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schön verschachtelt, Architekten erlauben sich alles, so lange sie selbst nicht drin wohnen müssen ;-)
aber klasse Foto allemal... dachte erst an einen Modellbau
lg Kati :-)
Der gestaltet sonst Schuhkartons? Aber wenigstens scheinen einige Bewohner kreativ zu sein und designen ihren Schuhkarton farblich ansprechend, um der anonymen Masse zu entfliehen..... Klasse Aufnahme, die zum Nachdenken anregt und viel entdecken kässt. LG Anke
immerhin gilt er als einer der wichtigsten Vertreter der modernen Architektur in Deutschland und als „Verfechter des demokratischen Bauens ohne jede Status- und Machtsymbolik“, was dein foto eindrucksvoll unterstreicht
akkarin
@Michael: ja das ist ein Teil des ehemaligen olympischen Dorfes, der jetzt überwiegend von Studenten bewohnt wird - das Massaker fand aber in einem ganz anderen Teil statt.
lg
Manfred
als ich das jetzt sah und münchen las, war ich im ersten moment völlig baff. und da wurden die DDR-plattenbauten so ausgelacht...
das hier ist ja viel extremer... die stehn ja so dicht, die haben doch gar kein licht, könnte man meinen....
und dann hab ich mich jetzt darüber kundig gemacht im netz und las, dass der wohnpark unglaublich beliebt ist und es schwer sein soll, da überhaupt eine wohnung zu bekommen.
schwer vorstellbar, wenn man dein bild sieht...
da seh ich ja NUR beton...
@ Wilma: München halt ...,
Wieviele der Studenten/ -innen haben überhaupt
das Glück, dort ein auch nur halbwegs bezahlbares
Studierzimmerchen zu bekommen.
Angebot und Nachfrage - hier im Unterschied zur
Plattenbelegung in der DDR eine Frage des Geldes
(und vielleicht auch der Wartezeiten).
Tja, die Studiosis der Oberschicht können sich u.U.
ein gediegenes Appartement in grüner, angesagter Umgebung
leisten (mit vom Papi gesponserten BMW davor ..).
;-(
Hier dagegen ist Fahrrad angesagt .. (nebst Internet)
und Beschränkung (Konzentration) auf's Studium
- statt Gartenparty-Ambiente ..
Michael
eigentlich, wenn es ein reines studentenviertel ist, keine schlechte sache. man darf nur nicht 'seine ruhe haben wollen', ich glaub die hat man dort nicht. ))
das muss ich mir unbedingt mal anschauen, sollte es mich mal wieder in die gegend verschlagen.
Oft sind Wohnanlagen für Olympioniken temporäre Bauten,die danach wieder abgerissen werden.
Hier wurden diese nachgenutzt. (was vielleicht schon bei der Planung berücksichtigt wurde)
Und die Studenten, die jetzt dort wohnen müsste man fragen, ob sie sich dort wohlfühlen.
(Ich könnte es mir vorstellen, bin alleredings nicht sicher)
Nun ja, das zur "Ehrenrettung" des Günther Behnisch, von dem sehr viele gute Gebäude der jüngeren Architekturgeschichte stammen,
z.B.der ehemalige Deutsche Bundestag in Bonn.
Erstmal eine tolle Aufnahme - ich denke mit dem Tele aus den benachbarten Hochhäusern gemacht!?
Wichtig ist, dass man weiss wofür die Siedlung gebaut wurde: als olympisches Dorf für die Sommerspiele 72. Danach wurde es zur Studentensiedlung, die sehr froh sind, wenn sie dort eine Bleibe finden, denn Minga ist nicht gerade billig, um es vorsichtig auszudrücken!
Zu Günther Behnisch nur soviel: Er war ein sehr feiner Mensch und Professor, ein begnadeter Architekt, der im Gegensatz zu vielen anderen seiner Kollegen sogar in Vorlesungen über SEINE Mängel besprochen hat. Und er hat sehr viele gute, offene und demokratische Bauwerke entworfen (bzw. sein Büro).