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Es ist schwer, jemanden zu finden, zu dem man sich hingezogen fühlt, den man respektiert und schätz - den man liebt.
Jeder von uns hat schon einen Teil seines Lebens gelebt, Leid und Schmerz, Liebe und Hass.
All diese Dinge sind in unserer Seele und in unseren Herzen verankert und haben uns verletzt, gestärkt, aber auch tief geprägt.
Wir wollen sie nicht missen, sind stolz die Wunden überstanden zu haben, das Glück gefühlt zu haben.
...und doch fällt es uns so schwer, neu zu vertrauen, neu zu spüren, zu leben und zu lieben.
Es ist wie eine Gratwanderung auf einem schmalen, schweren Weg, der uns jeden Moment zu Fall bringen könnte und die Angst zu stürzen ist manchmal zu groß um weiter zu gehen.
Niemand will das Risiko eingehen, das Gleichgewicht zu verlieren, zu taumeln, zu fallen.
Vielleicht werden wir niemals miteinander gehen, sondern nur aneinander vorbei – einen kurzen Augenblick im Lauf eines langen Lebens, ein kleines Stück gemeinsam unseren Weg miteinander teilen.
Ich möchte nach deiner Hand greifen, sie festhalten und führen, doch ich kann sie nicht erreichen...
Morgen (-:
Ich verneige mich ganz tief vor diesem Kunstwerk!!!!
ein großes Lob für das Bild und den sehr feinen Text. beides harmoniert wunderbar.
LG. Werner
wow!! Mal wieder sehr berührend textlich untermalt...
Ein Hauch an Schärfenebene - die Farben dem ganzen eine weitere feine Note verleiht...Aufmachung & Gesamtpräsentation so ganz nach feiner "sr" Alür
lg-micha-
tja, manche menschen erreicht aber leider nur sehr schwer, da sie mittlerweile mehr misstrauen in sich tragen und niemals mehr wirklich vertrauen können, da sie zu unfair behandelt worden sind... aber eines tages wird jemand kommen, der hand greifen kann und sie festhält - für immer...
Diese Art von Foto Arbeiten sind schon echt gelungen, ob das in die Galerie schaft oder nicht spielt für mich nicht die Rolle. Ich gebe meine Anmerkung viel es mir zusagt, gefällt, mich anspricht usw. trotzdem Drücke ich für den Fotografen die Daumen. Pro von mir!
Deine Worte sind mir aus der Seele geschrieben, wie sie mich auf dem Weg, so ich sie bei dir wieder aufnehmen darf, dort erreichen. Sie finden mit dem Tropfen deines zauberhaften Bildes in mir ihren vielstimmigen Klang. Das Festhalten – ein Thema so alt wie die Menschheit selbst – verbraucht Energie, kostet Kraft, ist mit Schmerz und Leid verbunden – ja – und hinterlässt seine Lebensspuren bei mir. Und dabei könnte die Leichtigkeit des Seins so einfach herbeizuführen sein, wenn das Loslassen, dem Öffnen einer Hand gleich, meinen Lebensweg eher begleitet, als das Festhalten. Den Schlüssel zu finden, um loslassen zu können, ist jeden Tag eine neue Herausforderung. Mein Loslassen nimmt den Weg über das Annehmen der Gegebenheiten, das Wahrnehmen mit all meinen Gefühlen, der nicht von mir zu beeinflussenden Tatsachen. Es gibt keine Sicherheiten im Leben, heißt: nichts ist sicher für mich und für immer. Es gibt keinen wirklichen Halt, außer in mir selbst. Das mag erschrecken, Angst machen …
Alles ist im Fluss, in einer stetigen Veränderung und ich treibe darin. Wehre ich mich gegen die Strömung des Lebens, die mich tragen will, kämpfe ich dagegen an, werde ich schwächer werden. Überlasse ich mich aber sanft, von so vielem geführt, diesem Strom, werde ich Wundersames erleben und ankommen. Das ist für mich Loslassen. Danke, dass ich hierhergefunden habe - genau zum richtigen Zeitpunkt. LG sommerwind
Wolfgang Kleemann , 22.07.2009 at 19:29h
Weil es einfach nur gut ist und mich berührt hat, eins von wenigen Bildern !