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Im Jahre 1566 flüchteten die Nonnen des Klosters Santa Clara aus Funchal vor Piraten in dieses einsame Tal. So retteten sie ihr Leben und auch das Vermögen des Klosters. Damals gab es natürlich noch keine Straße hinunter. Die Flucht muß abenteuerlich gewesen sein.
Jedenfalls hat das Curral das Freiras, wörtlich "Stall der Nonnen" hiervon seinen Namen. Das Tal zählt zu den imposantesten Landschaften Madeiras.
Neuere Forschungen gehen von einer reinen Erosionserscheinung aus; sie bildete die Tuffsteinformationen.
( Ein Festplattenfund von meiner Madeira-Reise)
Wie dramatisch, Nonnen flüchten vor Piraten, meine Güte, da kommt ja niemand drauf auf diese Konstellation. Da könnte man doch gleich eine Serie mit 6 Staffeln drehen. Erste Staffel 3 Folge, Schwester Eulalia täuscht eine Gehbehinderung vor, um endlich von dem erschröcklichen Piratenhauptmann erobert zu werden, der sich spontan in sie verliebt, seine Kumpels aber argwöhnisch sind. Folge 11, erste Staffel, Schwester Eulalia hat ihrem Eroberer zwei stramme Jungs geschenkt, die nach seinem Willen Piraten werden sollen. Die kleine putzige Familie ernährt sich vom Verkauf von schmackhaften Bergkäse und Milch an Touristen. Und Störtebecker mag seine Eulalia wie am ersten Tag, es war Liebe auf den ersten Blick. Ihr zu Liebe hat er mit seinen grobmotorigen Piratenhänden gelernt sanfte Kuheuter zu umschmeicheln. Ach ja, die anderen Nonnen, ja denen erging es wie von Dir geschildert. Die traute Liebesgeschichte verschweigen die Annalen. Man schlängelt sich wie die Straße im Tal um die Wahrheit ;-) LG Günter
Zweite Staffel, Folge 4. Eulalia, eine ausgesprochene Schönheit, verliebt sich spontan in den Grafen Waldemar, der Herrscher über die Region ist. Eulalia verlässt unter Seelenschmerz ihren Piratenhauptmann, der grimmige Rache schwört. Er treibt sich als Wilderer durch die herrschaftlichen Wälder und schießt 30-Ender zum Leidwesen von Graf Waldemar. Eulalia hat die Liebe ihres Lebens gefunden und schenkt auch Waldemar einen strammen Thronfolger, der jedoch späterhin gesundheitlich schwächelt und nur mit Mühe in das Flegelalter kommt. Störtebecker entführt Eulalia auf einer Wiese, während sie Edelweiß für Waldemar pflückt. Der Piratenhauptmann mag ihr Gewalt antun, doch ihr Flehen wendet schlimmeres ab. Graf Waldemar ist verzweifelt und schwört Gott den Bau eines Bergkirchleins, falls er seine Eulalia unversehrt wieder in die Arme schließen kann. Störtebecker wildert immer hemmungsloser im Forst, um den Grafen zu provozieren. So erlegt er eines Tages einen 76Ender. Mit diesem Geweih ersticht Eulalia Störtebecker und flieht zu Waldemar. Der jedoch hat Zweifel, dass sie sich doch nicht Störtebecker hingegeben hat. So strebt die Geschichte ihrem Höhepunkt entgegen. Eulalia sieht nur einen Ausweg in das Kloster zurück zu kehren. Da hat Graf Waldemar ein Traumgesicht. Ein weißer Hirsch galoppiert an eine Stelle, wo er die Gott versprochene Kirche bauen soll. Ein Engel übermittelt ihm Eulalias Unschuld und Standhaftigkeit. Von Gram gebeugt leistet er Abbitte, doch Eulalia stellt sich stur. Nach weiteren zwei Jahren, die voll von Schmerz und Sehnsucht waren, trifft Waldemar seine Eulalia auf einer Wiese Edelweiß pflückend. Spontan lieben sich die beiden gierig auf der Wiese. Beide sind glücklich. Hach………….;-) Ende der Folge, Einblendung eines Spots, dass Vanish Powerkraft selbst Eulalias von Gras- und Erdflecken übersäte Ordenstracht porentief gereinigt hätte……….. ;-)
Ich bin nicht schwindelfrei und weiss nicht ob ich den Mut gehabt hätte diese Aufnahme zu machen. Ich bin wirklich begeistert, das sieht fantastisch aus.
LG Norbert
@Günter; vor der 3. Staffel, die schon sehnsüchtig erwartet wird, müssen wir einiges prüfen.
1. Es gibt auf Madeira definitiv kein Edelweiß,
auch weiße Hirsche bezweifle ich.
Stark ist die Szene, wo die beiden sich g i e r i g lieben; das möchte ich unbedingt sehen.
LG marianne
also diese Straße da runter fahren iss ja sicher schon irre, aber ohne da runter zu klettern ne Höchstleistung...
klasse Tiefblick und das Licht scheint genau richtig hinein...
Da hinunter zu schauen, kostet sicher so manchen Wanderer Überwindung! Trotz der Kleinheit sieht man hier auch die typischen badetuchgroßen und steilen Anbauterrassen der Insel. Ein toller Blick und ein tolles Foto!
Marion
Die Aufnahme begeistert mich. Dort stand ich auch schon - nur gelang mir nicht so eine Aufnahme von diesem imposanten Tal.
Die Information ist sehr interessant - so kannte ich das noch nicht.
Gruß Rüdiger
da bezeichne doch einer noch frauen als das schwache geschlecht.
über die maßen beeindruckend ist diese dramatische landschaft! sie gesamt überblicken zu können muß wahrlich ein highlight einer madeirareise sein, so überzeugend ist dein foto.
gruß
elsa
Dieser Blick ist schwindelerregend und eindrucksvoll, Marianne, ich hoffe, Du hattest einen festen Halt :-) was für eine fantastische Perspektive, dieser Blick ist wirklich grandios, Du hast das brillant für uns im Bild festgehallten, schön vom feinen Licht unterstrichen.
Günters Fantasie ist mal wieder nicht zu toppen. :-))
LG Ruth
Das ist ja ein unglaublicher Anblick! Da mag ich fast nicht in die Tiefe schauen, so schwindelerregend ist der Blick. Die damaligen Ereignisse mag ich mir gar nicht ausmalen ...
Liebe Grüße, Hanne
Ein beeindruckende Draufsicht auf dieses wunderschön gelegene Tal und macht gleich Lust, Madeira zu bereisen. Der Lichteinfall belebt die grüne Gebirgslandschaft ungemein.
LG Gisela
Eine fantastische Aufnahme und was Kopfkino heisst, hat Günter eindrücklich geschildert. Nachdem Marianne zuschauen darf ... würde ich darum bitten, dass auch mir dieser Anblick gewährt sei.
LG Rico
Perfekt mit dem Sisal, oder was es ist,
hast Du eine imponierende Tiefenwirkung erzielt.
Eine beeindruckende Aufnahme,
wunderschön mit dem Lichteinfall.
Viele Grüße
Dieter
ups, ich glaube da hab ich auch schon gestanden, aber jetzt beim Blick auf dein Foto wird mir schwindeliger als damals ;-)
Mann ist das hoch, super, lG Birgit
Hast Du für diese Aufnahme etwa an der Felskante gehangen, Marianne? Unglaublich, wie weit der Blick in die Tiefe geht, eine grandiose Perspektive! Toll auch mit der Lichtstimmung unten im Tal. So sehen also Srepentinen von oben aus! ,.-)))
GLG aus Aachen und Dir noch einen angenehmen Jahresausklang,
An eben dieser Stelle habe ich vor etwa 2 Jahren ebenfalls gestanden. Den atemberaubenden Blick in dieses ungewöhnliche Tal hast Du sehr gut in's Bild gesetzt.
Liebe Grüsse, Dagmar