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während einer Greifvogel-Vorführung im Tierpark Sababurg
Fuji S2 Pro - Sigma APO 70-200mm/f2,8 EX - Brennweite 200 mm - ISO 400 - 1/350 sec. - f4,8
Ich hatte die ISO-Zahl auf 400 gestellt, um eine schnelle Verschlußzeit zu erreichen, um die Vögel evtl. auch mal im Flug zu erwischen. Die Flugbilder sind aber alle nicht so besonders.
Ich hätte wohl die Blende mindestens auf 8 stellen sollen, um mehr Schärfe und Zeichnung zu erreichen, oder wie hättet Ihr das gemacht ?
Schlecht sind Schärfe und Zeichnung ja nicht, man sieht aber eben die 400 ISO. Ich würde einen geringeren ISO - Wert vorziehen und die Blende lieber möglichst weit öffnen (sofern es dann keine Schärfentiefenprobleme gibt) Das Wichtigste ist aber nun mal viiiel Licht, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort...
Mich stört der hohe ISO-Wert nicht - sieht man wirklich kaum. Mir gefällt das Bild nämlich ausgesprochen gut. Klar, die Brust ist recht dunkel, aber das ist bei diesem Tier halt so ;-) Er sieht (im wahrsten Sinne des Wortes <grins>) so bedrückt aus...
Den hast du von der Haltung her klasse erwischt.....
Im Brustbereich hat er mir etwas zu wenig Zeichnung (evtl partiell über Bildberechnungen aufhellen? ) und den Hintergrund könnte man mit Weichzeichnen entrauschen, dann fielen die 400Iso gar nicht mehr auf ! ;-)
Profis mögen hier um Iso und Blende diskutieren,
dem Laien gefällt es einfach,
was übrigens nicht gegen das Weiterbilden in den Techniken spricht,
vor allem der Blick, der scheinbar weit in die Ferne auf ein Opfer zielt, aber irgendwie auch auf den Betrachter *grusel* :-)
ein weitere Feinzeichnung der Brust würde m.E. nur ablenken von dem ich weißnichwie Blick
hg Michael
@ Mara : also hier würde ich den Brustbereich mit dem Lasso markieren ( mit weicher Kante ca.20-30Px ),
dann Bild - Bildberechnungen und dann beim Modus Negativ multiplizieren - die Deckkraft hier zwischen 0-100% je nach dem wie sehr du aufhellen möchtest !!!
Kannst du ja sofort sehen, wenn du den Vorschauhaken gesetzt hast ! ;-))
Ich arbeite im Moment mit PS 7.
Falls ich es zu mißverständlich erklärt habe, kannst mich ruhig nochmal ansprechen !
ein schönes vogelportrait! um eine flugbewegung gut einzufangen, brauchst du einfach licht. je kürzer die belichtungszeit, um so besser gelingt das. allerdings mag ich auch flugbilder, bei denen nur der kopf scharf ist und die flügel bewegungsunschärfe zeigen, das geht auch bei etwas längeren zeiten. ich würde die zeit fest einstellen und die blende automatisch wählen lassen, falls es schnell gehen soll und die lichtverhältnisse wechseln. lg, anne
@Claudia: Oh, Danke. Da wär ich jetzt gar nicht drauf gekommen, das so zu machen. Das versuch ich mal.
@Anne: Dir auch herzlichen Dank für den guten Tip. Da muß ich wohl mal bei der Möwenflüsterin in die Lehre gehen ;-) Auf alle Fälle werd ich solche Aufnahmen nochmal bei hellerem Wetter und mit Zeitvorwahl versuchen.
Das Foto rauscht sehr viel...die Frage ist warum? Das Rauschen ist auch im Gefieder des WKSA und deshalb fehlt auch die Detailzeichnung. Ein solches Rauschen bei ISO 400 kenne ich von Diggis (SLR) eigentlich nicht. Ich denke du hast bei diesem Foto auch softwaremäßig nachhelfen müssen oder ist es von den Tonwerten her so original? Wenn die Belichtung nicht so genau gepasst hat, dann kann ich mir gut vorstellen, dass das Rauschen per EBV (u.a. durch schärfen) verstärkt wurde. Eigentlich war die Wahl der Blende und Belichtungszeit richtig, denn ich setze vorraus, dass diese Aufnahme freihand war. Besser wäre es jedoch gewesen, die Iso zu belassen und die Blende ganz zu öffnen...dann wärest du in etwa auf die gleiche Belichtungszeit gekommen. Um genauer analysieren zu können, müsste ich wissen, mit welcher realen Brennweite du fotografiert hast. Außerdem wäre es interessant, ob dein Sigma durchweg Lichtstärke 2,8 hat. Die Gestaltung hast du sehr gut gemacht!
@Hallo Markus:
Das Sigma hat eine durchgehende Lichtstärke von 2,8 und ist soviel ich weiß hervorragend getestet. Deshalb bin ich auch irgendwie enttäuscht, daß es hier nicht so eine gute Abbildungsqualität zeigt.
Allerdings war das die letzte Vorführung nachmittags um 16.15 Uhr, schon ein bißchen diesig, keine Sonne.
Analoge Brennweite = 300 mm
An Bearbeitung hab ich folgendes gemacht: Geringe Tonwertkorrektur, Ausschnitt ca. 80%, FC-Verkleinerung und nachgeschärft.
LG Mara
ich denke, die schaerfe ist hier ok. bei flugbildern sollte man sicherheitshalber die schaerfentiefe etwas groesser waehlen, wenn sich die entfernung schnell aendern kann und der autofocus vielleicht nicht schnell genug reagiert. aber schon bei 7 wird der hintergrund nicht mehr richtig verschwommen, und ein halb unscharfer hintergrund ist im allgemeinen nicht attraktiv. vg, dieter
Also mir sieht es ganz klar nach einer Unschärfe durch Verwackeln aus.
Wenn Du eine Brennweite von 200 eingestellt hast, entspricht das einer 300er digital. Also 300stel Sekunde mindestens für Freihand bei ruhiger Kamerahand.
Ich meine, Du hast hier etwas getattert. Mit Stativ oder größerer Blende wäre es voll OK. Ich hätte hier 2,8 eingestellt. Bei Blende 8 wäre alles verwackelt gewesen. ;-(
Das Motiv ist wirklich klasse.
LG Günter
Dein Adler ist definitiv scharf und "nicht" verwackelt!!!! Für erfahrende Fotografen, dazu gehörst du zweifelsohne, sollte es kein Problem sein mit '350 Sekunde und gerechneten 300mm freihand zu fotografieren. Das Problem ist das Rauschen und die etwas überdrehten Tonwerte. Ich denke dass das ungünstige Licht + ASA 400, die Signalverstärkung der Kamera hochgeschraubt hat. Dadurch entstehen leider pixelige, verrauschte Fotos und die Farben überswitchen. Das Problem war definitiv nicht die Optik!!!! Das Rauschen des monochromen HG findet sich natürlich auch im Gefieder des Tieres wieder, welches man aber durch die vorhanden Strukturen nicht gleich sieht. Trotzdem geht es auf die Qualität! Zum anderen kommt hinzu, dass verrauschte Fotos beim Komprimieren wesentlich mehr Speicher in anspruch nehmen. Darum musstes du auch sicherlich den Qualitätsschieber (Adobe PS) recht weit nach unten schieben (bei PS 4-5?). Hättest du das Foto mit "NEAT IMAGE" behandelt, wäre die Dateigröße, bei gleicher Komprimierungsstufe, bestimmt 30-50% kleiner. So hättest du wesentlich mehr Spielraum beim Speichern gehabt und die Qualität wäre höher gewesen. Ich empfehle dir, bei etwa gleichen Lichtverhätnissen, mal eine Testreihe mit verschiedenen ASA-Einstellung zu schießen. Dann kannst du sie auf deinem PC vergleichen und deine Schlüsse ziehen, damit du beim nächsten Shooting gewappnet bist.
Hier mal eine entrauschte Version....jedoch nur der HG.:-(( Das Gefieder sieht weiterhin durch das Rauschen verwaschen und unsauber aus....lässt sich auch nicht beheben....leider!
@Dieter + Günter: Vielen Dank für Eure Tips. Werde das nächste Mal versuchen, sie in die Tat umzusetzen.
Das Problem ist ja auch, daß alles doch relativ schnell ging. Die Vögel halten leider nicht so still wie meine Blümchen *schmunzel*.
@Markus: Das find ich ganz große Klasse, daß Du Dir die Mühe gemacht hast, das Problem so eingehend zu analysieren. Die entrauschte Version finde ich schonmal viiieel besser. Ich hab auch Neat Image auf meinem PC, ich muß damit nochmal ein bißchen rumprobieren, weil ich eigentlich gar nicht weiß, wie ich die Einstellungen vornehmen muß und bisher noch nix damit gemacht habe. Dass verrauschte Fotos mehr Platz brauchen, wußte ich überhaupt nicht. Da hab ich also auch in dieser Hinsicht wieder was gelernt. Ich glaube schon, daß ich es ziemlich weit runterkomprimeiren mußte.
Eine Testreihe ist eine gute Idee. Die werde ich mal bei "stillhaltenden" Objekten durchführen, da man ja bei Tieren nicht so viel Zeit hat, verschiedene Einstellungen auszuprobieren.
LiGrü
Mara