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Put, put, put, kommt Ihr leckeren Martinsgänse by Markus Peerenboom

Put, put, put, kommt Ihr leckeren Martinsgänse


by 

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8.11.2011 at 18:03h
, License: All pictures © by the senders.
Die Messer sind gewätzt und der Bräter wartet schon:-)
Heute ist bei uns St. Martin.

Woher kommt der Brauch des Martinsgansessens?
Aus den Laternenwanderungen, dem Martinsfeuer und der Legende mit dem armen Bettler erschließt sich dieser Brauch keineswegs.
Tatsächlich hat das der Brauch der Martinsgans seine Wurzel nicht in dem großzügigen und barmherzigen Verhalten des Heiligen Martin, sondern im Kreislauf des Bauern- und Kirchenjahres: Am 11. November beginnt die 40-tägige vorweihnachtliche Fastenzeit und damit eine Phase, in der fettes Essen tabu ist. Überdies war der 11. November früher jener Termin, an dem die bäuerlichen Pachtzahlungen fällig wurden - und die bestanden nicht selten in Form einer Gans, weil im Mittelalter Naturalien Geld weitgehend ersetzten.

Das bäuerliche Winterjahr gestaltete sich ruhig, was auch aus den veränderten Lichtverhältnissen resultierte: Die Felder waren bestellt, viel Arbeit gab es nicht mehr zu tun, die Tage wurden immer kürzer und man hielt sich im Hause auf, spann Wolle, kochte ein und bereitete die Wintervorräte zu. Weil es dafür keines großen Gesindes bedurfte, wurden an St. Martin zudem Mägde und Knechte entlassen und zum Abschied ebenfalls mit einer Gans beschenkt.
Dass die Bauern und Gutsherren ausgerechnet eine Gans zum Geschenk erwählten, mag mit der Heilkraft zusammenhängen, die den wachsamen Vögeln zugeschrieben wurde: Das Fett der Gans, hieß es, sei gut gegen Gichtleiden; ihr Blut senke Fieber. An Hexerei hingegen erinnert der Brauch, eine Feder des linken Flügels zu verbrennen, mit Wein zu vermischen und anschließend zu trinken, um Krampfanfällen vorzubeugen. Ebenso kurios erscheint der Glaube, aus dem gemeinsamen Zerbrechen der Gänse-Brustknochen die Zukunft zu lesen: Wer das größere Stück in den Händen hielt, durfte sich nach damaliger Auffassung auf die Erfüllung eines lange gehegten Wunsches freuen.

Aufgenommen bei: Insel im Licht - Lichtkunst im dunkeln des Stadtparks Grevenbroich

Comments:

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Rm Fotos, 8.11.2011 at 18:06h

oh.....eine arbeit die mich total fasziniert
die qualität und fantasie lässt keine wünsche offen

lieb grüßt
ruthmarie



Günter Bulst Haan-Gruiten, 8.11.2011 at 18:14h

Das ist der Hammer ! Gestaltung, Farbe und Perspektive begeistern mich - wieder ein Bild für`s Voting - kommt zumindest zu meinen Favoriten,
Gruß Günter



fred 1199, 8.11.2011 at 18:20h

klasse deine nachtaufnahme ,das ist wirklich vom feinsten
lg gerd



Eva Winter, 8.11.2011 at 18:28h

Schon mehr als interessant, was du uns da berichtest.
Wußte ich so alles nicht und deine Aufnahme dazu ist natürlich ein besonderers Highlight mit den leuchtenden Farben.
LG Eva



-Jutta K-, 8.11.2011 at 18:39h

Eine sehr gute Nachtaufnahme. Schärfe und Farben gefallen mir gut.
LG jutta



Winfried Bals, 8.11.2011 at 22:18h

sieht gut aus wollt ich mir schon immer mal ansehen
LG Winfried



pointshoot, 10.11.2011 at 16:16h

Ein farbiges hilight! Super.
VG pointshoot



Hamlet1965, 10.11.2011 at 17:28h

Gestochen Scharf,
man kann mittlerweile immer mehr solche Events finden und das ist auch gut so, leider kann man nicht überall sein.

LG Thomas



Pol Bourkel, 13.11.2011 at 11:12h

Superbild .
bdjd
POL



Suchbild, 13.11.2011 at 21:33h

Gänse wie die Lemminge.


F R A N K, 14.11.2011 at 22:53h

auch sehr klasse...gute aufnahmen draus gemacht!!


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