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Der Meßberghof wurde zeitgleich mit dem Chilehaus von Hans und Oskar Gerson errichtet. Der Meßberghof steht seit 1983 unter Denkmalschutz.
Namensänderung 1938
Zunächst bekam das architektonisch herausragende Gebäude den Namen Ballin-Haus. Unter Albert Ballin war die Hamburg-Americanische Packetfahrt Actien-Gesellschaft (HAPAG) bis 1914 zur weltgrößten Reederei aufgestiegen, doch 1938 war er als Namensträger des Kontorhauses wegen seiner jüdischen Abstammung nicht länger geduldet. Das Kontorhaus wird seither nach der anliegenden Straße Meßberghof genannt. Nach Rückfall des in Erbpacht errichteten Hauses an die Liegenschaft Mitte der 1970er wurde zeitweilig über einen Abriss nachgedacht, erst 1983 wurde es unter Denkmalschutz gestellt.
Der ehemalige Eigentümer, ein Unternehmen der Deutschen Bank, erklärte zwar auf Drängen 1997 seine Absicht, dem Gebäude seinen alten Namen wiederzugeben, doch ist dies bislang (Herbst 2006) nicht geschehen.
Konflikt um Gedenktafel
Zu den zahlreichen Mietern im Meßberghof gehörte seit 1928 auch die Firma Tesch & Stabenow, die das hochgiftige Zyklon B an Konzentrationslager lieferte und deren Inhaber 1946 hingerichtet wurde.
Bereits 1992 plante die Kulturbehörde Hamburg, am Gebäude eine Informationstafel zur Geschichte des Hauses anzubringen, in der die Lieferfirma des Zyklon B deutlich hervorgehoben werden sollte. Diesen Vorschlag zu einer Vergangenheitsbewältigung lehnte der Eigentümer jedoch ab, da "die Informationstafel eine zügige Vermietung voraussichtlich behindern würde ..." Zeitweilig wurde überlegt, eine Informationstafel auf öffentlichem Grund aufzustellen. Der Eigentümer bot daraufhin an, eine Chronik-Tafel im Treppenhaus anzubringen. Erst 1997 wurde nach langem Streit um den Text und mögliche Standorte eine von außen deutlich sichtbare Erinnerungstafel angebracht.
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@Uwe,
ich wollte dieses Motiv dunkler als üblich haben, weil ich finde das der Flur, das Geländer, die künstlichen Fenster und die Skulpturen eine warme und trotzdem düstere Atmosphäre ergeben. Mir waren einige Bilder die von ganz oben fotografiert wurden einfach zu hell. Durch die recht große Kuppel kommt da sehr viel Tageslicht rein. Um das zu vermeiden bin ich zwei Stockwerke nach unten gegangen und damit habe ich viel weniger Tageslicht im Bild.
LG Albert
@Albert: aber "(das allseits bekannte Bild von oben nach unten, kommt natürlich auch noch)" passt dann nicht so recht (Zukunft? ist doch schon da s.o.), aber egal ...
@Steffi, wenn das die Treppe im Louvre gewesen wäre hätte ich selbst den Hut vor mir gezogen :-)) Nö ist die Meßberghoftreppe. Ein absolutes Highlight der Treppenhäuser. Da kannst du gar nicht viel verkehrt machen beim knipsen ....
Sehr schöne Perspektive und herrliches Licht! Dazu eine Bearbeitung vom Feinsten!
Wenn ich den Text zur Vergangenheit so lese, gewinne ich den Eindruck, dass wir immer noch große Probleme haben, uns mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen...
Hehe ... bei solchen Bildern kann man immer sehen, dass auch das extremste Weitwinkel manchmal so gerade nicht ausreicht - oder man selbst einfach zu klein ist, um die Kamera noch überkopf ein wenig weiter weg zu halten - was natürlich in dem Fall dafür gesorgt hätte, dass Du mit auf dem Foto gewesen wärst.
Ich finde es sehr stimmungsvoll und überhaupt nicht zu dunkel.
VG Frank
Immer wenn ich solche Fotos sehe muss ich an mich
denken, wie ich dort stehen würde um so ein Foto
hinzubekommen ... mit zitternden Händen dank enormer
Höhenangst ... hier gefällt mir besonders die Perspektive -
so versetzt aus der Mitte ... das hat was ... Kompliment!
Bjørn