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ja, wie michael schreibt... die blicke der leute wirken sehr traurig. sie sind sehr in sich gekehrt. wie war es diese leute zu treffen? wie sind sie im umgang mit touristen?
@ tom: ich schweife mal aus ;)
also traurig passt überhaupt nicht zu den himbas. sie sind glückliche menschen, leben so, wie sie sich ein erfülltes leben vorstellen abseits allen westlichen wertedenkens.
tagsüber läuft die "show" schon ziemlich einstudiert ab: gruppe kommt, tätigkeiten im dorf werden eingestellt, kleiner marktstand aufgebaut, ketten und anderes handgemachtes an die touristen vertkauft. nicht nur wegen des lichts habe ich hier fast gar keine fotos gemacht... wir hatten auch noch das pech zeitgleich mit einer holländischen reisegruppe dort aufzutauchen :-/ ...
abends in der lodge habe ich dann bei der nahrungsmittelausgabe geholfen (reis und zucker verteilt, wassertanks aufgefüllt, etc.), und bin dann nochmal mit ins dorf und habe mich hier sehr lange aufgehalten. wir wurden dann gar nicht mehr richtig wahrgenommen. der alltag ging weiter, die kinder spielten mit den ziegen, klauten mir die flip flops und stolzierten damit herum, die hütten wurden gefegt, meine haare angefasst, mir zöpfe geflochten.... ein ganz anderer und intensiver eindruck für mich.
hätte ich nur die tages-erfahrung, wäre ich sehr enttäuscht gewesen, aber dennoch ist und bleibt es eine möglichkeit für die himbas ihren traditionelle lebensweise beizubehalten.
ein fantastisches foto.
vielen dank, liebe nina, für die interessante info und dafür, dass du uns durch die fotos der himbas ein stückchen ihrer kultur näher bringst.
lg anja
Danke an Tom für die Frage und an Nina für die Erklärung. Ich hatte mich schon seit längerem gefragt, wie Dein Trip dorthin eigentlich aussah.
Mir wird gerade klar das es eine Kunst ist, in der kurzen Zeit die einem zur Verfügung steht, solche Fotos zu machen, die nicht wirken als hätte sie ein Tourist gemacht. Deine Portraits der Himbas wirken "lebensecht" und man merkt beim Betrachten nicht, dass die Menschen den Touristenzirkus jeden Tag haben. Ich bilde mir ein zu erkennen, dass Du es immer wieder schaffst eine Brücke zur fotografierten Person zu schlagen - das ist etwas was mir z.B. in diesem Maße noch nie gelungen ist.
Sehr schön - aber es stimmt schon, Du hast eher die melancholischen Momente eingfangen. So auch hier....
Aber: Das Bild und die BEA ist stimmig und gefällt mir trotz traurigen Blick sehr.
LG elli
schönes Bild mit ausdrucksstarkem feeling - wunderschön irgendwie. Und das, was Du oben ausgeführt hast...beruhigt und zeigt, dass sie auf ihre Art zufrieden leben !
LG
Was für eine makellose Haut wie gepudert. Der irgendwie allwissende Blick ist einmalig.
Schön, dass Du nochmal für Dich alleine in das Dorf gegangen bist.
Danke für die überausragenden Fotos
für mich sieht sie eher "in gedanken versunken" aus als traurig
was du beschreibst finde ich toll. genau solche erfahrungen machen aus dieser begegnung etwas besonderes.
es ist der kontakt von mensch zu mensch.
genau so sollte es sein nach meinem empfinden
wie Christina.K. Ich habe auch sofort daran gedacht, wie versunken die Frau da ist - traurig würde ich es auch nicht nennen. Schön, daß Du oben einmal beschrieben hast, wie es vor Ort war. Da kommt Neid auf. Bist Du denn auch in einer Gruppe unterwegs gewesen oder eher mit eigenem Wagen?
LG, Stefan
wir waren nur zu zweit alleine unterwegs. namibia ist unproblematisch auf eigene faust. und die weite und ruhe dort sollte man auf jeden fall alleine genießen :)
Nina du hast die Schönheit dieser Frau mit deine Aufnahme perfekt eingefangen. Sie ist sehr elegant mit Ihre Schmuck und fantastische Frisur, kommt herrvorragend rüber in diese Pose.
eigentlich hab ich ja grad so gar keine Zeit für Anmerkungen und bin schon froh, wenn ich es schaffe mir die Bilder anzusehen
aber hier muss einfach Zeit für ein kurzes WOW sein !
lg waldi
Diese Frau hast du sehr einfühlsam fotografiert. Sie wirkt nachdenklich und sie hat ihre Würde.
Danke dir für die Hintergrundinfos zum Foto. Ähnliches hab ich auch auf Reisen erlebt. Kommt man als Tourist, wird auch so behandelt. Ein Tourist ist in erster Linie jemand der unglaublich reich ist, aus deren Sicht, und mit dem man ausgezeichnete Geschäfte machen kann. Kommt man jedoch als Besucher, einzeln oder nur zu zweit, dann erleben beide Seiten was völlig neues. Ich hab das in Peru erlebt, als ich bei mal eine Woche Indiofamilien in deren Hütte lebte....
Also, vielen Dank für die Schilderung deiner Eindrücke!
Gruß
Johannes
ich finde es immer wieder interessant, wie einige nach unseren maßstäben, diese menschen für "arm" und "traurig" halten. aber nach ihren eigenen sind sie es mit sicherheit nicht!
sie leben ihre kultur und traditionen
trotz aller modernen einflüsse - wie du es hier schon betont hast, und
sie sind wahrscheinlich reicher, da zufriedener, als so mancher hier in unserer westlichen, modernen welt.
wunderbar festgehalten,
isabel
i think it's really interesting, that there are nearly only german names/users in com voting... that's one of the reasons i changed my world account into a basic one. this doesn't make sense to me. and i'm surprised the "clique" seems to like me, also i am not active here ;)
nevertheless thanks a lot to Waldi W. for the proposal and thanks to the voters.
btw: @ Ruud van der Lubben: she is making jewellery...
Waldi W., 30.11.2009 at 21:55h
just a great portrait and an excellent b&w work