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wunder-voll wie filigran und mit wieviel schönheit so eine vergänglichkeit einhergeht - ein bezauberndes bild.
ich wünsch' dir auch ein ganz schönes wochenende, liebe ingeborg
ganz herzlich, dörte
Traumhaft schön die Farben und das Schärfespiel. Filigran und zerbrechlich, aber auch edel und ästhetisch zeigt sich hier die Vergänglichkeit. Eine klasse Arbeit !
Liebsten G.Doro
Eine Kreation mit Tiefensinn.
Wie ich es sehe:
Die Spinne auf dem Blatt symbolisiert Leben.
Nichts auf unserem Planeten bleibt unverändert.Dieses wunderschöne Blatt in dem Moment diesen goldenen
Herbsttages geht über in den Verfall und zeigt uns
noch Leben in Stille.
Auch überträgt es symbolisch uns Menschen es weise, positiv in Akzeptanz anzunehmen.
Gewissermaßen als Tür über den Horizont hinaus.
Lg,Manfred
die Farbstimmung, sowie dein Spiel mit Schärfe und Unschärfe schaffen ein sensibel schönes Bild.
Mag ich sehr!
Dir auch ein schönes Wochenende,
LG elfie
Ich danke dir für dieses wunderbare Bild und die feinen Worte dazu. Das Los der Welt... und sie trägt es mit einer solchen Gelassenheit und Anmut, dass ich immer wieder sprachlos werde.
Liebe Ingeborg,
dein Bild zeigt die filigrane Kunst der Natur in bestechlicher Schönheit. Die kleine leichenfleddernde Spinne ist der i-Punkt! Sehr schöne Farben und ein prima Spiel der Schärfeebene.
Gruß...Petro
Du siehst, wohin du siehst, nur eitelkeit auf erden.
Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;
Wo ietzundt städte stehn, wird eine Wiese seyn,
Auf der ein schäfers kind wird spielen mit den herden;
Was itzundt prächtig blüth, sol bald zutreten werden;
Was itzt so pocht und trotzt, ist morgen asch und bein;
Nichts ist, das ewig sey, kein ertz, kein marmorstein.
Jetzt lacht das glück uns an, bald donnern die beschwerden.
Der hohen thaten ruhm muß wie ein traum vergehn.
Soll denn das spiel der zeit, der leichte mensch bestehn?
Ach, was ist alles diß, was wir vor köstlich achten,
Als schlechte nichtigkeit, als schatten, staub und Wind,
Als eine wiesen blum, die man nicht wieder find't!
Noch wil, was ewig ist, kein einig mensch betrachten.
(Andreas Gryphius)
Ein fotografisch sehr gut durchdachte, gut umgesetzte und stilistisch ansprechende Interpretation der Vanitas-Thematik.