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Dieses Bild entstand im Rahmen der DVD Produktion Calvinize IV, welche gegen Juli rauskommen wird.
Mehr Infos gibt es hier http://d.pr/FSUH bzw. die Wochen auf meinem Blog.
Für mich geht es nun erst mal nach New York... wünsch euch noch ein schönes Wochenende
Ich kann's sicher nicht besser .... aber Du, oder?
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darf man hier kritisieren? Der Kollege ist mir zu sehr reinkonstruiert, selbst wenn eine reales Foto die Grundlage sein sollte, ist was schief gelaufen, ohen dass ich genau beschreiben könnte, um was es sich genau handelt ;(
Es mag vielleicht die hohe Kunst der Bildbearbeitung sein, aber mir gefallen natürlich wirkende Fotos um laengen besser. Es verhaelt sich wie beim Filtereinsatz: Die Anwendung eines Filters sollte man in der Regel nicht erkennen (Ausnahme vielleicht beim Graufilter und Langzeitbelichtungen). Er dient nur dazu das Foto dahingehend zu optimieren, wie der Betrachter es in natura sieht. Das spart aufwendige Nachbearbeitungszeit am Rechner. Hier ist es genau umgekehrt. Aber das ist eine andere Welt....
Gruß, Ulf
Hi Devil
Natürlich darfst du kritisieren.
Das ist so fotografiert und das kommt denke ich durch die Ausleuchtung.
Blitz von vorne und Schatten nach vorne (von der Sonne) ist schon mal nicht ganz realistisch.
Dann zwei kräftige Streiflichter von der Seite (kommt auch selten so in der Natur vor).
Schärfe und Details bis in die letzte Waldecke... kann so aus der Kamera auch nicht kommen.
Viele unrealistische Dinge. Ich mag genau diesen Unrealismus. Das macht den Stil aus.
die kunst ist es, alle details einer arbeit ausreichend zu berücksichtigen, zu planen und zu bearbeiten. neben den von dir genannten [gewollten?] unstimmigkeiten sind zudem die unterschenkel viel zu dunkel, was das model sehr deutlich als studioaufnahme identifiziert. 1 minute allein in acr und das problem ist behoben. als trainer und angehender photoshop-guru hast du eine gewisse vorbildfunktion: doc b. gäbe das anlass, sich mächtig auszulassen, lande so ein bild in seiner kleinen kolumne. ich denke, dass es keine frage des geschmacks ist, sondern dein workflow funktioniert nunmal technisch wie wirtschaftlich wunderbar und dein terminkalender ist sicher pickepackevoll. es ist ja im grunde auch in ordnung - agenturen sind meist längst nicht so kritisch, aber wenn du die 2 oder 3 angesprochenen aspekte noch in deinen workflow hineinbekämest, wäre die einzige frage, die übrig bleibt, ob einem der stil zusagt oder nicht. der olymp ist nicht mehr so weit, aber lernen muss man dennoch dafür - auch kritikfähig zu sein. vor 12 jahren habe ich diese stilistik schon in einigen wenigen kampagnen gesehen und lernbar fürs volk hast du sie gemacht. früher waren das die besten post-schmieden der welt, die das konnten. photoshop ist mehr als nur werkzeug, denk mal drüber nach...
@frank: jein. Die stilistik sicher, aber das das licht korrekt zur szene passt ist königsklasse und fehler, besser unstimmigkeiten, fallen nur den wenigsten auf. Wie gesagt, solch eine bearbeitung geht in agenturen glatt durch und das ist auch ok. Ich bin deswegen so pingelig, weil das auf diesem niveau leider oft fehlt.
also ich persönlich bin da absolut bei dir: Details auch in den tiefsten Tiefen und den hellsten Lichtern noch, find ich super, mag ich selbst genau so. :)
Geschmacklich ist das mit so einem Gritty Look denke ich ähnlich wie bei HDR: Viele mögen das nicht, weil es zu wenig nach Foto aussieht und kritisieren dann dran rum. Letztendlich ist's aber nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch eine Frage davon, was der Künstler hier eigentlich machen wollte, ein Foto, oder ein Bild. Ich persönlich - und ich denke da sind wir auf einer Wellenlänge - betrachte die reine Fotografie nur als ein Werkzeug, das ich an einer Stelle in meinem Workflow brauche, um ein Bild zu erschaffen, dass am Ende so aussieht, wie ICH es haben will - gefallen darf's dann gern jedem, der meinen Geschmack teilt. Und irgendwann werden auch die ganzen "das hat für mich ja nichts mehr mit Fotografie zu tun"-Kritiker verstanden haben, dass das auch gar nicht die Absicht oder der Anspruch von Leuten wie uns ist, "einfache" Fotografie zu betreiben.
Neulich habe ich mal in einem Gespräch mit einem Kritiker von hochdynimschen Fotografien das Argument gebracht, dass ja auch ein Maler, der beispielsweise einen Raum von innen malt, die Fenster in der Regel nicht einfach weiß malt, sondern die Landschaft dahinter hineinmalt, und auf einem herkömlichen Foto würde man die ja auch nicht sehen, wenn der Raum korrekt belichtet ist. Erst durch die Dynamikerweiterung als Werkzeug, ist es möglich, das auch in der Fotografie zu zeigen, und darauf kommt es doch an, was ich als Künstler zeigen will, und nicht was jemand anderes sehen will (oder eben nicht). ;)
Einen Kritikpunkt hab ich aber trotzdem zu deinem Golfer, und mich wundert's ein wenig, dass es bisher noch niemand genannt hat: Der rechte Arm (aus Sicht des Models) hat einen ganz anderen Farbton als der linke und der Kopf... ^^
Ansonsten ein cooler interessanter Look, der - Geschmack hin oder her - als Eyecatcher vollkommen funktioniert. :)