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2000 Watt by De Wolli

2000 Watt


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10.01.2006 at 23:15h
, License: All pictures  by the senders.
Es hat hier schon heiße Diskussionen gegeben, ob man Hunde und Katzen blitzen darf, und wenn ja, ob es schädlich ist oder nicht.
Da ich neugierig bin und einen Augenarzt zum Freund habe, habe ich mich mal erkundigt. Er sagt ganz klar: "Nein". Zu kurze Exposition, keine Schädigung möglich.
Nun gut, er ist kein Veterinär, also auf zum Tierarzt, gleiche Frage, gleiche Antwort. Kein Problem. Der Hund vom Tierarzt müsste vor lauter Fotos schon einen Blindenhund haben, wäre es schädlich, so oft wurde er schon geblitzt. Katzen wären empfindlicher, aber schädlich? Auch nicht.
Etwas unangenehm könnte es dem Tier wohl sein, so der Tenor, ein Nachleuchten, als wenn unsereins lange in eine Lampe schaut, aber ansonsten kein wirklich gesundheitliches Problem. Wenn der Goldhamster zur Panik neigt, Blitz gegen die Decke richten. Basta.
Bolle hat da eine ganz eigene Meinung: Die besten Geruchspuren finden sich auf den Mammutscheinwerfern, die unsere Kirche nachts anleuchten. Da kann man sich so richtig lange aufhalten. Ich kriege ihn da kaum weg. Und er zwinkert nicht einmal.
Was sagt man dazu??????
Sind Katzen anders???? Sind Blitzer nun Tierquäler? Und ist Tante Gerda nun auch zu schonen? Was ist mit dem Baby von Gabriele?
Halte ich den Hühnern nun die Augen zu, wenn ein Auto in den Stall leuchtet?

Comments:

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Maria-L. Müller, 10.01.2006 at 23:19h

Na,wenn das nicht sauber recherchiert ist!
Super,Wolfgang!
LG Maria



Karla H., 10.01.2006 at 23:20h

Klasse Wolfgang... endlich hat sich mal jemand schlau gemacht und kann sein Wissen hier weitergeben. :-)))))
Bolle weiß schon, was er vertragen kann und was nicht... ist ja nicht nur ein schöner, sondern auch ein schlauer Hund. ;-)



Winfried Wrede, 10.01.2006 at 23:25h

Danke für den Text! :-) Ich blitze zwar auch grundsätzlich *nicht* bei Tieraufnahmen, aber schön zu wissen, dass es nicht so viel Schaden anrichtet, wie manche gerne und bei jeder sich bietenden Gelegenheit von sich geben! :-)
LG, Winni



Karin Rollett, 10.01.2006 at 23:26h

Danke für die herrliche "Gute-Nacht-Geschichte"
:-)
lg karin



Elisabeth Hoch, 10.01.2006 at 23:27h

Naja. Ob er wirklich so schlau ist? Jugendliche vertragen ja auch unglaubliche Lautstärken - meinen sie.


Sylvia M., 10.01.2006 at 23:29h

Wolfgang, ich bin begeistert.
Eine super Präsentation, Bild und Text KLASSE!!!!
So macht die FC Freude!
LG Sylvia



Carsten B., 10.01.2006 at 23:40h

Respekt, daß Du das Thema mal wieder hier so offen ansprichst!
Ich habe mich da auch mal etwas in der Richtung schlau gemacht - und mein Fazit ist, daß der Einsatz von einem Blitz für die meisten Tiere nicht so stressig ist, als wenn man sie in der Kältestarre passend vor den HG drappiert oder gar wie "Top-Fotografen" zum Kältespray greift!
VG, Carsten.



Elisabeth Hoch, 10.01.2006 at 23:42h

Ich finde es ja auch klasse und mutig, mal wieder so eine Diskussion loszutreten. Glaube auch nicht wirklich, dass der Hund blind wird. Geh aber von meinen Katzen aus, die nie direkt ins Lampenlicht schauen würden. Selbst wenn dort ein Insekt rumsurrt, halten sie es nicht lange aus und blinzeln und drehen sich weg.
Tonino blinzelt schon ganz angewidert, wenn er auf dem Kratzbaum im relativen Dunkeln sitzt und ich mach das Licht an. Er dreht sich dann gequält um oder nimmt die Pfote davor.
Oder wenn ich im Treppenhaus unten unter der Treppe
Kistchen reinige, stelle ich dort eine Werkstattlampe hin. Katzen, die mich immer auf Tritt und Tritt verfolgen, gehen da freiwillig nicht zur Lampe hin und drehen beleidigt ab. Wenn ich die Lampe hebe,
kneifen sie schnell die Augen zu. Probegeblitzt habe ich auch schon mal. Aus ziemlicher Entfernung und nur mit dem eingebauten Blitz. Spätestens nach dem zweiten Mal waren alle weg. Es ist ihnen definitiv unangenehm. Ich würde es bei Katzen nicht machen.
Hühner können panisch reagieren, wenn man sie in der Dämmerung anleuchtet. Sind sie es nicht gewohnt und leuchtet man mit der Taschenlampe in einen Hühnerstall, kann es passieren, dass sie sich alle in einer Ecke auftürmen und dabei die untersten platt machen.



Wolfgang Kairat, 10.01.2006 at 23:48h

Natürlich finde ich, dass Voraussetzung sein sollte -nicht, dass mich jemand falsch versteht- dass man seinen Tieren möglichst wenig Unannehmlichkeiten oder Stress bereiten sollte, am besten gar keine/n.
Das versteht sich, glaube ich, auch von selbst. Niemand, der seinen kleinen Freund liebt, will ihm vermutlich was Böses.
Auch ist sicher nicht jedes Tier gleich. Auch das ist sicher klar.
Nur interessiert mich die Frage, ob es wirklich schädlich ist. Vielleicht hat ja auch jemand andere Erfahrungen. Wenn es zu neuen Erkenntnissen käme, kann es uns doch auch allen nutzen. Den Tieren sowieso. Nur raus damit.
LG
Wolfgang



Caroline Piater, 10.01.2006 at 23:59h

hallo wolgang,

gut dass du dich fragst-ob das paparazzigetue unseren tieren schadet-aber es scheint nicht so (donna´s tierarzt hat auch abgewinkt)....wenn si es nicht mögen-verdrücken sie sich wohl ( bei donna ist das auch zu merken ...mit blitz...bääähhh ohne dan---hmmm- da könnte man ja doch mal schauen...

hoffentlich verbruzelt sich Bolle nicht die nase an eurenm "Leuchtweg" ;O))

Viele grüße

PS: er scheint mehr interessiert als abgeneigt zu sein



Wolfgang Kairat, 11.01.2006 at 0:01h

@Caroline: vielleicht sind Hunde ja nur ein bisschen dusseliger als Katzen und Hühner, mag ja auch sein.


Petra Sommerlad, 11.01.2006 at 0:05h

SUPER dass Du das Thema aufgegriffen hast...ich habe wegen panischer Reaktionen damals meine Bilder für die Galerie gesperrt. Da ist von Netzhautablösungen die Rede und von was weiß ich. Natürlich ist es für kein Tier (und keinen Menschen ) schön direkt in die Augen geblitzt zu werden. Aber es hängt im Einzelnen wirklich vom Tier ab. Die Katzen die hier herumlaufen ( ca 30 Stück) haben alle keinerlei Probleme mit hellen Lichteffekten egal welcher Art. Wir haben z.B. eine Dachplatte ausgetauscht und wenn da die Sonne drauf scheint blitzt es...da geht keine Katze weg oder auch nur auf die Seite. Ich habe damals auch meinen Tierarzt gefragt als diese Riesendiskussion hier lief und der meinte nur, das sei höherer Blödsinn dass davon irgendwelche Schäden kämen es sei denn man würde die Katze täglich 2 Stunden einem Dauerblitzlichtgewitter aussetzen. Trotzdem sollte man bemüht sein nicht in die Augen zu blitzen wenn es vermeidbar ist. Logisch, macht man ja beim Menschen auch nicht, weil es halt unangenehm ist und das muss nicht sein. Insofern ist es sicher richtig Blitzlicht zu vermeiden, aber die vielzitierte Erblindung ist nicht zu befürchten...was wäre dann bitte mit den Kids in den Laserlicht ausgestatteten Diskos...die müssten nach 3 maligem Besuch stockblind sein. - Ich habe damals nichts gesagt, weil ich sowieso im Kreuzfeuer stand und einfach keine Lust mehr hatte noch weiter zu machen. Aber es ist gut, dass hier mal Tacheles gesprochen wird. ich stimme mit Wolfgang absolut überein: Stress so wenig wie möglich , das ist eine Sache aber denjenigen der blitzt gleich als Tierquäler anzuprangern ist lächerlich und rein wissenschaftlich nicht haltbar. LGPEtra


Karin Mohr, 11.01.2006 at 0:34h

Bestimmt ein wichtiges Thema für die fc!
Es wird ja hier jeder der Tiequälerei verdächtigt, der bei ungünstigen Lichtverhältnissen den Blitz benutzt.
Ich weiß nur, dass es Katzen unangenehm ist, angeblitzt zu werden und benutze dehalb den indirekten, gegen die Decke gerichteten Blitz, wenn es sein muss.
Es hat sich noch keine beschwert, und ich konnte auch keine Abwehr- oder Unmutsreaktionen bemerken.
Dass den Katzen das Blitzen unangenehm ist, erklärt sich sicher aus der hohen Empfindlichkeit ihrer Augen, die ja bekanntlich auch im Dunklen mit dem allergeringsten Restlicht noch sehen können.
Ansonsten sollte man selbstverständlich bei der Tierfotografie möglichst alles vermeiden, was ihnen durch ihre besonderen Sinnesorgane oder andere Dispositionen unangenehm ist.
Gruß Karin



Helmut Fleischhauer, 11.01.2006 at 0:46h

Endlich ist der Nachweis ( durch Bolle ) erbracht worden, dass Geruch wichtiger ist als Sehen.
Ist doch ein gefügeltes Wort, dass man z.B. 'einen nicht riechen kann'. Muss ja irgendeinen Grund haben
;-)
Nun der ernsthaftere Teil: Denke, die Empfindlichkeit gegen Helligkeit ist unterschiedlich stark ausgeprägt und Unwohlsein wird sofort signalisiert. Dann sollte man deutlich zurückhaltender sein ( z.B. Nachtjäger sind generell lichtempfindlicher).
LG Helmut



Martina Sch., 11.01.2006 at 0:59h

Also - ICH würde meine feuchte Hundnase bei diesen Temperaturen auch gern mal an so eine schöne, warme Lampe halten (in gebührendem Abstand natürlich)
Zum anderen Thema: Es gibt immer Menschen die meinen sie wüssten alles besser als die Fachleute und man MUSS ja auch nicht unbedingt anblitzen. Bei Ben, wenn ich blitze, lege ich ein Tempotuch über den Blitz, dann ist es immer noch hell, aber es wird wohl auch nicht Schaden das mal nicht zu machen.
Er hat allerdings auch nix gegen einen Blitz, er zuckt micht, dreht sich nicht weg oder läuft gar davon. Im Gegenteil, er schnuppert dran und findet dieses seltsame Teil recht interessant und untersuchenswert.
Bei Katzen oder anderen sehr lichtempfindlichen Tieren sollte man aber schon noch mehr aufpassen.
Aber bitte - alles in Maßen und mit Sinn und Verstand.
Dann ist der richtige Umgang sicher gwährleistet.
LG M.



Gee Eff, 11.01.2006 at 1:02h

diese diskussion wird merkwürdigerweise nur bei den tierfotografen geführt, nicht in der portrait - oder aktsektion - mich wundert das in der tat sehr. gerade tiere reagieren doch i.d.r. mit fluchtverhalten, wenn ihnen etwas nicht passt - wissen das die tierschützer nicht ? und an der reaktion ist dann eindeutig abzulesen, was man evtl. zu unterlassen hat. wer ist denn so dump, mit blitzlichtgewitter in einen hühnerstall zu halten, wenn die tiere beginnen, sich zurück zu ziehen ? bin ich zu naiv, wenn ich das voraussetze? ich bin bisher nicht eine sekunde auf den gedanken gekommen, dass die hier gezeigten tiere allein durch das fotografiert-werden bleibende schäden erleiden könnten.
und wenn ich sehe, dass bolle trotz cam ruhig in seinem sessel schläft, beginne ich auch nicht damit, mir überflüssige sorgen um ihn zu machen. dem ging es wohl in seinem leben nie besser als jetzt, wo er doch eine ganze familie innerhalb kürzester zeit in seinem sinn gedrillt hat *g*



R + G Team Dülmen, 11.01.2006 at 6:35h

zum foto.....
sehr interessant......
auch zu den kommentaren....
und deiner ausführung....
lg...günter



Frank Melech, 11.01.2006 at 7:06h

Sehr interessantes Thema mit beispielhaften Foto :-)
Genau wie es Gee Eff schon sagte, jedes Tier spürt eine Gefahr für Leib und Seele schon im Ansatz und würde bei solcher auf der Stelle davon laufen. Bis jetzt ist mir beim blitzen aber noch keins davon gerannt.
LG Frank



Ralph Budke, 11.01.2006 at 8:57h

Wolfgang,
dann ist er vielleicht schon Blind.
Aber mal Scherz bei Seite unseren Hund
hat es bis jetzt auch nichts gemacht wenn er geblitzt wurde.
L.G Ralph



Rolf Pessel, 11.01.2006 at 9:03h

Die Lichtsituation hast Du gut hingekriegt und dazu eine riesige Diskussion gestartet.
Meine Meinung ist, dass ich auf die Reaktion des Tieres achte. Hund oder Katze zeigen mir, ob sie es akzeptieren (von mögen, mag ich hier nicht sprechen) oder nicht.
LG Rolf



Anette R., 11.01.2006 at 9:12h

eine schöne aufnahme und ein guter text, gina macht , wenn ich mal blitzen sollte immer die augen zu, das gibt dann ein echt lustiges bild.
lg anette



Janine Schneidenbach, 11.01.2006 at 9:13h

Vielen Dank für die Recherche...sehr informativ.
Und Bolle als "leuchtendes" Beispiel.
lg Janine



Theresa Rossi, 11.01.2006 at 10:12h

Hmmmh, hab ja auch ein paar wenige Blitzfotos von unserem Hund; kann nicht sagen, dass ich dabei aussergewöhnliche Reaktionen bei ihm festgestellt habe.
Er hält es immer so: Zücke ich die Kamera, kommt er angeflitzt, weil er weiss, dann geht es meist in den Garten, richte ich sie auf ihn, dreht er ab (neeiiiin, lass mich bloss in Ruhe!!) ;-).
LG Theresa



Willy Brüchle, 11.01.2006 at 10:29h

Im zarten Alter von 11 oder 12 hatte ich zu Silvester mal Blitzlichtpulver gemischt (damals konnte man in der Drogerie noch Magnesium- Pulver kaufen) und hatte nach dem Feuerwerk noch eine Streichholzschachtel Pulver übrig, aber keine Zündschnur mehr. Dann kam ich auf die Idee, einfach ein Streichholz reinfallen zu lassen, musste aber dabei hinsehen. Danach war ich für etwa 10 Minuten blind; danach kam langsam von aussen wieder der erste Seh- Eindruck. Es dauert halt, bis sich der Sehpurpur wieder nachbildet. Nicht umsonst werden Blendgranaten auch militärisch eingesetzt. Für mich waren es jedenfalls mehr als 10 qualvolle Minuten in denen ich nicht wusste, ob ich blind bleibe. Wie so oft: Die Menge machts. Ein Blitzlicht aus ein paar Metern eingesetzt macht keinen Schaden, aber lege mal ein Blitzlicht mit Leitzahl 50 auf eine wenig feuchte dunkle Hose und Blitze. Du wirst nicht nur die Hitze spüren, sondern kannst auch Dampf aufsteigen sehen.. MfG, w.b.


Reiner Büttner, 11.01.2006 at 10:34h

Da ich mal wieder zu spät komme, aber jetzt jede Anmerkung durchgelesen habe, komme ich zu dem Fazit, daß
a) das Anblitzen von Tieren keine gesundheitlichen Schäden nach sich zieht,
b) es dennoch Streß verursachen kann und möglichst zu vermeiden ist und
c) die Tiere idividuell darauf reagieren

Aus eigener Erfahrung kann ich noch hinzufügen, daß
a) meine zwei Katzen auf Blitzen (allerdings nur Winzblitz meiner Hosentaschenkamera) mit gelassener Verachtung reagieren und sich nicht stören lassen und
b) mir persönlich ein Kamerablitz wenig ausmacht, auch wenn er in meine Augen geht,
c) ich dagegen schnelle Blitz- oder Lichtfolgen (Stroboskop, Blaulicht) nicht ausstehen kann und mich abwenden muß. Denn auch Menschen reagieren wohl individuell.

Interessantes Thema!
Viele Grüße - Reiner.



Wolfgang Kairat, 11.01.2006 at 11:22h

Ein bislang unberücksichtigter Aspekt ist mir gerade bezüglich des Scheinwerfers, in den der Bolle da so arglos schaut, noch in den Sinn gekommen.
Was ist mit dem UV-Licht -Anteil? Blendung ist eine Sache, aber das schädlichere UV-Licht ist unsichtbar und kann bei entsprechender Einwirkung Schäden an Menschen- und Tieraugen und Gegenständen verursachen, ohne dass es sofort auffällt.
Also habe ich gerade einen Lampenspezialisten angerufen, der mir erklärte, dass diese Art von Lampen vom Leuchtmittel her 90% des UV-Anteils schlucken, die Scheibe nimmt noch einmal 4-6% heraus. Natürlich macht man das nicht, um Tieraugen zu schonen, sondern um Materialverschleiß bei Textilien o.ä. zu vermeiden.
Der optische Apparat von Tier und Menschenaugen schluckt übrigens auch eine Menge UV-Licht, logisch, denn im Sonnenlicht ist auch ein erheblicher Anteil versteckt. Künstliche Linsen von Katarakt-Patienten (grauer Star) werden inzwischen ausschließlich aus UV-absorbierendem Material gefertigt.
Also unter dem Strich stimmt es auch hier wohl, dass es auf die Menge der Strahlung ankommt und auf die Dauer.
Ich denke mal, dass ich den Bolle in Zukunft trotzdem von diesen Strahlern fernzuhalten versuchen werde, aber nicht in Panik geraten, wenn er meint, da hineinsehen zu müssen.



Reiner Büttner, 11.01.2006 at 11:34h

Weißt Du was über den UV-Anteil von Blitzleuchten? Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht und auch noch nichts gefunden.


Wolfgang Kairat, 11.01.2006 at 11:41h

Leider nein, das ist aber eine Frage wert.
Allerdings denke ich, dass die extrem kurzen Blitzzeiten hier das Problem im Einzelfall gegen null reduzieren dürften. Ganz auszuschließen ist es aber bei Massenblitzen sicher auch nicht.
Denk mal an Austellungen, in denen kostbare Ausstellungsstücke nicht geblitzt werden dürfen, weil sie ansonsten langfristig ausbleichen.
Aber auch hier wird die Masse den Ausschlag geben.
Denn da fände sicher, wäre es erlaubt, ein Dauerfeuer statt.



Gabi GT, 11.01.2006 at 14:07h

hab mich hier erst mal durchgeackert und schmeiß mal ein paar fragen dazu...
wenn wir in einen schweißblitz schauen,schädigen wir unsere netzhaut,beim blitzlicht einer kamera passiert nix.das gleiche gilt offensichtlich auch für andere säugetiere.was aber bei insektenaugen ? sind die schon genügend untersucht um eine schädigung auszuschließen ?
nehmen wir mal an,es schädigt sie nicht,es blendet sie nur und erschrickt sie...bringen wir sie damit nicht auch in gefahr ? beispiel:ein "geblendeter" vogel fliegt voller panik gegen eine scheibe oder einen pfahl...nachbars katze rennt vor schreck vor ein auto...
klar sind das extrembeispiele,sie sollen ja auch nur ein denkanstoß sein.wenn man nämlich einer katze klappernde dosen an den schwanz bindet,schädigt man damit den schwanz auch nicht....oder?ok,der vergleich hinkt,aber ich denke ihr wißt wie ich das meine...
meine meinung dazu ist :ich halte "blitzer" nicht für tierquäler,blitze selber aber nur im notfall,weil mir mit blitz gemachte bilder nicht gefallen.ich mag die farben und die harten schatten darauf nicht.
zu bolle:auch tiere wissen nicht unbedingt immer was schädlich für sie ist...
LG
gabi



Jacqueline Wunderlich, 11.01.2006 at 15:24h

Schöne Aufnahme + toller Text!
LG JW



Thomas Ramackers, 11.01.2006 at 16:36h

Kann euch mal was aus eigener Erfahrung sagen ....
also Reptilien reagieren sehr stark auf Blitz .....
Sie zucken regelrecht zusammen wenn sie geblitzt werden..... Ob es schädlich für sie ist weiß ich nicht ..... habe mir deshalb angewöhnt Reptilien und generell alle Tiere nur noch indirekt zu blitzen ..... habe bemerkt das dann z. B Reptilien es gar nicht so Richtig bemerken :)....

LG Thomas



Werner Y Schneider, 11.01.2006 at 17:15h

Hochinteressant --- jaja, diese betulichen Pseudotierfreunde.
Sicher werden durch direktes Blitzlicht Mensch und Tier irritiert, das allein schon macht das Foto kaputt.
Darüber hinaus erschlägt direkter Blitz die Konturen, macht harte Schlagschatten, ist eigentlich fast immer die miesest mögliche Beleuchtung. Außer man hellt im Freien auf.
Sonst blitze ich IMMER über die Decke oder die vorgehaltene Hand oder einen weißen Karton, schon allein aus rein lichttechnischen Gründen.



Gudrun Richter, 11.01.2006 at 19:46h

schön daß du das thema aufgenommen hast


Wolfgang Kairat, 11.01.2006 at 21:07h

@Gabi: ich hab nicht die geringste Ahnung, ob Insekten da ebenso empfindlich sind wie Säugetiere. Da es bei UV-Schäden aber meist Langzeitschäden sind, zumindest bei Menschen (siehe eingebrannte Sonnenbilder bei Sonnenfinsternisbetrachtung mit ungenügendem Sonnenschutz oder Glasbläserstar), denke ich, dass sich das UV-Problem bei Insekten nicht stellt, weil sie einfach nicht lange genug leben.
Was die Blendung angeht kann ich mir auch keine größeren Empfindlichkeiten vorstellen, weiß es aber nicht wirklich genau. Wir haben ja den Lidschlagreflex bei Blendung, Insekten ja nun nicht.
Wenn ein Tier erschrickt, weil es angeblitzt wird, ist das wohl so zu sehen, wie es einige Vorredner schon angeschnitten haben. Ist es dem Tier sichtlich unangenehm, sollte man es besser ganz lassen.

Deinen letzten Satz werde ich mir aber, wie auch den von Elisabeth (die Jugendlichen in der Disco) zu Herzen nehmen. Ein Hund kennt unsere Gefahren nicht, also muss ich für ihn denken.



Martin Grimm, 12.01.2006 at 6:52h

Hallo,

wer ist eigentlich jemals auf die Idee gekommen, ein Photoblitz könnte Tieraugen - egal welcher Art, Netzhautablösung bei Katzen, Erblindung bei Fischen usw. - schädigen? Dann wären die meisten Tiere schon vor dem ersten Photo blind. Die Lichtexposition während eines hellen Sommertages ist deutlich höher als die eines LZ-58-Blitzes. Und die wenigsten benutzen Blitze in diesem Stärkebereich, um ihre Tiere, die direkt vor der Kamera sitzen, abzulichten.
Schweißlampen schädigen auch nur deshalb, weil die Lichtexposition länger anhält. Wenn man auf der Straße, selbst aus näherer Entfernung, einmal für 1/100 Sekunden in eine Schweißlampe schaut passiert überhaupt nichts. Paracelsus hat einmal etwas über die Dosis gesagt. Das passt auch bei Licht:).

Grüße, Martin.



Willy Brüchle, 12.01.2006 at 8:50h

Zu Insekten: Fliegen habe ich schon bei Makro geblitzt, und sie sind danach fortgeflogen, ohne orientierungslos zu scheinen. MfG, w.b.


Reiner Büttner, 12.01.2006 at 11:04h

Zu Insekten fällt mir auch noch was ein: ein Gutteil der Insekten nimmt UV als sichtbares Licht wahr (z.B. Bienen), weshalb recht viele Blüten "UV-Male" auf ihren Einflugschneisen haben. Das mag einer der Gründe sein, weshalb die Biester auf Blitze so gelassen reagieren (wenn da überhaupt ein nennenswerter UV-Anteil drin ist).


Sir Tobys diario 2007, 5.11.2007 at 12:18h

Sorry, Pfotenabdruck wurde verschluckt, also nochmal:
Bin gegen das Blitzen bei NAHaufnahmen, auch bei
Fischen U/W .... Kommt fuer mich nicht in Frage ...,
egal, was andere sagen ... *lg, i.A. Miriam (Vet.-Klin.)



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