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[ encircled ] mit HowTo by Manuel Neunkirchen

[ encircled ] mit HowTo 


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25.01.2004 at 10:21h
, License: All pictures © by the senders.
Hi,
hier wieder ein neues Bild von mir. Diesmal nicht ganz so kräftige Farben. Hierbei habe ich auch keine Schüssel zur Hilfe genommen, sondern das Wasser direkt auf eine hell-blau gefärbte Glasplatte befördert. Da der Effekt durch einzelne Tropfen nicht so gut hinzubekommen ist, habe ich diesmal einfach aus einem Messbecher immer ein bisschen Wasser auf die Glasplatte geschüttet. Das größte Problem hierbei lag bei der Schärfe, da der Radius der “Wassermauer” von der Menge des gekippten Wassers und der Höhe abhängt. Ich brauchte wirklich sehr viele Versuche hierbei, bis ich raus hatte, wie man’s am einfachsten macht.
Zuerst benötigt ihr eine besagte Glasplatte, ob gefärbt oder nicht, ist egal. Anschließend positioniert ihr die Kamera auf einem Stativ vor der Glasplatte (d.h. die Glasplatte muss irgendwie gestützt werden, unter ihr sollte am besten nichts sein).
Der untere Rand des Objektivs sollte nicht viel über der Ebene der Glasplatte liegen, aber auch nicht zu tief, damit ihr nicht nur die Front unserer späteren “Wassermauer” fotografiert.
Im Hintergrund habe ich mit deutlich Abstand zur Farbe der Glasplatte harmonierende Pappe genommen, die aber nicht einfach vertikal auf die Glasplatte gestellt wird, sondern am unteren Ende auf die horizontale Glasplatte gebogen werden muss, um einen weich in sich verlaufenden Hintergrund zu bekommen. Am besten klebt ihr die Pappe am Hintergrund mit Tesafilm fest( ja, ihr solltet das ganze am besten an einer Mauer/Wand aufbauen) und links und rechts am unteren Ende des Papiers legt ihr schwere Gegenstände drauf, damit das Papier auch wirklich in die Horizontale kommt.

Jetzt kommt die eigentliche Arbeit. Schüttet mit dem Messbecher Wasser auf eure Glasplatte, bis sich ein wenige Millimeter dicker Wasserfilm auf ihr gebildet hat, es sollten keine Trockenen stellen mehr zu sehn sein, da man die später auch auf den Bildern sehen könnte.
Die Wasserschicht hat den Effekt, dass sich im Umkreis der “Wassermauer” keine Tropfen auf der Glasplatte bilden und man zudem noch am Rande, wie bei mir zu sehen, ein paar radial verlaufende Wellen sieht.
Das fokussieren habe ich so gemacht, dass ich erstmal von oben geschaut habe, wie der Durchmesser ist, wenn man das Wasser an eine bestimmte Stelle schüttet. Das habe ich ein paar mal gemacht. Anschließend habe ich ‘nen Bleistift an die Stelle gelegt, die der Kamera am nahesten war, und per Flex-Point (Dimage 7i) auf den Bleistift scharf gestellt.
Nun kommt der schwerste Teil. Jetzt müsst ihr kleine Menge Wasser aus dem Messbecher auf die Glasplatte schütten. Ich empfehle euch, den Bleistift einfach (von der Kamera aus gesehen) nach links oder rechts aus dem fotografierten Bereich raus zu schieben, aber auf der Platte liegen zu lassen. Jetzt müsst ihr das Wasser ein paar Zentimeter hinter dem Bleistift auf die Platte schütten (etwa 5cm waren es bei mir).

Letztlich müsst ihr nur noch im richtigen Moment auslösen. Ich hab einfach immer kurz nachdem ich den Messbecher gekippt hab, ausgelöst.
Beim kippen solltet ihr darauf achten, dass ihr wie gesagt nur mal kurz ein wenig Wasser raus lasst, damit ihr nicht noch ‘nen Wasserstrahl aufm Bild habt später.

Für die Spiegelung müsst ihr nichts beachten, es werden allerdings, wie bei mir, 2 zustande kommen, was an der dicke des Glases liegt (bei mir ca. 0,5cm). Je dicker das Glas, desto schwächer die zweite Spiegelung.

Also, be inspired

Gruß, Manuel

Minolta Dimage 7i, 1/2000sek Belichtung, Blende 8, ISO100, interner Blitz (1/4 Leistung)


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