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Das Bild soll einen Handschlag zwischen den Fraktionen der Parallel- und der Kreuzblicker darstellen; denn hier ist es so ziemlich egal welche Blicktechnik man anwendet. Beide funktionieren!
Mit Hilfe von DepthCharge kann man sich das Bild auch bequem als Anaglyph mit rot/blau-Brille anschauen. Funktioniert auch einwandfrei.
Ausgangsunkt waren 2 um ca. 10-15 cm versetzte Röntgenaufnahmen meiner Hand. Die Aufnahmen erfolgten rein digital ohne Filmmedium. Hier die noch etwas unbeholfene Urfassung:
also das ist ja wirklich ganz hervorragend! Ich könnte sofort zum Röntgen marschieren. Ich denke mal, die Stereofotografie könnte doch sicher ein Gewinn in der medizinischen Diagnostik sein, aber ich kann das nicht beurteilen, denn ich verstehe nichts vom "osteoporotischen Lunatum und der Malazie, die da noch draufgepackt wird - trotzdem das pisiforme etwas inhomogen erscheint" ;-)
Heitere Grüße aus den Alpen,
Frank
PS: In diesen Stunden befindet sich gerade der Planet Merkur vor der Sonnenscheibe (bis ca 12:20) - zum ersten Mal seit 1973 sichtbar!
@ Frank
;-)
Ich bin tatsächlich der Meinung, dass stereoskopische Röntgenbilder in manchen Bereichen besser zur Diagnostik nützlich sind als die herkömmliche Aufnahme in 2 Ebenen. Beispielsweise bei der Fremdkörpersuche (Metallsplitter u.ä.) oder bei der genauen Beurteilung der Frakturlinien einer Trümmerfraktur. Das muss in Deutschlad aber immer wissenschaftlich belegt, durch diverse Veröfentlichungen verifiziert und als Standard etabliert werden (möglichst von einem Prof.)
Das mit dem Merkurtransit hat mir gestern schon mein Brüderchen geschrieben. Nächste Möglichkeit das zusehen ist der 9.11.2016. Ich hab mich dann eben auch mit meinem kleinen selbstgebauten Sonnenteleskop (astromedia.de) nach draußen gestellt und meine auch was gesehen zu haben. Knapp unterhalb des Sonnenäquators...winzig. Das Sonnenteleskop hat nur 6fache Vergrößerung ist das da überhaupt möglich???
@ Steffen
Die bilder sind vor ca. 5 Jahren an meiner alten Arbeitsstätte entstanden. Es bot sich sozusagen an, da dort, fortschrittlicherweise, Röntgenbilder nur noch digital erzeugt und gespeichert werden. Wollte immer mal wieder hingehen und noch ein Schädelbild mit Brille und Ohrringen nachreichen ;-))
Nachtrag zu Frank:
Peinlich, ich hab zunächst den Sonnenfleck für Merkur gehalten. Dann mit 50facher Vergrößerung ging's aber ganz gut (und die Augen tun's auch noch ;-))
.... schade... denn meine Brille ist noch nicht angekommen... sonst könnte ich hier schon mächtig mitstaunen..... aber nach meinem Urlaub... bin ich mir sicher... und schau dann noch mal vorbei.....
liebe Grüße und auch Dir einen schönen Urlaub wünscht die d@rk rose
Helga G, 7.05.2003 at 22:32h
@Hubert
die Osteomalazie hätte auch Deine schöne Komposition zerstört und ich muß Deinen Phalangen ein sehr hohes Maß an Können zugestehen ;-))) - wie schön, daß Du sie uns zeigst.
Sehr interessanter Aspekt mit den stereoskopischen Röntgenbildern, das wäre gerade beim Unfallröntgen nicht zu verachten.
Hallo Hubert,
schöne Komposition - wieder ein Highlight in der Stereosektion!
Du solltest doch einen Kalender für Röntgenpraxen heraus bringen - das gäbe dann den Durchbruch!
Und jeder möchte seine Fotos mit nach Hause nehmen, gegen Bezahlung, also Kosteneinsparung im Gesundheitswesen.
Das gefällt mir jetzt so gut, dass ich eben bei Ebay mitbiete - alte Röntgenanlage!
Dann muss ich nur noch die elende Katze von den Nachbarn erwischen.
Viele Grüße Ralf
Perfektes Bild für beide Betrachtungsarten! Super gemacht.... Hubert. Wenn man das so sieht, wundert man sich wirklich, das noch keiner versucht hat, dieses
Verfahren in der Röntgen-Diagnostik zu etablieren. Selbst Betrachtungsprobleme könnte man doch heutzutage ohne Schwierigkeiten mit einer Brille lösen.
Vielleicht solltest du dich da mal engagieren... Stereofotografie hat wieder Zukunft!!
@ Engelbert, Helga und Ralf
Könnte ein Dissertationsthema werden ;-)) Und wenn Ralf dann seine Röntgenanlage hat (und die elende Nachbarskatze) werde ich vorbei kommen und Feldforschung betreiben ;-)) Kannst mir dann gleich Physiknachhilfe geben.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ich mir beim Entfernen von Metallsplittern aus Händen einen zweiten Monitor gewünscht habe.
Die Technik setzt aber ein hohes Können der Röntgen MTRA und eine uneingeschränkte Compliance des Patienten voraus. Versucht mal nem Betrunkenen mit Commotio seinen Schädel stereoskopisch zu Röntgen :-o
Vielen Dank an alle für die Anmerkungen
Bis in 2 Wochen
Hubert