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Darum lasst uns tagtäglich jede Stunde, Minute, Sekunde genießen, die uns mit unseren Fellnasen noch bleibt. Möge uns allen ganz viel Zeit gegeben sein, um die gegenseitige Liebe zu spüren und wiederzugeben zu können.
P.S. Gottseidank gibt es unseren Schatz noch ... zwar altersbedingt mehr als nur eingeschränkt ... aber, er erfreut sich trotzdem noch seines Lebens.
Der anschließende Brief könnte auch von Deiner Katze sein !
Ein Brief von Deinem Hund an Dich
Ich bin Dein Hund, und es gibt eine Kleinigkeit, die ich Dir ins Ohr flüstern möchte.
Ich weiß, Ihr Menschen seid sehr beschäftigt. Manche müssen arbeiten, manche
müssen Kinder großziehen. Immer musst Du hierhin und dorthin laufen, oft viel zu
schnell und oft auch, ohne die wirklich großartigen Dinge des Lebens zu bemerken.
Schau einmal zu mir herunter, während Du jetzt an deinem Computer sitzt. Kannst
Du verstehen, auf welche Art meine dunkelbraunen Augen in Deine Augen sehen?
Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar graue Haare habe ich rund um
meine Schnauze.
Du lächelst mich an, ich sehe es in Deinen Augen. Was siehst Du in meinen? Siehst
Du mein Wesen? Eine Seele in mir, die Dich so sehr liebt, wie niemand sonst es
könnte? Einen Geist, der Dir alle früheren Versäumnisse vergeben würde, hättest Du
jetzt nur einen Moment Zeit für mich?
Manchmal müssen wir so jung sterben, so schnell, manchmal so plötzlich, dass es
Dir das Herz bricht. Manchmal altern wir vor Deinen Augen so langsam, dass Du es
nicht einmal merkst, ehe das Ende kommt, wenn wir Dich mit ergrauten Schnauzen
und kataraktumwölkten Augen ansehen. Immer noch ist die Liebe da, sogar noch
dann, wenn wir uns dieser Wandlung weg vom Körper hingeben, um frei in ein
entferntes Land zu laufen, bis wir uns wiedersehen.
Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr
hier. Eines Tages wirst Du das Wasser aus Deinen Augen wischen, das die
Menschen haben, wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und Du wirst Dir Vorwürfe
machen, dass Du neulich nicht "nur einen weiteren Tag" Zeit für mich hattest.
Weil ich Dich so liebe, berühren Deine Sorgen meine Seele und machen mich
traurig. Komm her, setz Dich zu mir auf den Boden und schau mir tief in die Augen.
Komm nicht als "Alpha" zu mir oder als "Trainer" oder womöglich als "Mama und
Papa" ... Komm zu mir als eine lebende Seele... Streich mir übers Haar, lass uns
einander in die Augen sehen - und einfach "reden".
Du hast einmal beschlossen, mich in Deinem Leben zu haben, weil Du wolltest, dass
eine Seele alles mit Dir teilt. Jemand, der ganz anders ist als Du - und hier bin ich.
Ich bin ein Hund, ich bin lebendig. Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne. Ich
kann die Unterschiede in unserem Wesen, unseren Seelen fühlen. Mit all Deinen
Marotten bist Du menschlich, und ich liebe Dich trotzdem. Nun komm, setz Dich zu
mir auf den Boden. Komm in meine Welt und lass die Zeit langsamer laufen, wenn
auch nur für 15 Minuten. Vielleicht gibt es kein Morgen für uns. Das Leben kann
furchtbar kurz sein ...
Hallo Schnegge, ich bin jetzt ein wenig verwirrt - nein, ganz ehrlich - ich bin arg verwirrt! Ich finde Die Geschichte klasse und man sollte sich die Situation der Tiere viel mehr vor Augen fürhen und auch Grauschnute gefällt mir supergut, aber ich hoffe doch sehr, dass ihm nichts passiert ist!
LG Gisela
habe auch zuerst einen großen Schrecken bekommen
bei dem Titel, natürlich sollte man sich viel öfter bewusst
machen, dass das Leben - nicht nur unserer geliebten
Tiere - begrenzt ist und dankbar sein für jeden Moment
oder Tag, den sie uns schenken, mein Miez-Miez ist
auch schon älter und ich denke in dem Fall viel zu oft
daran, wieviel Zeit uns noch bleibt, dann fällt es einem
schwer, die gemeinsamen schönen Momente zu ge-
nießen .....
Danke für den Zusatz! Nun bin ich beruhigter. Die eindringlichen Worte finde ich jedoch sehr gut - man sollte unsere Tiere und deren Liebe uns gegenüber nicht als selbstverständlich betrachten und unsere Schätzle auch achten!
LGGisela
das war ein schreck !!!
bitte nicht wieder so eine traurige überschrift zu einem bild.
gut das du den text darunter gechrieben hast.
diesen moment will keiner wirklich erleben, obwohl er irgendwann einmal kommt.
drück die süsse einmal von mir und einmal öhrchen kraulen.
liebe grüße
ursula
Jetzt bin ich aber gewaltig erschrocken.
Ein Glück ist noch alles o.k.
Aber du hast so sehr Recht. Wir Menschen sollten uns für unsere Lieblinge viel mehr Zeit nehmen. Oft geht das nicht aber wir könnten es lernen.
Als unser Flori vor drei Jahren das erste mal so krank war und uns der TA gesagt hat, dass er höchstens noch 14 Tage zu leben hat, habe ich mein ganzes Wesen total umgestellt. Ich habe mich so oft es möglich war mit ihm beschäftigt. Habe ihn noch mehr verwöhnt und gehätschelt als sonst. Und ich habe mich in Gedanken jeden Tag bei ihm bedankt, dass er noch da ist. Aus den 14 Tagen wurden fast drei Jahre. In dieser Zeit habe ich Flori viel intensiver wahr genommen als sonst, weil ich wusste, dass er nicht mehr das ewige Leben hat. Und ich bin dankbar für jede Minute. Dafür, dass ich oft meine Arbeit liegen gelassen habe, weil er gerade schmusen wollte.
Deshalb fiel es mir auch etwas leichter ihn gehen zu lassen, als es dann so weit war. (Bei Fanny konnte ich das nicht). Ich war zwar unsagbar traurig, aber ich wusste genau, dass ich alles getan habe und immer für ihn da war.
LG Astrid
"Der Schlaf ist der Bruder des Todes", dieser auch Aristoteles zugeschriebene Satz war der erste Satz in meinem Griechisch-Unterricht vor vielen Jahren und deshalb vergesse ich ihn nie. Ich habe mich bei der Überschrift deines Bildes auch erschrocken, gerade weil man ja bei Tieren auch von "ein-schläfern" spricht.
Schön, das er noch lebt, ich wünsche euch noch viel gemeinsame Zeit und deine Botschaft durch Text und Bild kann man nicht genug beherzigen.
Ende letzten Jahres habe ich um Mausi bangen müssen und ich bin froh, dass sie mir wiedergeschenkt wurde. Unser Verhältnis ist jetzt beidseitig viel enger.
Hallo Andrea
schön, das Du auf die Situation manch armer Kreatur aufmerksam machst. Es gibt so viele Sprichworte, die uns an unsere Verantwortung erinnern sollen und zutreffend sind. Leider sind Manche nicht in der Lage, zu hören oder zu lesen.
Gruß
Axel
Solche Gedichte kann ich ja gar nicht gut lesen, obwohl ich der Meinung bin, dass ich mich um unsere Vierbeiner gut kümmere.
Aber vielleicht sehen die das ja ganz anders....
Klasse Aufnahme, aber die Titel solltest Du anders wählen. Dableibt einem ja fast das Herz stehen....
Liebe Grüße MO
Hallo Andrea !
Das ist so ein entzückendes Bild von eurem Deniz, aber der Titel hat mich doch denn gewaltig erschrocken !
Es ist so eine gefühlvolle Homage an unsere Besten vierbeinigen Freunde, die mich aber trotzdem weinen läßt, und dann betrachte ich den grauhaarigen Herrn voller Zärtlichkeit und bin froh, das es ihm gutgeht !
Wir haben so ein Glück solche Freunde zu haben, und Menschen die Tiere und Kinder so schlecht behandeln,.....ich kann es nie begreifen !
Andrea ich drück dich mal ganz, ganz fest !!!!!
Liebe Grüße von Gitti
Die Worte sind einzigartig... Gänsehaut pur!!! Dein Bild dazu sehr liebevoll... zum Knuddeln ist diese süße Schnauze!!!
Wir sollten mehr Zeit mit unseren Tieren verbringen... der Gedanke daran, dass sie irgendwann nicht mehr bei uns sein könnten, ist unerträglich! Darum fröhlich in die Zukunft geschaut und die Zeit sinnvoll genutzt!!! ;-)
Ohje ich geh jetzt SOFORT runter zu meinem alten Mädchen, werde sie streicheln und mit ihr gassi gehen, sie wartet eh schon...und dabei werden meine Tränchen wieder trocknen die ich wegen deinem berührenden Text in den Augen hatte.
lg Karla
...und diese Grauschnuteauf dem Foto ist zu knuddelig...
Wunderbar, Deine Präsentation, liebe Andrea.
Der Text zu diesem Foto rührt auch mich ganz arg.
Denn alle, die wir Tiere als unsere Lieblinge gewählt haben, kennen die Wehmut, wenn unsere Lieben vor uns altern und die Spanne zwischen Tierbaby und altem Hund/Katze viel zu kurz ist...
Auch ich habe so oft ein schlechtes Gewissen, weil ich glaube, meinem Tier zu wenig Zeit zu widmen... Wenn ich dann aber meinen verwöhnten und völlig auf mich fixierten Hund ansehe, wenn er wieder nicht locker läßt, bis Frauchen das Bällchen geschmissen oder das Leckerli gegeben hat... dann denke ich, es ist schon o.k. so :-)))))
Liebe Grüsse
Christina
ich hatte immer Angst davor,
mit einem Haustier holt man sich mehr als eine Lebensbegleiter, Freund ins Haus, man spürt, die Liebe der Tiere sehr deutlich, meine(Gast)Katze kennt mich ganz genau, weiß oft schon vorher was ich machen will, das irritiert mich am Meisten - eine Trennung durch die zeitliche Endlichkeit - bereitet mir jetzt schon Kopfzerbrechen -
ein nachdenkliches Foto voller Gefühle, die dahinter stehen
LG Detlef
Ich habe Gänsehaut am ganzen Körper.Es hat mich emotional sehr berührt dieser Brief und es haben sich ein paar Tränchen gemeldet weil ich auch dachte,Deine Graue Schnute ist nicht mehr unter uns.Zum Glück ist ist er trotz seines Alters noch quicklebendig und Du kannst noch schöne Tage mit ihm verleben.LG sendet Dir bamlebie.