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Ein „traumatisches“ Weihnachtserlebnis hatte ich, als ich so ungefähr sieben oder acht Jahre alt war. In meinem katholisch geprägten Elternhaus waren natürlich alle christlichen Feiertage von großer Bedeutung und wurden entsprechend begangen und gefeiert. So auch der 6. Dezember, das Fest des Heiligen Nikolaus.
Schon ein paar Monate vor diesem Datum erinnerten die Eltern mich und meine Geschwister
stets daran zu bedenken, dass St. Nikolaus genauestens darüber Buch führt ob wir ein tugendsames, anständiges Leben führen, oder ob unser kindliches Dasein überschattet wird von größeren und kleineren Schandtaten.
In einem „Goldenen und Schwarzen Buch“ würde er, fein säuberlich, Gut und Böse, entsprechend festhalten. Je nachdem wie die Bilanz ausfiel, wurde auch Belohnung oder Strafe verteilt. War man überwiegend lieb gewesen, gab es Apfel, Nuss und Mandelkern,
für ein bisschen böse noch Ruprechts Rute als Extraration. Sollte man sich aber gar schwerwiegender Taten schuldig gemacht haben, kam nur die Höchststrafe in Frage: Knecht Ruprecht steckte den Bösewicht in einen großen Sack, um in der Bösebubenschule bei Wasser und Brot und einer täglichen Tracht Prügel einen anständigen Menschen aus dem Übeltäter zu machen.......
Dies ist der Anfang einer Weihnachtsgeschichte der besonderen Art, wie ich sie erlebt habe.
Allen die daran gefallen finden könnten schicke ich sie als kleines Nikolausgeschenk gerne zu....
Die Karte mit dem Jungen und den Nikoläusern hat mich inspiriert diese Geschichte zu schreiben.Ich danke dem mir nicht mehr bekannten Künstler für eben diese Inspiration
Da ich ja diesen Kalender im Wechsel mit hoffnung gestalte, solltet ihr wenn ihr an einer lückenlosen ÖFFNUNG der Türchen Spass habt in ihrer Galerie vorbeischauen.
dazu rät euch
euer WOLF
Hallo Du armer , kranker Wolf
nun geht es dir nicht gut und Du bescherst uns auch noch jeden ´Tag eine neue schöne Überraschung - danke dafür !
Die Grafik ist köstlich...Bei ihrem Anblick hatte ich eine Vision:
Sollte es sich bei diesem schneeballwurfbereiten Kerlchen gar um den einsamen Fotografen der FC , im immerwährendem Kampf gegen die Contravoter handeln ??
Wer weiß..........;-)
Nachdenkliche Grüße und gute Besserung an Dich !!
von der Chrissy
Und da hast du dich dann entschlossen eine Wurfbude für Nikolausgeschädigte Menschen zu eröffnen und die Treffsicherheit zu schulen. Klasse Idee.
LG Jutta
Zum Glück haben sich die Zeiten etwas geändert und derart traumatisiert sieht wohl kein Kind dem Nikolausabend entgegen. Toll geschriebene Geschichte mit passendem Foto.
LG Patricia
Die Geschichte erschüttert mich! Ich werde immer wütend, wenn Eltern ihren Kindern Angst machen und richtig ärgerlich werde ich wenn die Kinderchen heulend vor dem Nikolaus stehen und die Eltern sich vor Lachen ins Hemd machen .... arrgh!!
Dir einen angstfreien Nikolaus, gute Besserung und eine tolle Überraschung!
Elke
elke, ganz so war es nicht, da war kein lachen vor schadenfreude, das ganze war mehr eine erzieherische maßnahme, die mit ihrer religiosität und ihrem moralischen anspruch zu tun hatte. kein gag, um eben mal angst zu machen.
lieber gruß
wolf
Klasse Dokumentation denes Kampfes gegen die Nikoläuse ;-)))))))))
Die Geschichte kenn' ich, kann mich noch recht gut an die beeiden Bücher erinnern und auch an Knecht Ruprecht und die Kinderstiefen, die aus seinem Sack schauten........auweiahhhhhhhhhhhhhhhhhh ;-)
lg mic
Irre Geschichte, was religiöse Verblendung anrichten kann sehen wir ja jeden Tag.
Stimme mit Cornelia George überein:
"Bleib so unartig wie du bist!"
LG Thomas