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Während des Kalten Krieges war die Masse der in Europa stationierten US-eigenen Atombomben, die für einen möglichen Einsatz durch die NATO vorgesehen waren, in so genannten Sondermunitionslagern (Special Ammunition Site = SAS) eingelagert. In der Bundesrepublik Deutschland beispielsweise verfügte jeder militärische Großverband (Korps, Division) über ein eigenes Atomwaffenlager.
Für diese Lager galten folgende Kriterien:
Sie lagen grundsätzlich abseits von Wohngebieten und außerhalb anderer militärischer Anlagen.
Im Umfeld der Lager galten erweiterte Schutz- und Sicherungsbereiche, in denen Personen- und Fahrzeugkontrollen durchgeführt werden konnten.
Es existierten ein äußerer und ein innerer Sicherheitsbereich. Im äußeren Bereich hielt sich das nationale Wachpersonal auf. Der innere Bereich unterlag ausschließlich US-amerikanischer Kontrolle, er konnte nur im Beisein von mindestens zwei US-Soldaten betreten werden.
Im inneren Bereich befanden sich mehrere oberirdische Bunker, in denen die atomaren Sprengköpfe und die dazu gehörigen Zündsysteme eingelagert waren.
Die Verlegung von Lager zu Lager wurde mit großen Transporthubschraubern durchgeführt, welche direkt
vor den erdüberdeckten Bunkern landen konnten.
Wenn man bedenkt, dass die Bundeswehr immer noch Teile dieser Sprengköpfe im Bestand hat und die Waffenträger damit ausrüsten kann, ist der kalte Krieg doch noch nicht ganz vorbei...
aber echt dückende Stimmung. Zum Glück kamen diese Waffen nie zum Einsatz.
Sehr schön Festgehalten...irgendwann wird dieses Dokument einen historischen Charakter haben....