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das ist sehr harter Stoff, und vielleicht hat es mal mit Träumen begonnen. Es ist für mich ein gutes Bild:
ich lese die Überschrift, bin irritiert und schaue genauer genauer hin, und dann... der Rest wäre für mich schweigen und gehen. Es ist wirklich gut umgesetzt. LGute
Das Bild und eure Reaktionen darauf lassen mich frösteln, Ich weiss das es Gewalt in Beziehungen gibt, ich weiss das sich oft der/die Betroffene nicht entziehen kann. Ich frage mich allerdings immer wieder, warum das so ist.
LGute
mich hält das Bild sehr fest, nein ich bin keine Betroffene ;) Mich hält es fest, weil es Liebe und Gewalt in einen Zusammenhang bringt, der mir unheimlich ist. Liebe kann das nicht sein, eher *Eigentumsdenken* LGute
Hallo zusammen, ich habe es vorgeschlagen weil es mich seit es eingestellt wurde beschäftigt. Ich musste immer wieder und wieder hinschauen. Siehe meine Anmerkungen unter dem Bild.
Hier wurden die Begriffe Liebe und Gewalt in einen Zusammenhang gebracht, der mich nicht nur frieren lässt.
Hier bezieht es sich auf einen Mann, aber ganz sicherlich auch stellvertretend für Paare wo es umgekehrt passiert.
Ein beeindruckendes Werk für mich. LGute
Die beiden Darsteller sind halbnackt, was eine Situation im sexuellen (SM-)Kontext erwarten lassen würde. Er scheint sie anzuschreien, während er zuschlägt. Also ist es kein sexueller Kontext, sondern Gewalttätigkeit, Auseinandersetzung. Dazu passt aber die Nacktheit nicht, bei Ehestreitigkeiten ziehen sich die Beteiligten wohl kaum aus. Widersprüche können die Spannung im Bild erhöhen. Hier führen sie aber nur zu einer verwaschenen Aussage. Kein gutes Bild. Für gar nichts. Contra.
"...........bei Ehestreitigkeiten ziehen sich die Beteiligten wohl kaum aus................"
Stimmt, aber schon mal davon gehört, dass Streitigkeiten
auch bei der Sexualität entstehen können?
@Alte Dame - Was soll man denn daraus folgern? Daß Gewalt in der Partnerschaft gar nicht stattgefunden haben kann, wenn die Beteiligten unbekleidet waren...?! Einigen betroffenen Frauen fällt bei dieser Behauptung vermutlich die Kinnlade runter.
Wer sich mit beiden möglichen Themen (SM und häusliche Gewalt) mehr als nur rein theoretisch auskennt, wird das obige naive Schwarz-Weiß-Denken einzuordnen wissen. Für eine ernsthafte Auseinandersetzung betr. Gewalt an Frauen (und Kindern!) empfehle ich deshalb dringlich den Besuch eines der völlig überfüllten Frauenhäuser, bevor man hier "allgemeingültige" Statements der unbesonnenen Art abgibt.
Ich mag die oben (dar)gestellte Szene nicht!
Sie ist mir (ebenfalls) zu klischeebehaftet, wirkt inszeniert und "künstlerisch aufgewertet", was in beiden diskutierten Bereichen realitätsfern ist. Prolliger Metzgertyp vs. zerbrechliches Opferlamm - Nein, so ist es i.d.R. nicht!
Ich glaube nicht, dass der Fotograf hier eine dokumentarische Darstellung zur Entstehung häuslicher Gewalt für ein Sozialpädagogik-Handbuch abliefern wollte. Vielmehr geht es in meinen Augen um eine symbolische Darstellung von Emotionen, "nackten" Emotionen, um die Abgründe von Emotionen und die Nähe von "positiven" zu "negativen" Emotionen in uns allen. Gewaltakte gibt es in Liebesbeziehungen ja nicht nur in der körperlichen Dimension.
Insofern pro.
ich persönlich finde es gut und nicht übertrieben dargestellt. Corwin kann ja nicht eine echte Gewalltszene fotografieren. Dann wird es nachgestellt und ich finde es ist ihm sehr gut gelungen.
@Der Wartmann: "Corwin kann ja nicht eine echte Gewalltszene fotografieren..."
Warum nicht? Sie sind Alltag. Immerhin sterben jährlich etwa 300 Frauen in Deutschland durch "Hand" des "Partners". Und die erforderlichen Polizeieinsätze/Gerichtsverfahren kosten uns 15 Milliarden jährlich. Möglichkeiten genug also.
Vor-Bilder gibt es bereits auch reichlich (Wenn´s schnell gehen soll, nimm Google Bilder)
Ansonsten weise ich gern auf (Foto-) Kampagnen hin, die das Thema "Häusliche Gewalt" recht kompromisslos und authentisch angehen. z.B. von "Terre des Femmes" oder "Weißer Ring" etc.
@ Der Wartmann: In jedem Film ist die Gewalt nachgestellt! Trotzdem hat sie eine große negative Auswirkung auf den Betrachter. Denn sich Gewalt ansehen heißt, der Gewalt gegenüber abgestumpft zu werden. Deshalb kann ich die vielen Jubelrufe auf das Foto hier nicht verstehen.
Wie man an den bisherigen Reaktionen sieht, löst die Aufnahme bei vielen Betrachtern Emotionen aus, gute und schlechte, sogar ein wenig Kommunikation. Und ein Foto, daß dies bewirken kann, bekommt von mir ein
PRO.
Es würde nicht mal der Titel "Obwohl ich dich liebe"passen. Es ist, wie schon erwähnt, nichts, das mit Liebe zu tun haben kann. Es ist ein ganz fesselndes Bild, das wirklich zum Nachdenken anregt.
Ich rede mich vielleicht leicht, aber ich würde sagen: Ein so ein Übergriff auf mich und ich wäre weg. Traurig, dass viele die Opferrolle aus vielen verschiedenen Gründen schlucken (müssen).
Warum ist die Gewalt nicht aus den Menschen herauszubekommen? War wohl schon immer da. Und wird auch immer so sein. Werden die Täter je dafür büßen?
Sehr genial in dieser Darstellung auch das Verschleierte. dieses: ich hab das vielleicht ganz falsch gesehen/verstanden. Unwirklich. Fast so, als ob man es nicht gesehen hätte. Eine Anspielung auf das Umfeld, das vielleicht manchmal "blind" spielt, nur um nicht handeln zu müssen?
Oder eine Darstellung der Ohnmacht des Opfers? Oder der geistigen Umnebelung des Täters?
Wieder mal ein Bild, das mehr sagt, als tausend Worte.
Das Bild hält einfach fest, und das ganz sicher nicht aus irgendwelchen weltanschaulichen oder gar philosophischen Gedanken heraus.
Sobald Fotos mich nicht mehr beschäftigen, ich nur technisches sehen darf und beurteilen, gebe ich auf.
Bilder, Werke, Gemälde interessieren mich nur wirklich, wenn meine Gefühle dabei eine Rolle spielen dürfen.
Für mich müssen sie das sogar.
H.de Balzac, 12.04.2012 at 15:54h
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