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Irgendwie echt ein wenig gruselig.
Interessant auch, dass Du gerade hier unter diesem Bikd schreibst, dass Du alleine warst. War Dir das nicht auch unheimlich, bzw. ist es Dir nie komisch immer so alleine da draußen?
Natürlich aber auch dieses hier ein Traum von Bild - wie immer!!! :-)
Ob am Ende Dr. Julius Borg, der junge und sympathische Frauenarzt von Bischofsbrück, in dieser herrlichen aber mystischen Landschaft verschwunden ist?
Warst Du mit ihm dort?
Du könntest es kaum zugeben ...
Gruß,
Klacky
Ein traumhaft schönes Bild zwischen Realität und Imagination.
Alleine unterwegs sein finde ich beim Fotografieren übrigens inspirierend! Sonst vergleicht man nur Polfilter und Bodymassindex der Kameras, jedenfalls ein paar Männer, die hier nicht genannt werden :-)
LG Andi
Ein märchenhaft schönes Bild mit dem Dunst über dem Wasser!
Hattest du wenigstens deinen treuen Hund mit? Als Beschützer :-))) Oder wenigstens als Begleiter.
Liebe Grüße
Elisabeth
@ Karl, um ehrlich zu sein, geschah folgendes:
Es war noch sehr früh am Morgen, wie bereits erwähnt, lange vor Sonnenaufgang. Ich war dort ganz alleine, zunächst jedenfalls.
Während ich die Bäume und das Licht fotografierte und dem wabernden Nebel hinterschlich, immer am Ufer des Flusses entlang, dem leisen Plätschern des Wassers lauschend, erblickte ich eine schemenhafte, ferne Gestalt nahe des Ufers. Langsam und vorsichtig näherte ich mich auf leisen Sohlen, wollte ich doch erst einmal nicht bemerkt werden. Ob dies mein Prinz war, fragte ich mich, der Prinz, auf den ich mein Leben lang gewartet hatte? Sollte endlich die Erfüllung nahen?
Als ich näher kam, sah ich die stattliche Gestalt deutlicher, die breiten Schultern... mein Herz schlug schneller...
Es war inzwischen wenige Minuten vor Sonnenaufgang. Ich hatte einmal gehört, dass die Vögel zu singen aufhören in dem Moment, in dem die Sonne über den Horizont kommt. Eine tiefe Stille machte sich plötzlich breit. Unwillkürlich blieb ich stehen und ehrfürchtig schloss ich die Augen. Nur für einen kurzen Moment. Dann hörte ich einen Vogel singen, erst einen, dann zögerlich noch einen und dann immer mehr Vögel und immer lauter. Da öffnete ich die Augen wieder und die Sonne lachte mir direkt ins Gesicht, blendete mich, so dass ich die Augen noch einmal, diesmal unfreiwillig, schließen musste. Als ich sie nach einem weiteren kurzen Moment erneut öffnete und mich an das helle Licht gewöhnt hatte, war die schemenhafte Gestalt, mein Prinz (?) verschwunden....
@ Elisabeth, nein, diesmal hatte ich meine Golden Retriever Hündin nicht dabei. Ob sie mich beschützen würde? Ich glaube, sie wäre die Erste, die im Gefahrenfall wie ein Angsthase davonliefe!
Aber hallo.
Deine Replique ist ja voll poetisch.
Aber so ist es mit Prinzen, sie kommen und gehen.
Manchmal kommen sie nie zum Zuge, siehe England und GB.
Es ist immer wieder lohnenswert so früh................
man muß halt den inneren Schweinehund überwinden.....
na und der Wolli....bis der mal aufsteht....das ist richtig Arbeit :-)))))))
Hi Cory , mal wieder alles so eingefangen was mein Herz begehrt. tolle Morgen Stimmung, würde ja gerne mal dabei sein und Mäuschen spielen wenn Du so unterwegs bist.
Kann man sich die Nebelstimmung eigentlich bestellen? Wenn ich mal frühmorgens unterwegs bin, ist es höchst selten neblig :-(
Super Stimmung, und die Geschichte dazu ist mindestens genauso schön!
LG Elisabeth
Elisabeth,
manchmal glaube ich, Corry hat eine Nebelmaschine und einen Farbanrührer dabei. Beim Rührer ist das Mischungsverhältnis fest eingestellt.
:-)
Vielleicht sollte ich mal ein Wochenende lang frühmorgens eine Führung zum Nebel machen?
Den Klacky stellen wir dann vorher an vereinbartem Ort mit der Nebelmaschine auf. Hui, das wird ne Gaudi!
:-)
@ Beatrix, gute Bilder mitten am Tag zu machen, das ist nicht so einfach, denn die warmen Farben und das sanftere Licht des Morgens oder des Abends, wenn die Sonne tief steht, sind nicht vorhanden. Ein Fotofreund sagte mal vor langer Zeit, in jeden Fotoapparat sollte von Werks wegen eine Mittagsfotografiersperre eingebaut sein. Aber so grass muss man das heute nicht mehr sehen. Das harte Licht des Mittags mit seinen harten Schatten und Überblendungen kann man auch zum Stilmittel machen und gerade damit ausgezeichnete Bilder machen. Übrigens habe ich in meinem Buch auch über die Mittagszeit geschrieben... :-)
Ich würde Dich ja gerne begleiten, Corry, wenn ich in Deiner Nähe wohnen würde :-) ... ein großartiges Bild mit zauberhafter Stimmung, der Dunst scheint ein Geheimnis zu verbergen, sicher hat die aufgehende Sonne dieses Geheimnis dann gelüftet ... der Frühling ist da :-))
LG Ruth