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Noch ein Versuch mit meinem Uralt-Strahlenteiler (Pentax) an der digitalen EOS mit 28mm-Festbrennweite. Deutlich sieht man auch hier die farbigen Bildkanten: Ohne Rot-Cyan-Brille betrachtet driftet der linke Bildrand ins rötliche ab und der rechte ins bläuliche. Dies liegt daran, dass die beiden Hälften des Strahlenteilerbildes zur Mitte hin durch die Spiegelkante vignettieren - je nach Blende mehr oder weniger. Das rechte Halbbild wird also zum linken Rand hin dunkler, und das linke Halbbild zum rechten Rand hin.
Hier im Bild wurde Blende 5,6 verwendet, was m.W. für den Strahlenteiler empfohlen wird (5,6 oder 8).
Meine Frage: Inwieweit irritiert Euch diese unterschiedliche Vignette beim Stereoschauen mit Anaglyphenbrille?
Danke für Eure Einschätzungen. Natürlich habe ich es im Bildbearbeitungsprogramm schon beschnitten (nämlich in SPM), denn sonst sähe man die volle schwarze Spiegelkante, etc.
Wer das Bild in anderer 3D-Darstellung betrachten will (beispielsweise "Above/Below" mit 100% Größe, um die Kantenvignettierungen besser vergleichen zu können), der findet es unter folgendem Link, eingebunden in den StereoPhoto Viewer: http://www.rofrisch.de/fotos3d/schwebebahn0331.htm
Okay, langsam glaub ich Euch. Es fällt also in der Ana-Darstellung OHNE Brille krass auf (durch den FARBunterschied), während man mit Brille (oder anderer 3D-Betrachtungsweise) ja nur einen HELLIGKEITSunterschied hat, den wir offenbar leichter tolerieren und als weniger störend empfinden.
Vielleicht werde ich mal versuchen, die Vignettierung in Gimp wegzubügeln (Verlaufsmaske oder Leer-Fotos mit der Spiegeloptik als Ebenenmaske).
Danke für Eure Feedbacks.
Lg, Roland