Bildqualität. Und das die die Profis und die engagierten Amateure so konsequent zugunsten des Massenmarktes ignorieren wurmt mich echt.