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chinesisches Teehaus
Übersichtsplan des Oberen Luisenparks
Gondolettas auf dem KutzerweiherDatei:Luisenpark Pelikan.jpg
Pelikane
Chinesisches Teehaus
Wasserfall des Chinesischen Gartens
Pflanzenschauhaus
FrühlingsbepflanzungDer Luisenpark in Mannheim liegt am linken Neckarufer und gliedert sich in einen Unteren, einen Oberen Luisenpark und die Rennwiese. Er ist benannt nach Luise Marie Elisabeth von Preußen (1838-1923). Sie ist die Tochter des späteren Kaisers Wilhelm I. (Deutsches Reich) (1797-1888) und stand damit in engster Beziehung zu dem deutschen Hochadel. 1856 heiratete die preussische Prinzessin Friedrich I. (Baden, Großherzog) (1826-1907) und wurde Großherzogin von Baden.
Der Luisenpark ist neben dem Herzogenriedpark und dem Schlossgarten eine der großen Parkanlagen der Stadt Mannheim. Der Eigenwerbung der Betreibergesellschaft, der Stadtpark Mannheim Wirtschaftsbetriebs-GmbH, nach, handelt es sich bei dem Oberen Luisenpark um "eine der schönsten Parkanlagen Europas"
Geschichte
Grundlage für den Luisenpark war das Vermächtnis des Naturwissenschaftlers Professor Dr. Carl Wilhelm Casimir Fuchs, der in seinem Testament der Stadt Mannheim - zweckgebunden für die Anlage eines neuen Parks - 20.000 Gold-Mark vermachte (nach heutiger Kaufkraft mindestens 350.000 €). Dieser Betrag reichte zwar nicht zur Gesamtfinanzierung aus, bildete aber einen wichtigen Grundstock. Mit diesem Erbe, einer einzelnen Privatperson, konnte für die Bevölkerung ein naturnahes Gelände in Stadtnähe erhalten und ausgebaut werden. Von 1892 bis 1903 ist der erste Park auf 10 ha Gelände entstanden. Er wurde von den Frankfurter Gebrüdern Siesmayer angelegt, nach den Plänen des Gartenkünstlers Heinrich Siesmayer (1817-1900). 1896 machten die Mannheimer ihrer Großherzogin, zu ihrem 58. Geburtstag, den Park auf ihren Namen zum Geschenk. 1897-1903 erfolgte die Erweiterung des "oberen" Teils um weitere 20 ha.
Voraussetzungen für den Aufstieg des Luisenparks zu überregionaler Bedeutung war der Beschluss des Mannheimer Gemeinderates vom 18. November 1969, die Bundesgartenschau 1975 durchzuführen, und dafür den Luisenpark sowie den Herzogenriedpark auszubauen. Dazu wurde der Park durch die Einbeziehung einer ehemaligen Pferderennbahn auf 41 Hektar erweitert. Während der Bundesgartenschau verband der Aerobus, eine Schwebebahn, die beiden Parkanlagen.
Der Verkauf von 186.000 Dauerkarten und die Anzahl von 8,1 Millionen Besucher sowie der ausdrückliche Wunsch der interessierten Bevölkerung, den Luisenpark umzäunen zu lassen, überzeugte die Stadtoberen, den Luisenpark als Stadtpark mit Eintrittsgebühr weiter zu betreiben.
Als der Mannheimer Morgen zu einer Abstimmung aufrief, beteiligten sich über sechzehntausend Bürger, indem sie den „Stimmzettel" aus der Zeitung ausschnitten, ausfüllten und einsandten.
Am 21. Oktober 1975 fiel die Entscheidung für einen geschlossenen Luisenpark mit Eintrittsgebühr. Zuerst einigte man sich auf zwei Probejahre, doch über 38.000 verkaufte Jahreskarten waren ein überzeugendes Argument, den Park in dieser Form beizubehalten. Diese Zahl von Dauerkarten wurde nicht einmal von allen Bundesgartenschauen erreicht.
Seit Januar 2009 wird der Haupteingang des Luisenparks komplett umgebaut: künftig stehen den Besuchern in dem zweistöckigen Bau Möglichkeiten zur Gepäckabgabe, PC-Terminals für Informationen über den Park, Aufenthaltsräume, eine Dachterrasse sowie ein Souvenirladen zur Verfügung. Die Kosten werden voraussichtlich bei 1 Million Euro liegen, die von der Stadtpark-Gesellschaft zur Hälfte aus liquiden Mitteln und über einen durch eine Ausfallbürgschaft der Stadt Mannheim abgesicherten Kredit finanziert werden. Spätestens zum Sommerfest im Juli 2009 sollen die Arbeiten beendet sein
Kutzerweiher
Der Kutzerweiher mit 40.000 Quadratmetern zeichnet die Form eines alten Neckararmes nach. Auf ihm fahren die Gondolettas, Boote mit Gleitkupplung an einem Unterwasserseil einen 1.840 Meter langen Rundkurs.
Seebühne
Die Open-Air Seebühne mit rund 1.000 Sitzplätzen bietet – seit 2006 unter dem programmatischen Namen Seebühnenzauber – Platz für Konzerte, Operetten, Musicals, Shows und Schauspiele.
Chinesisches Teehaus
Das chinesische Teehaus wurde 2001 in Zusammenarbeit mit Mannheims chinesischer Partnerstadt Zhenjiang der Klaus Tschira-Stiftung in Heidelberg und der Stadt Ludwigshafen angelegt. Die Errichtung des Gartens mit Teehaus wurde durch die von dem Diplom-Kaufmann Georg Schmuck überlassene Erbschaft in Höhe von 1,77 Millionen DM ermöglicht, die als Grundstock für die Finanzierung des Vorhabens diente. Das Chinesische Teehaus gilt als das größte Teehaus in Europa.
Pflanzenschauhaus
Das Pflanzenschauhaus mit seinen 2.700 Quadratmetern steht seit 1958 an der Stelle des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Palmenhauses. Es enthält ein Schmetterlingshaus, Volieren sowie Salz- und Süßwasseraquarien (Erweiterung 1974).
Fernmeldeturm
Überragt wird der Luisenpark von dem 205 Meter hohen und 1973 bis 1975 errichteten Mannheimer Fernmeldeturm mit seinem Drehrestaurant in 125 Meter Höhe.
Rennwiese
Die Rennwiese an der Stelle der ursprünglichen Pferderennbahn ist eine Freizeitwiese mit 30.000 Quadratmetern, die gesäumt wird von Tiergehege und Bauernhof mit Haustieren und dem chinesischen Teehaus.
Der Untere Luisenpark mit seiner Geschichte
Dieser Teil des Parkes ist frei zugänglich, wird infolge dessen vielfältig genutzt und hat zur Zeit einen naturnahen Charakter. Er ist der erste und historisch wichtigste Teil der beiden Parkgeländeteile.
Dort befindet sich der Gedenkstein für Prof. Dr. Carl Wilhelm Casimir Fuchs (1837 - 1886), dem man mit seinem Erbe den Luisenpark zu verdanken hat.
An Dr. Ludwig Frank (1874 - 1914) erinnert eine Jünglingsfigur. Frank war Rechtsanwalt in Mannheim, Politiker der SPD, Mitglied des Badischen Landtages und des Reichstages. Das erste Denkmal wurde für ihn 1924 erstellt, 1933 zerstört und 1950 die heutige Figur zu seinen Ehren aufgestellt.
Das Planetarium im Unteren Luisenpark wurde 1927, als eines der weltweit ersten, eröffnet. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, hat man 1953 die oberen Gebäudereste abgebrochen, sodass heute nur noch die Fundamentreste als Hügel erkennbar sind. Durch dieses Bauwerk erhielten zwei spätere Weltraumpioniere ihre Inspiration, weil sie in unmittelbarer Nähe, Bassermannstrasse 55, ihr Elternhaus hatten und dort aufgewachsen sind:
enpark Mannheim......
Gutes Bild und gut präsentiert.
Der Luisenpark. Ein interessanter Park.
Bin schon öfters da gewesen. Ein Nachbar betreibt dort ein Restaurant.
LG
Peter
Hallo Monika,
das ist ja ein toller Schnappschuss und die Sternchen sind ja klasse.
Die Prozedur mit dem Voting kannst Du Dir hier sparen.
Außerdem sind Deine Sterne viel, viel schöner. ;-)))
Lg Gustav
Sooo witzig & schön zugleich...
Musste erst mal sortieren was das wohl sein kann.... ;o)
Schön mit der Lichtspiegelung..., schaut aus wie viele kleine Sternchen...
LG: Anja
Hallo Moni,
aussergewöhnliche Aufnahme. Besonders spricht mich hier das Motiv, Belichtung und Farben an. Das Wasser mit seinen Lichtreflexen hat auch seinen Reiz. Schön.
LG Dieter