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Ich mag die Stimmung...
Wenn ich sowas sehe, fällt mir immer wieder auf, auf welch hohem Niveau bei uns gejammert wird... und die Leute dort scheinen oft durchaus zufrieden zu sein, ihre Probleme zu meistern!
LG Horst
Klasse festgehalten, Marianne.
So bedrückend finde ich es allerdings nicht, denn manchmal ist so eine Betonstufe viel bequemer, als eine luxoriöse Bank (jedenfalls für mich als Bandscheibengeplagte) :-)
Grüße Heike
Mit Verlaub Marianne, ich möchte meinen Eindruck dazustellen. Mit dem Titel des Bildes bringst du den Betrachter möglicherweise unbewusst in eine nicht gewollte Richtung.
Ich kenne weltweit viele von aussen nicht sehr atraktiv aussehende Häuser, die innen genau das Gegenteil wiederspiegeln. Man könnte den HAusbesitzer negativ beurteilen, weil er seinen Besitz wenig pflegt, vielleicht reichen ja auch seine Einnahmen aus den niedrigen Mieten dazu nicht aus. Für dieStrasse isr wohl weltweit die Gemeinde verantwortlich, jedenfalls sieht sie nicht ungereinigt aus.
Die Personen sind nach südländischer Art sehr ordentlich gekleidet, was bei den sauberen Schuhen anfängt. Der Vordere Herr hat sich sogar eine Zeitung untergelegt um seine Hose zu schonen. Ich vermute in dem Eierkarton an der Treppe befindet sich die ZigarettenAsche und die Kippen. Die Haare sind ordentlich geschnitten und gepflegt. Im Hintergrund hat es parkierte Autos, die besser gepflegt sind als meines. Meines wird nur einmal im Jahr während der Inspektion gewaschen, den Rest des Jahres übernimmt dies der Regen.
Ich finde keine Traurigkeit in diesem Bild, eher gelassene Ruhe. In den Südstaaten sitzen viele Männer über den ganzen Tag auf der Terasse vor den Häusern in einem Schaukelstuhl und dösen vor sich hin. Als ich einmal fragte was sie dort tun, sagte man mir sie warten aud das Nachtessen oder den Tod, was immer zu erst eintritt. Das fand ich sehr traurig, obwohl diese Schaukelstühler von vielen Touristen als Romantisch eingestuft wurden.
Ein bischen lang diese Anmerkung, aber das Bild muss wohl sehr gut sein, weil es so viele Dinge beschreibt. (Jetzt hab ich doch noch Kippen gefunden, neben der Eierschachtel und im Rinnstein, Schande über mich)
Liebe Grüsse von Kuno
Auf den Betrachter wirkt die Szene trotz der gewissen Melancholie reizvoll und in ihrer Fremdartigkeit voller exotischer Stimmung. Für die Anwohner ist es ihr normales, sicher hartes Leben.
Die Aufnahme jedenfalls ist spitze.
Gruß Christine
@Kuno: Das stimmt was du da schreibst... aber das Bild strahlt für mich trotzdem "Tristesse" aus... ;-)
Ich sehe darin nichts Negatives, jedenfalls nicht zwingend, es ist einfach eine Stimmung... eine nicht unangenehme Stimmung, die ihren eigenen Reiz hat...
LG Horst
Eine gewisse Tristesse lässt sich vielleicht nicht verleugnen, aber sieht es nicht auch "bei uns" jenseits der Prachtstrassen ganz ähnlich aus?
Die beiden, die auf mich keinesfalls einen ärmlichen Eindruck erwecken, haben offensichltich in dieser Gegend ein ruhiges Plätzchen gefunden, das jeder auf seine Weise zu geniessen scheint.
Auf jeden Fall eine Aufnahme jenseits der üblichen Touriattraktionen, die zudem ein Stück Alltag in dieser großen Stadt eingefangen hat.
LG, Dagmar
Vielleicht sind die beiden ja so arm,dass sie sich die Zeitung teilen müssen.Der eine schläft während der andere liest. Aber wenn sie lesen können sind sie nicht arm.Nur arme Leute können nicht lesen.Schön, das es keine Bildzeitung ist.Bis Panama sind sie also noch nicht gekommen.
Nur gute Bilder regen zum Denken an.
Dein Bild ist sehr gut.
Allein die Tatsache, daß Dein Foto eine solch lebhafte Diskussion auslöst, ist doch schon Beweis genug für Deine fotografische Spürnase.
Das Foto gibt uns einen Einblick in eine uns fremde Welt und Lebensart und erzählt dabei eine Geschichte.
Die Aufnahme hat Ausdruck und Tiefe im doppelten Sinne.
Liebe Grüße
Anna
Dein Foto ist gut, schon weil es ambivalent ist, wie der Betrachter es sieht.
Tristesse sieht für mich schon anders aus, auch wenn das Ambiente nicht unserem gewohnten Anblick von bürgerlichem Wohlstand entspricht. Aber Anzeichen gibt es schon: siehe Autos, siehe Gepflegtheit der Personen.
Gruß
Marion
Marion sieht das so wie ich: Gepflegte Menschen und Autos mögen zwar für Tristesse sprechen, aber keinesfalls für Armut. Daher ist das ein starkes Foto.
LG Jürgen
na, so kann man doch auch seine Mittagspause verbringen, ist doch, bei der Hitze die da Mittags sicher herscht, gar nicht schlecht.
Ich mag das Foto auch, lG Birgit
Kuno hat es ja sehr gut geschrieben.
Für mich ist wieder einmal ersichtlich,die Männer sitzen "herum"
sorry,
nicht anmaßend festgestellt,sondern einfach so.
:-))
LG Eva
Eine sehr gelungene, sehr authentische Aufnahme, die die Mentalität des Südens erstklassig wiederspiegelt. Diese Menschen, die gerade Siesta machen, strahlen eine große Zufriedenheit und vor allem Ruhe aus.
Du hast diese Szene erstklassig festgehalten.
HG
Bernd
Grandiose Stimmung, die du hier eingefangen hast. Der eine scheint gerade ein Mittagsschläfchen zu halten, während der andere liest. Es ist immer wieder beeindruckend, wie Menschen so zwanglos durchs Leben gehen können.. Tolles Street