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Das Ruhrgebiet und das Saarland leiden unter Bergschäden, doch was ist schlimmer? Du hast recht, der Strom, mit dem wir das betrachten, wird dort gewonnen, und auch in der Lausitz. Die Windräder auf den Abraumhalden sind nur ein Alibi - man kann sie nicht aufdrehen, wenn mal mehr Strom benötigt wird. Ein fast unlösbares Problem, mal wieder sehr gut ins Bild gesetzt!
LG, Achim
Hallo Andreas!
Ich habe beim betrachten des Bildes gar kein gutes Gefühl. Es liegt nicht an deinen fotografischen Fähigkeiten, eher an der Story.
Hinter diesen Häuserwänden wurden so viele Menschen geboren, haben gelebt, gefeiert, haben Freude und Leid erlebt...
...sind gegangen (worden) oder sind verstorben.
In Norddeutschland sollen Windräder stehen... die wurden gefördert... doch ausreichende Leitungen um den gewonnenen Strom zu transportieren gibt es dort nicht.. und sind auch nicht geplant... komisches Deutschland..
Die großen Bagger fand ich schon überwältigend,
aber die tatsache das dort ganze Dörfer platt gemacht werden,
Menschen ihre langjährige Heimat verlassen müssen hat
auch mich nachdenklich gestimmt.
Sehr feine Aufnahme!
vg Patrick
Wenn ich mir das Foto anschaue, dann denke ich sofort an unser Haus. Sie müssen ca. zur gleichen Zeit errichtet worden sein. In solchen Häusern lebten oft Generationen. Sie zu verlassen fällt sicherlich sehr schwer. Aber wer will darüber urteilen, ob es richtig oder falsch ist.
sehr passender Text, für Braunkohle werden ganze Dörfer umgesiedelt nur wenn es um Steinkohle geht dann wird die Zeche dicht gemacht wenn sich ein paar Anwohner beschweren und tausende Arbeiter verlieren ihren Job!
siehe Saarland!!!
Beklemmend, aber die Erinnerungen an das Leben von Generationen an diesem Ort zählen leider nichts, es geht um höhere Ziele und um viel viel Geld...
LG, Michael
Ich bin hier letztens auch gewesen. Ist schon eine sehr merkwürdige Stimmung die man dort fühlt, wenn man in greifbarer Nähe schon die Bagger sieht. ++++
LG Helmut
Das Bild stimmt irgendwie ziemlich nachdenklich.
Haben die Häuser nicht erst neue Hausanschlüsse bekommen? Oder weshalb sind die notdürftig verschlossenen Straßenschäden? Wahrscheinlich gabs ein neues Kläwerk für 18000 Einwohner gleich dazu?
Auch gut: "Plakatieren verboten". Plakatieren zerstört stets die Idylle.
Den Titel finde ich passend, denn verheizt ist das richtige Wort, um den Raubbau zu beschreiben. Da denke ich unzweiflig an Heuersdorf, von wo man die Kirche nicht ums Dorf getragen, sondern in die Stadt gefahren hat. Nämlich nach Borna. Was hier so richtig eindrücklich ankommt, ist die Totenstille, die nach der Aussiedlung überall spürbar ist. Mich würde nicht wundern, wenn hier kein Vogel mehr pfeift... Ok, Klischeedenken!
Was soll man sagen, Ohne Strom läuft halt auch nichts mehr - wenn die Menschen wenigstens genug entschädigt werden, gehts ja noch, aber es ist ein Stück Heimat verloren - du packst aber auch immer die heißen Themen an :-))
LG Norbert
und wenn es zehnmal nötig wäre...wie schlimm wenn Du als Erwachsener vielleicht mal Deinen Kindern erzählen musst..ich wurde im Ort x geboren...aber den hat man dem Erdboden gleich gemacht...nicht Krieg "Strom"..und man hat irgendwie kein zu Hause mehr. LG PEtra
Starkes Foto!
Wird Zeit dass man sich ernsthaft Gedanken macht um alternative Energiequellen!
In Essen gibt es ein großes Wohnbauunternehmen die da ganz richtige Wege gehen indem sie ihre Häuser nach und nach mit Sonnenkollektoren ausrüsten.
LG
Wolfgang
Abgesehen von deiner fotografischen Leistung erzählt das Bild eine traurige Geschichte umhüllt von deinen Worten. Und in sw noch eindrucksvoller.
lg Heike
Hola Andreas, me he perdido en tu fantastica galería, llena de una gran profesionalidad y sensibilidad a raudales, cada una de ellas es para contemplarla larga y pausadamente, deteniendose en cada detalle, pues ofrecen la oportunidad de junto con el autor, revivir todos sus mismos sentimientos al captarla .................
Saludos
Beeindruckend und bewegend, ganz besonders zusammen mit der Information.... Das Bild stimmungsvoll, die Tonung passt hier bestens ....
Grüße aus Mainz
Viktor-Roman
Passt. Solche Straßen hab ich gesehen. Es wirkt fast gespenstisch, wie tot.
Gute Bildführung. Ein Hauch von Farbe drin. Mich beeindruckt u.a. bei dem Bild die Schärfe und doch die enthaltene weiche Art.
VG
Nachdem ich den Text zum Bild gelesen habe schoß es mir durch den Kopf: "Alles hat seinen Preis..." Es ist ein wenig wie mit der Autobahn - alle benutzen sie - aber den Lärm will keiner vor seiner Tür. An diesem einsamen Bldmotiv gefällt mir besoderns das Licht, das sanft in die Winkel fällt. Wie Gegensätzlich auch die Plakatierungen....LG. Helga
Grüß Dich, eine reale Situation von Dir stimmungsmäßig perfekt und sozialkritisch ins Bild umgesetzt. Perfide wirkt das Plakat : Ja zur Heimat in dieser Verlorenheit eines Dorfes und der wahrscheinlichen Ohnmacht der Menschen, die Ihre Heimat verlassen müssen.
Grüße roger
Das ist ja eine düstere Stimmung, fast wie in alten DDR zeiten. Ein fantastischer Bildschnitt.
Das Problem haben wir in Großraum Leipzig (Heuersdorf) auch. Die haben sogar eine ganze Kirche umgesiedelt.
Gruß Mike
das heisst, hier verlieren Menschen Heimat, verlieren ihre Wurzeln, und viele werden sich nicht wieder einleben.
d.h. auch, vertraute Umgebung, Wohnung, Freunde Nachbarn, der vielleicht lieb gewonnene Garten, die lebendigen Erinnerungen an die Kindheit, an die Eltern, das Elternhaus, lebendige sichtbare Erinnerungen unfreiwillig verlieren. Das ist wie Heimatlos, besonders dann wenn man vielleicht etwas aufgebaut hat mit eigenen Händen, wenn man nicht , oder nicht mehr in der Lage ist, sich wirklich einzugewöhnen, d.h. einen langen Weg der Trauer zu gehen für die Betroffenen.
Das und noch einiges mehr fällt mir zu deiner Doku ein.
die sehr gut aufgenommen ist, wenig sentimental, ehrlich, wer hier länger hinschaut und die Bilder begleitet, wird nicht beeinflusst, die Gedanken kommen beim längeren betrachten von selbst. Auch wenn man wie ich, zwar von Garzweiler weiss, sich aber bisher nicht intensiv damit beschäftigt hat. Danke dafür.
Das du fotografieren kannst, muss ich ja nicht dazu schreiben. Bilder müssen eine eigene Sprache haben, deine Bilder sprechen, zumindest mit mir und zum grossen Teil. LGute
boar für mich ein bild über das ich nachdenke auch wenn ich es nicht mehr sehe !
das faszinierende finde ich das es eigentlich "nur" eine straße ist mit nen paar häusel ...
aber durch diese super bea/tonung von dir und dem gut gewählten schnitt sieht das bild echt top aus !
eines meiner favoriten hier .
Ein Bild ,aus meiner Erinnerung. Als wenn du es von meiner "Festplatte" gezogen und zu Papier gebracht hättest. Das ist keine Tonung. Das sah wirklich so traurig aus.
Gruß Jürgen
DAs dunkel gehaltene Foto paßt gut zu der düsteren Stimmung, die vielleicht mancher Bewohner angesichts der Umsiedlung empfinden mag. Danke für Deinen Hinweis, daß das Betrachten dieses Bildes Strom kostet.
Lieber Gruß, Karin
Der Atomausstieg hat auch seine Kehrseiten und diese Leute hier, dürfen es sogar spüren.
Da bekomme ich eine noch größere Wut auf die Werbung die auf den Straßen unnötig Strom frisst und.....
Mach ruhig weiter so, ist gut so ;o)