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Bild: Konrad Ingold - Bearbeitung: Marianne Ingold
MÖCHTE MEINE SEELE DOCH SO RUHIG, STILL UND REIN,
SO SPIEGELHELL UND KLAR WIE EINE QUELLE SEIN!
C. TERSTEEGEN
Licht widerspiegeln. Ich muss nicht selber das Licht sein.
Ich darf einfach da sein und das Licht (auf mich/durch mich) scheinen lassen.
Das ist entspannend und befreiend.
Ich darf mich selber bleiben und brauche nicht 'heller zu scheinen als ich bin'
Ich wünsche Dir, dass Du diese Freiheit entdecken kannst.
Sei Du selber - und fange das Licht auf.
Und die Herrlichkeit kann durch Dich scheinen.
Ein toller Anblick, der erfreut!
Wunderschön wirkt Dein Bild mit dem durchschimmernden Licht ... und sehr ermutigend ist Dein Text! Gut zu wissen, dass wir nicht alles aus eigener Kraft leisten müssen, ja gar nicht können. Unsere Kraft kommt von IHM und durch IHN in uns und wir empfangen immer genau so viel davon, wie wir gerade brauchen. Welch eine Freude, derart getrost leben zu dürfen!
Liebe Grüsse
Peter
ein sehr schönes licht-, wort-, und rahmenspiel, macht sich gut und ist originell präsentiert, wirkt sehr spirituell auf mich.Konstruktiver kritikpunkt: ich empfinde die abbildung in dem ganz schmalen rahmen als etwas übersättigt, das lenkt meinen blick ein wenig vom sehr schön platzierten hauptmotiv ab, dem lichtreflex im tropfen. Die idee ist sehr gut, würde vielleicht noch ein paar varianten davon ausprobieren.
Mich erfreut dieses Bild, da ich in der Lage bin, mich auch über die kleinen Wunder zu freuen.
Es ist auch gut von der Bildaufmachung her.
Wenn mir das jemand als Geburtstagskarte schicken würde, die Freude wäre groß.
Allerdings möchte ich von diesem starken Gebrauch von Spruchweisheiten warnen.
Es verführt dazu, sich die Welt schönzureden, macht unkritisch und vernebelt die Realität.
LG. Norbert
@ Norbert REN
Deine letzte Bemerkung möchte ich hier noch kurz ansprechen:
Du scheinst ein Realist zu sein, der auch mal kritisch hinterfragt und Klarheit mag.
Inwiefern denkst Du, dass Spruchweisheiten zur Vernebelung der Realität verführen?
Ich denke, wenn ich mich 'vernebeln' lassen will, brauche ich dazu nicht explizit eine Spruchweisheit. Dann müsste ich vor jeder Äusserung warnen, die nicht die ralistische, kritische Sicht darstellt, wie ich sie habe.
Menschen, die alles unkritisch anschauen, werden auch davon 'vernebelt' werden können, weil sie nicht gewillt sind, sich auch mit den 'anderen Seiten des Lebens' auseinander zu setzen.
Für mich bedeuten diese Weisheiten, dass irgendwo auch ein Kern Wahrheit steckt, worüber ich nachdenken kann - also eigentlich das Gegenteil von Vernebelung.
Und für den Fall, dass Spruchweisheiten eine 'Realität' darstellen, die nicht den Tatsachen entspricht, kann es mir helfen, mich damit auseinander zu setzen.
Wenn mich Spruchweisheiten 'vernebeln' können, kann das auch jede andere Aussage. Ich denke, dass ist eine Frage des Lebensstils und nicht der Spruchweisheit.
Ich habe die Erfahrung gemacht (auch viele Rückmeldungen bekommen), dass die Weisheiten - und Gedanken dazu - ermutigend waren.
Aber das, was Du eventuell erlebt hast, kann es halt auch geben.
Damit möchte ich aber nicht das Kind mit dem Bad ausschütten.
Das Dir das Bild gefällt, freut mich ungemein. Es ist mein persönlicher Favorit (zumal der Ausschnitt aus dem Original klein ist - und die Qualität immer noch gut).
Wie es schon in der Bibel steht, möchte ich es auch mit den Weisheiten halten:
Prüfet alles - und behaltet das Gute.
Gerade wollte ich meine Anmerkung in deinem Account löschen, da ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass wir für einen fruchtbaren Dialog zu verschieden sind, da sah ich, dass Du den Brief an mich veröffentlicht hast.
Nun müssen wir beide da durch........ :-))
Ich starte einfach mal mit der Wiederholung der Zeile, die Dir scheinbar überhaupt nicht gefallen hat:
>>>>>>>>>>>Allerdings möchte ich von diesem starken Gebrauch von Spruchweisheiten warnen.
Es verführt dazu, sich die Welt schönzureden, macht unkritisch und vernebelt die Realität.<<<<<<<<<<<
Lies sie noch einmal WOHLWOLLEND, als sei sie eine Spruchweisheit, und von einer prominenten Persönlichkeit verfasst.
Die Gefahr, die ich sehe, liegt ganz allgemein in der Auswahl.
Sicherlich gibt es in der Literatur auch Zitate, die zu einer kritischen Betrachtung der Dinge aufrufen.
Ausgewählt und weitergegeben werden aber im allgemeinen nur diejenigen, die beschwichtigen, und dazu animieren, die rosa Brille aufzusetzen.
Ich möchte mich aber auch mal von Herzen aufregen und ärgern können.
Nur aus einer kritischen Haltung heraus werden wir die Dinge ändern, die uns nicht gefallen.
Allgemein wird auch sehr unkritisch umgegangen mit Zitaten.
Ich lese sehr oft "gefällt mir gut" oder" wahre Worte"...... usw, aber ich lese nie einen Kommentar, der sich auf den Inhalt bezieht.
Du zitierst zum Schluss die Bibel............
Dann sieh das doch mal so:
Einerseits hat Jesus die Bergpredigt gehalten, andererseits hat er die Geldwechsler mit der Geißel aus dem Tempel gejagt.
"Was lange währt, wird endlich gut"
"Was lange gärt wird endlich Wut"
Insgesamt möchte ich bei meiner oben zitierten Anmerkung in vollem Umfang bleiben.
Es werden viel zu viele Probleme mit Zuckerguss überzogen.
Da Du meine Bilder angeschaut hast, denke ich, Du hast gesehen, dass auch ich das Schöne und das Positive zu schätzen weiß, allerdings erlaube ich mir auch ganz gelegentlich mal ein Problem anzusprechen,. Bei objektiver Sicht der Dinge eigentlich viel zu selten.
LG. Norbert