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der gemeine pro-voter liebt watte-wasser.
dafür kauft er sich auch extra schwarzgrau-filter, damit
wasser garantiert nicht mehr aussieht wie wasser ...
bei buhnen sowieso, bei bächen natürlich auch
@Michael: Bei einer Belichtungszeit von ca. 1 Sekunde wird das Wasser immer so dargestellt. Die Belichtungszeit ergibt sich automatisch durch das wenig vorhandene Licht vor Ort und der gewählten Blende. Unnatürlich ist das vielleicht für das menschliche Auge, nicht aber für die Kamera.
@Ilmar: ND Graduated Density und Polfilter, die aber aus anderen Gründen gekauft wurden ;-)
Und ich als gemeiner Mensch, der das Voting zwar verpasst hat, aber auch einen Graufilter hat, mag das und gratuliere ganz herzlich zum verdienten Sternchen.
Gefällt mir wahnsinnig gut, sieht in meinen Augen sehr natürlich aus, was Licht und Farben betrifft. Nicht so auf's Äußerste nachbearbeitet, zumindest scheint es so, und trotzdem hoher Dynamikumfang.
Der Berg im Hintergrund ist so klein dass er schon fast untergeht, das könnte man kritisieren, aber ansonsten einwandfrei...
Ich bin sicher, die 241 contra-Voter werden langfristig in der Hölle schmoren.
Ds Bild ist allerdings wirklich mehr als schön, selbst wenn ich grübele, warum der Fels im Vordergrund so hell wirkt, der Rest ist ziemlich perfekt und sowohl postkarten- als auch galerietauglich.
Was ich schade finde ist, dass man inzwischen nicht mal mehr unterscheiden kann welche Anmerkungen ernst gemeint sind und welche nicht. Irgendwie wird damit das ganze Kommentieren sinnlos.
Klasse Antwort, aber die Grundlagen der Fotografie sind mir bereits bekannt. :-)
Warum hast du denn bei so schlechten Licht fotografiert? Doch wohl nicht wegen der tollen Lichtstimmung, denn die kann man wegen der langen Belichtungszeit ja nur noch schwach erahnen. Bei normalen Licht und kürzerer Belichtungszeit würde das Motiv m.E. sehr viel natürlicher wirken.
Noch eine andere Frage, warum ist der Himmel denn links und rechts heller als in der Mitte?
Die Stelle der Bachüberquerung zum Ruapehu kenne ich. Bei mir war sie leider in Nebel gehüllt. Gefällt mir, Dein klarer Weitwinkelblick zum schneebedeckten Gipfel.
Und Glückwunsch zum *.
zu der Diskussion oben:
der eine mag Wasser in Langzeitbelichtung, der andere nicht, das sollte m.E. so bleiben. Ich denke jeder macht hier seine Bilder so wie er möchte und sie ihm gefallen (auch die ständigen Kritiker der Landschaftsfotografen machen das und würden sich von niemand eines besseren belehren lassen wollen, weshalb auch).
Die Natur abzubilden wie sie ist, ist Aufgabe des Auftragsfotografen für Biologie- oder Erdkundebücher, nur meine Meinung dazu.
@Martin und MarkusZ: Nun, da kritische jedoch nicht unbedingt spezifisch das Bild kritisierende Anmerkungen kommentarlos gelöscht werden, ist der Zynismus die Qual der Wahl (-;
auch ich gehöre bei diesem bild zu den pro-votern. aufgrund dieser in zynismus abgleitenden diskussion will ich meine meinung auch gerne begründen:
langzeitbelichtung ist ein stilmittel, welches gerne bei fließenden gewässern eingesetzt wird. aus diesem grund sind solche fotos hier täglich im voting-center zu finden. die meißten dieser fotos sind jedoch schlecht gemacht - eine einzige matsche.
bei diesem foto hier hat sich zwar das wasser selbst weichgespült, alles andere ist jedoch messerscharf, hat die richtigen farben, gute kontraste. darüber hinaus ist so etwas wie ein bildaufbau, sowohl im vorder- als auch im hintergrund zu erkennen, auch wenn das hier offensichtlich dem ein oder anderen verborgen geblieben ist. im gegensatz zu fast allen fotos dieser art, hat dieses hier extreme tiefe. normalerweise sind diese fließenden-gewässer-langzeit-fotos hier im voting mitten im wald vor einer wand aus grünzeug.
und natürlich sieht wasser so nicht mehr wie wasser aus - das ist beabsichtigt. wenn man beispielsweise ein unscharfes street-portrait in s/w umwandelt und die kontrastregler an den anschlag haut, dann sieht ein mensch auch nicht mehr aus wie ein mensch. das bild kann trotzdem klasse sein.
jetzt erwarte ich ja gar nicht, dass jedem dieses foto gefallen muss ... wem nicht, der hat das gute recht, contra zu voten. aber keiner hat das recht, demjenigen, der pro gevotet hat, grundsätzlichen fachverstand abzusprechen.
diese form der intoleranz scheint sich hier jedoch mehr und mehr zu etablieren ...
in den letzten tagen wurde hier des öfteren der dunning-kruger-effekt bemüht. ist ganz interessant ...
ich finde die aufnahme schön. allerdings frage ich mich, wie es zu den doch merkwürdigen lichtverhältnissen am himmel kommt. hell - dunkel - hell...
micha
Hallo Frank
In der Tat eine super Aufnahme von einer der schönsten Gegenden Neuseelands. Da muss ich gleich wieder an meinen Tongariro Crossing vom letzten Januar denken. Schnee hatte es da keinen mehr, dafür aber tolle Wolkenstimmung.
Hallo Frank !
Anerkennung und höchstes Lob zugleich. Ein unverfälschtes und authentisches Landschafts-Bild, welches die ganz Schönheit des Pradieses am anderen Ende der Welt wiederspiegelt.
Ende Oktober bin ich für 2 Monate dort und werde mich deshalb irgendwann mal bei Dir melden. Hoffe, Du hast nichts dagegen...
Gruß vom Bodensee
Martin
Ich war über Ostern unterwegs und kam noch nicht dazu hier zu antworten.
Zuerst noch einmal vielen Dank für Eure Kommentare :-)
@Michal J.P.: Die Antwort hast Du bereits von Martin erhalten: es liegt am Polfilter. Genauer genommen an der Kombination Polfilter und ND Grad Filter. Durch diese Kombination wird auch sehr viel Licht geschluckt, deswegen die lange Belichtungszeit (alleine der Polfilter verschlingt locker zwei Blenden Licht).
@Albert Wirtz: bin genau Deiner Meinung, was das Abbilden der Natur und der Langzeitaufnahmen angeht :-)
@Doc Martin: Kein Problem. Schreibe mir und ich werde Dir antworten ;-)
@Charlie Dietrich: So sehe ich das auch. Fotografie ist für mich Kunst. Deswegen liebe ich auch weiches Wasser und Langzeitbelichtungen, da dadurch oftmals surreale Effekte entstehen.
Oliver Schiebek, 19.03.2008 at 22:27h
Mir gefällt es, Euch auch?