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Auf dem Friedhof in Lohsa befindet sich ein großer dreiteiliger schwarzer Grabstein mit der Inschrift
„ Sie fielen durch Mörderhand am 04. Februar 1929 und wurden gemeinsam zur letzten Ruhe geleitet am 10. Februar 1929“.
Es ist die Grabstelle des Gemeindevorstehers Johann Witschas, seiner Ehefrau, seiner Tochter und seiner Schwester aus der Gemeinde Ratzen. Sie wurden von ihrem eigenen 17jährigen Pflegesohn nach einer hitzigen Auseinandersetzung mit dem Jagdgewehr erschossen.
Nachzulesen auch in den „Beiträgen zur Chronik Lohsa - Laz“ 1. Teil 1343 - 2001 von Herrn Heinz Menzel aus Lohsa
Schon damals Mord und Totschlag unter Familienangehörigen!
Also nichts Neues. Schönes Dokument.
Toller Text, Mir gefallen am besten die beiden Pusteblumen unten am Stein.
LG Hans Me.
Eine interessante Beschreibung einer schrecklichen Tat - ein Zeitdokument - wie man es leider in der heutigen Zeit auch leider öfters hört ! :-(
LG - Jürgen
heutzutage eine solche aktion ein leckerbissen für die medien
damals nur dorfgespräch
schlimm auf alle fälle....
grabsteine haben auch ihren reiz.....
lg willi
Schlimm, was damals passiert ist. Leider ereignet sich solches ja fast jeden Tag in Deutschland. Damals wurden die Mörder wenigstens noch richtig bestraft. Falls du gestern im MDR zufällig 19.50 gesehen hast, wie wenig ein Wiederolungstäter Strafe erhielt, der eine 84-jährige Rentnerin brutal totgeschlagen hat - nicht mal 4 Jahre!
VG Volker
Hallo!
Ein sehr interessantes Foto und auch die Info ist ganz beachtlich.Von so extremen Begebenheiten hat man zu en füheren zeiten geschwiegen.
Gut gemacht.
LG:Karl-heinz