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Die Menschen, die auf der Straße leben gehen, dies sei hier mal bemerkt mit ihren Hunden i.d.Regel sehr, sehr liebevoll um. Diese Hunde sind oft die Einzigen die noch uneingeschränkt, vorurteilsfrei zu ihrem Besitzer / zu ihrer Besitzerin halten.
In Düsseldorf gibt es ein Projekt, wobei die Hunde z.B. kostenlos von sogenannten mobilen Tierärzten betreut werden. Eine tolle Sache, die auch die sozialen Kontakte zu den Besitzer/innen der Tiere fördert.
Nachtrag : Der Fotostandpunkt, bezüglich der Höhe ist bewusst so gewählt. Diese beiden in Sensationsmanier "Auge in Auge" abzulichten wollte ich nicht. Das ist also nicht "von oben herab" fotografiert worden. Der Obdachlose hat sich auch bewusst weggedreht und die Kappe ins Gesicht gezogen. Ich hatte insgesamt kein besonders gutes Gefühl als ich dieses Foto machte...............
Die jetzt aufgekommene Diskussion ist die beste Wirkung dieses eigentlich schlichten Fotos.
Ich danke Astrix für die völlig überraschenden Voitingvorschlag.
Falls es nicht klappen sollte, hat diese inhaltliche Wertschätzung dieses Fotos auf jeden Fall gut getan. Das zählt letztendlich..!
Dank an alle, die für dieses Foto gestimmt und Respekt denen die argumentativ dagegen gestimmt haben.
EinSpruch zum Schluss, dank m-andreas:
Dass mir der Hund das Liebste sei,
sagst Du, o Mensch sei Sünde.
Ein Hund bleibt Dir im Sturme treu,
ein Mensch nicht mal im Winde
Ich glaube das läuft in Berlin auch so. Die Tierärzte machen das auch ehrenamtlich und gratis. Sehr lobenswert.
Sehr ausdrucksstark - auch wenn ich ein absoluter Gegner des Rauchens bin. :-)
VG I.-L.
Der gute Kontakt zu ihren Hunden wird wohl daher rühren, dass sie sich intensiv um ihr Tier kümmern können. Die, die den ganzen Tag arbeiten gehen, haben diese Möglichkeit nicht und sollten sich überlegen, ob ein Hund das Richtige ist.
Das Bild hier drückt die tiefe Liebe des Hundes zu seinem Herrchen aus. Schon deshalb ein gutes Foto.
LG Micha
Hallo Heinz,
sehr gutes Doku-Foto!
Besonders gut finde ich, dass du NICHT der Versuchung unterliegst und das Bild sw machst, um daraus zweifelhafte Pseudokunst zu machen.
Die Farbe zeigt hier m.E. sehr viel schonungsloser die Realität.
Gruß Mario
Hallo und danke für Eure AM's.
@ Annette, z.T. stimmt das was Du sagst. Leider immer häufiger trifft das nicht den Kern des Problems in dem diese Menschen stecken.
Scheidung, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alkohol, Drogen, keine Sozialkontakte, Straße so ist oft die Kariere mancher fast automatisch programmiert. Da rauszukommen ist alleine glaube ich fast nicht zu schaffen. Wollen muss das allerdings jeder mit festem Willen selber. Die Umgebung kann nur begleitend helfen.
Euch allen eine gute Zeit und vor allem Gesundheit und viele liebe Menschen, die an Eurer Seite stehen.
Gruß Heinz
Dieses Foto regt zum Nachdenken an.Ich habe tiefes Mitgefühl für Menschen,die gezwungen sind,so zu leben.
Es ist schön,dass sie die Zuneigung ihrer Tiere haben,ein kleiner Trost für die Betroffenen.
Ich finde es gut,dass so eine Aufnahme hier erscheint.
traurig und für mich unverständlich - die wahrheit wo liegt sie in der kirche oder davor?
der hund sieht auch sehr traurig aus er spürt die sorgen.
lg.hannaros
Gute Milieu-Studie! Ich hätte immer viel zu viel Hemmungen um so ein Foto zu machen. Wegsehen bringt nichts, und die Gesellschaft ist auch mit verantwortlich. VG Uschi
das bild sagt alles über die entstehung aus.
keinen mut den mann anzusprechen?
gute portraits kann man überall machen ... nur reden muß man, nicht unbemerkt abschießen.
leider bestätigt sich mir der Eindruck, den Thomas erläutert noch durch den höheren Kamerastandpunkt. Wirkt von oben herab im doppelten Sinn.
Ein Gespräch vorm Bild hätte einen Blickkontakt ermöglicht.
contra
find es beeindruckend und sehr löblich, wie sich Menschen für Tiere einsetzen und sie verteidigen.
Das gleiche wünschte ich mir öfter auch für Unterprivilegierte und Menschen ohne Lobby in unserer Gesellschaft.
Wenn 350.000.000,- Mios nicht einfach verpulvert werden würden, gäbe weniger solche Bilder in unseren Straßen.
@ DanY.W: Ich finde es höchst erstaunlich, dass jemand als erstes nur an das Tier denkt, kein einziges Wort über den Menschen, der sich das - wir wissen es nicht - vielleicht auch nicht so ausgesucht hat. Wenn ich dann in den Anmerkungen lese: "jeder ist für sein Glück oder Pech ein Stückchen selber verantwortlich !", dann weiß ich, wie klein die Tellerränder mancher Menschen sind. In deren Welt gibt es weder Unglück, noch Krankheit, noch Schicksalsschläge - nein, das hat man alles selbst in der Hand. Small world.
Und woher willst du jetzt eigentlich wissen, dass er sich den Hund zugelegt und nicht einen kranken Streuner von der Straße zu sich genommen? Diese Gutmenschen, die immer und überall ihr Mantra und Dogma verbreiten, ohne nachzudenken, ohne Hintergrundinfos, ohne Takt oder Empathie und ohne gesunden Menschenverstand, die gehen mir echt auf'n Keks...
Ich bin dafür, dass man sich eher um den Menschen kümmert - und nicht um den Hund, im Zweifelsfall und so wie ich etliche Obdachlose kennengelernt habe in meinem Leben, geht es dem Hund bei ihm um Längen besser, als ihm selbst...auch versorgungs- und nahrungstechnisch; ich bin schon Obdachlosen begegnet, die haben alles erbettelte in ihre Tiere investiert und selbst gehungert.
Entschuldige Heinz-C.W., wenn das hier ein wenig emotional war, aber manches regt mich auf.
Zum Bild: Das finde ich, wie etliche über mir, weniger gelungen...und auch wieder mal - der Aussage nicht angemessen. Es wirkt leider wie geknipst und das sollte es bei so ernsten Themen nicht.
Dürfen Obdachlose kein Tier umarmen, Gefühle haben, lieben? Dürfen Tiere Obdachlose nicht lieben? Wer hat das Recht hierüber zu urteilen?
Im Beschreibungstext wird ausdrücklich auf die Hilfen für diese Tiere hingewiesen - was für mich anscheinend doch Veröffentlichungsgrund des Bildes war.
Das Bild selbst ist für mich nicht galeriewürdig und der "Nachtragsatz" mit "kein gutes Gefühl als ich dieses Foto machte" gefällt mir nicht
- ebensowenig wie diese Diskussion. Das Thema wäre m.E. besser im Forum untergebracht und nicht in einem Galerievoting.
ich finde die frage ob ein obdachloser einen hund halten sollte oder nicht hat überhaupt nichts mit der frage zu tun ob das bild in die galerie gehört. wenn also jemand contra votet weil der mann keinen hund haben sollte, dann wünsche ich jenen beteiligten ein wenig hirn für die zukunft.
der Hund fühlt sich wie zu sehen ist geborgen und fragt nicht nach Luxus. Es gibt wohlhabende Leute die vernachlässigen sogar ihre Kinder. Manch hilfsbedürftiger ist hilfsbereiter als irgendein Porschekutscher.
Foto contra weil ich es nur als Schnappschuß sehe ohne fotografischen Backround.
in mir brodelt es, aber ich finde Lori hat schon genau das geschrieben was wichtig ist....!!! Unglaublich wenn man manchmal die Meinungen und Ansichten von so manchen Menschen liest.... :-o
zum anderen finde ich es eine billige Ausrede vom Fotografen warum er die Perspektive "von oben herab" gewählt hat.... Für mich hattest Du einfach nicht den Mum und den Respekt vor diesem Menschen, ihm auf gleicher Höhe zu begegnen und zu fragen ob Du ein Foto von ihm aufnehmen darfst. Aber nein, Du hast sogar noch wahrgenommen, dass er die Mütze ins Gesicht zieht und sich wegdreht und hältst trotzdem noch drauf...das finde ich ehrlich gesagt so richtig zumKotzen und respektlos!!!!
als ich das Bild für die Galerie vorgeschlagen habe wusste ich bereits, dass es nicht durchkommen würde. Es ist ein "out of the box"-Bild und daher viel zu "spontan" für die "unflexiblen" Voter.
Als ich das erste Mal über die "Voting-Mafia" gelesen habe, wusste ich nicht was das sollte....jetzt, glaube ich mir vorstellen zu können, was das heißt. Darf ein spontanes Foto nicht gut bzw. gut genug für eine Plattform-Präsentation sein? Muss jedes "gute" Foto eine Stunde geplant sein?
Zu den Leuten die versuchen eine Diskussion anzufangen - das Bild ist weder positiv noch negativ - es zeigt uns nur die Realität. Es soll jeder selber entscheiden ob ihm die Realität gefällt oder nicht. Alles ist subjektiv - alles ist real.
Fast alles in und an der Realität ist negativ konnotiert. Sogar die modischen Lichtgestalten mit Anzügen und tollen Designertaschen auf den Straßen der Städte, die wohl mehr die Ästhetik des Geldes und des kapitalistischen Wertesystems als die Individualität und das Schicksal eines Einzelnen verkörpern. Wenn man sich schon dem moralischen Inhalt des Bildes zuwendet und die fotografische Leistung diskreditiert, sollte man vielleicht besser hinsehen und in dem Blick des Hundes die Geborgenheit bei seinem Besitzer "erfühlen". Ein Mensch ist nicht gern allein. Wenn er schon so weit sinkt, sich an die nächste Straßenecke setzen zu müssen - ob selbstverschuldet oder nicht - so sei es ihm vergönnt, nicht ganz alleine sein zu müssen. Tiere fragen nicht nach sozialer Herkunft. Aber sie merken, wenn man sie lieb hat - ich denke, dass sich der Hund nicht ängstlich sondern dankbar an seinen Besitzer schmiegt. Es ist keine Tierquälerei sich als Obdachloser einen Hund zu halten. Der Dreck der Straße schadet dem Hund nicht. Aber der Dreck der Straße, den wir Menschen uns selbst und den Tieren antun ist eine Quälerei - für alle. Plakative Anmerkungen wie "Schnappschuss" oder "das ist Tierquälerei" beeindrucken mich in der Hinsicht, dass man heute überall eine Lobby zu brauchen scheint. Aber das ist ja nicht negativ. Alles ist subjektiv - alles ist real.
Ich danke dir Heinz-C. W für das tolle, ehrliche Bild.
@ bakmak ist die Perspektive das Einzige was dich stört? Woher weißt du eigentlich wie die Situation genau war? Vielleicht haben die ja mit einander geredet...Du sagts ja: "Es fasziniert mich mit Menschen zu kommunizieren und deren Sichtweisen auf ihr Land oder ihr Leben zu betrachten." Das hört sich sehr gut an...es scheint allerdings ein "möchte-gern-Image" zu sein wenn ich Worte wie: "das finde ich ehrlich gesagt so richtig zumKotzen und respektlos" lese. :-))
ok, ich habe aus dem Text des Fotografen die Schlussfolgerung gezogen, dass er nicht mit ihm kommuniziert hat und weil der Mensch am Boden wegschaute und die Kappe ins Gesicht zog, hat er halt von Oben herab fotografiert....wenn er mit ihm gesprochen hat, hätte er es sicherlich dazu geschrieben.
Aber wenn ich vorschnell und zu Unrecht mein Urteil zu dieser Situation gebildet habe, dann werd ich mich auch entschuldigen.
Mich stört an diesem Bild erstmal die Respektlosigkeit dem Menschen am Boden gegenüber, der sich abwendet und die Mütze ins Gesicht zieht. Hier steht nirgendwo geschrieben, dass er mit ihm gesprochen hat ob er ein Foto machen darf und dieses in der FC veröffentlichen möchte.
Schönen Abend allseits
@ Astrix. Ich glaube, wir sind nicht sehr weit voneinander entfernt. Was uns unterscheidet - vielleicht - ich WEISS, dass es hier um Bilder geht und nicht um Aussagen - das heißt: Wenn du eine Aussage machen oder transportieren willst, dann brauchst du ein gutes Foto in dieser FOTOcommunity....einzig darum gehts - beim Voting. Ansonsten sollte man sich den Zirkus hier nicht antun....du findest das Bild gut, weil es sehr viel für dich transportiert...aber lass das doch mal bei anderen nicht so sein, eben auch, wie ich schrieb, weil das Foto nicht "überdacht" wirkt....für mich sind MEINE Bilder auch emotionsgeladen - abre ob das jemand anderes versteht?
Und NEIN - es gibt keine "Voting-Mafia" - aber es gibt Leute, die sich Zeit nehmen für ein Bild und dann auch Kritik üben, statt blind irgendeiner Message zu folgen - das willst du doch hoffentlich auch - oder?
LG Lori - die sich schon lange wieder abgeregt hat
ich stelle mir die frage... wie ich mich fühlen würde wenn ich in dieser situation so fotografiert werden würde..... und dann auch noch in einem medium, wie der fc, öffentlich ausgestellt würde.....
und der bildautor schreibt auch noch das der obdachlose seinen kopf weggedreht hat und die kappe ins gesicht gezogen hat.... warum wohl....
das elend in deutschland kann man auch anders zeigen....
contra
Der Hund ist wohl der einzige Freund, den er noch hat. Ihm den Hund wegzunehmen, wäre unmenschlich! Und das Tier sieht sehr gesund aus und scheint sich bei ihm wohlzufühlen.
Diesen Menschen zu fotografieren, obwohl er sich wegdreht und es anscheinend nicht will, finde ich ehrlich gesagt respektlos. Das würde ich NIEMALS tun.
Es ist lächerlich über den Besitz eines Tieres zu diskutieren.Einige meiner Vorgänger scheren sich
mehr über das Wohlbefinden des Hundes als das des Herren.
Bitte demnächst vor Abgabe eines Kommentares zur Hundehaltung in diesem Zusammenhang Hirn einschalten
Politische Themen solllten nicht die Galerieplatform mißbrauchen, um den erhobenen Finger zu zeigen.
Bei allem Elend, Geld um Zigaretten zu kaufen hat er anscheinend genug. Die Abhängigkeit des Hundes von seinem Halter würde ich auch nicht unbedingt als "Treue" bezeichnen., eher Freßnapfphilosphie.
...und genau weil es bei solchen Bildern schnell zu solchen Kommentaren kommt, wie der "IchHasseEchtIrreTollKlasse..blablabla" Mensch schreibt, dass bei allem Elend ja noch Geld fürs Zigaretten kaufen übrig ist, hätte ich, wenn es denn so war, diesen Menschen am Boden nicht ungefragt fotogarfiert!!! Und wenn Du "IchHasseEchtIrre..." ein bisschen Ahnung von HUnden hättest, wüsstest Du, dass ein Hund NIEMALS so im Schoss von jemanden schlafen würde, der nicht mehr ist als nur ein Fressnapf ist.
"Darf ein spontanes Foto nicht gut bzw. gut genug für eine Plattform-Präsentation sein? Muss jedes "gute" Foto eine Stunde geplant sein?"
nein, es gibt auch gute spontane fotos... dieses hier gehört einfach nicht dazu... wie auch immer es entstanden sein mag, was hier gezeigt wird wirkt billig schnell mal aus der hüfte geknipst... und wie bereits jemand weiter oben angemerkt hat, der situation und dem anliegen nicht einmal ansatzweise gerecht werdend... aber es ist ja viel leichter, fotografische unzulänglichkeiten (um es mal vorsichtig auszudrücken) nicht zur kenntnis zu nehmen und es lieber der bösen contravoter-mafia (was auch immer das sein mag) in die schuhe zu schieben...
Allein der Fakt, dass dieses Foto so viele Emotionen und Gedanken (negativ und positiv) weckt, ist der Beweis dafür das es gut genug für die Galerie ist. Was ist denn schon ein perfektes Bild wert, wenn mann es einfach anschaut und sagt: "wow, klasse" und klickt auf das nächste. Das Bild ist natürlich keinen Macroaufnahme von kleinem Käfer bei dem mann sogar die Haahre auf den Beinchen sieht. Oder keinen Aktaufnahme von einer Frau die am schwarzem Hintergrund versucht mit gymnastischen Posen sehr ästhetisch zu wirken :-) Es ist doch wichtig bei einem Bild Emotion zu wecken. Und dieses Bild hat es geschafft. Ich verstehe die Leute, die sagen: "nein, wirkt nicht bei mir so stark....oder es sieht "billig schnell". Das Bild bewegt nichts in diesen Leuten und deswegen voten die mit "conrta", das ist ja ihr Recht und ist verständlich. Aber Leute, die "contra" voten, weil: "Die Abhängigkeit des Hundes von seinem Halter würde ich auch nicht unbedingt als "Treue" bezeichnen" ....verstehe ich nicht :-))) Schließlich kann der Fotograf nichts dafür, das diese Situation nicht schön ist. Der Titel sagt es eigentlich auch! Aber wie gesagt, ich bin nicht traurig, dass das Bild nicht in der Galerie ist, ich bin froh, dass es euch zu Denken gebracht hat. :-))
Servus und schönes Wochenende euch allen!
Lg Astrix
@ ichhassewas auch immer,
ich finde schon das politsche inhalte oder gesellschaftskritische aussagen in die galerie gehören.... und nicht nur heile weltbilder, in denen alles schön geredet bzw gezeigt wird....
und solange menschen aussagen treffen wie für zigaretten reicht das geld noch, da kann es ja nicht so schlimm sein...... ist gesellschaftskritik von nöten
lg jacky
aber das bild gefällt mir trotz allem aus oben von mir genannten gründen nicht
"Allein der Fakt, dass dieses Foto so viele Emotionen und Gedanken (negativ und positiv) weckt, ist der Beweis dafür das es gut genug für die Galerie ist."
der fakt ist: ein schlechtes bild wurde ins voting gezerrt... das hat nichts mit emotionen zu tun...
"der fakt ist: ein schlechtes bild wurde ins voting gezerrt... das hat nichts mit emotionen zu tun... " - sagte der Galerieguru und schloß wieder die Augen ;-). Alles klar!
@jutta: das jemand mit ihm gesprochen hat kann ich hier nicht lesen und dir auch nicht beantworten. brauche ich auch nicht.
für meinen teil jedenfalls sehe ich ein bild was einen mann zeigt, der ohne augenkontakt und scheinbar unbemerkt fotografiert, ja gar abgeschossen wurde.
dieses aus meiner sicht noch schlecht (komposition, distanz, blendenwahl, blick, gestik, tonwerte etc .......).
zudem geh ich bei der stauchung im bild von einer tele aufnahme aus, was alles andere als nähe für mich ist. ich könnte in köln oder am zuckerhut hunderte dieser fotos schießen.
wenn hier von kritikern rechtfertigung für ihre begründung verlangt wird möchte ich gerne wissen, was an diesem bild gut sein soll?
ein paar kompetente begründungen würde ich mir wünschen.
Also Woici, das mit dem Galerieguru war ernst gemeint. Ich habe schon früher viele deiner Kommentare gelesen...Also du hast fast schon ein "Masterstatus"! :-) Aber ich find die Diskussion hier sehr erfrischend. Das freut mich natürlich...Also Woici it's your turn ;-)
Lg
Astrix
Ich habe mir die Anmerkungen diesmal nicht kompllett durchgelesen, weil mir üblicherweise manche zu sehr an die Nerven gehen.
Ich erwarte einfach in Diskussionen wie dieser, daß die Diskutierenden eine Schnittstelle zur Situation haben - also aus Erfahrung sprechen.
Ich habe sie im Job ganz nah kennengelernt und weiss sicher, dass in der Regel mehr als liebevoll mit diesen, so schön von Dir beschrieben, letzten Freunden auf Erden umgegangen wird- ich behaupte gar, daß so mancher Hund in "gutbürgerlicher" Hand ein schlechteres Leben hat.
In der Bevölkerung spricht man oft vom Bettelhund- und liegt so weit daneben.
Grad die Obdachlosen (vom Ursprung ohne Ausbildung über ein "erstes Leben" als Malermeister bis hin zum Dr.Dr. habe ich sie erleben dürfen) sind oftmals sehr tiefsinnige und fair denkende Meschen - Tugenden, die einem in so manchem Berufszweig heute als Schwäche ausgelegt werden. Leider.
Ein beeindruckendes Photo! Ich kenne das schlechtze Gefühl nach einem solchen Schuß- aber die Vermittelnde Wirkung legitimiert es meiner Meinung nach.
Astrix , 4.10.2008 at 0:53h
Das Bild sagt eigentlich alles.....