Photo from the nude channelParticipation in the forumSell photosCreate more photo folders?Upload more photos?Gallery-votingShow usernameUpload more photos?Access to all language versions?If you are already a paying member you can use all the features of the fotocommunity from 4€ per month.
Im Ersten und Zweiten Weltkrieg dienten die Beelitz-Heilstätten als Lazarett und Sanatorium für erkrankte und verwundete Frontsoldaten.
Unter den rund 17.500 Rekonvaleszenten, die zwischen 1914 und 1918 in Beelitz untergebracht wurden, befand sich vom 9. Oktober bis zum 4. Dezember 1916 auch der Gefreite Adolf Hitler.
Im Jahr 1945, als während der Schlacht um Berlin General Walther Wenck mit dem linken Flügel der 12. Armee in Ferch liegenblieb, konnte er dennoch Teile der 9. Armee, sowie mit der Infanteriedivision „Scharnhorst" etwa 3000 Verwundete und das Personal der Beelitzer Heilstätten retten, deren Abtransport nach Westen sofort eingeleitet wurde.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem die Heilstätten teils schwer beschädigt wurden, wurde das Gelände von der Roten Armee 1945 übernommen.
Die Heilstätten dienten bis 1994 als das größte Militärhospital der sowjetischen Armee außerhalb der Sowjetunion.
Es war auch ab Dezember 1990 der Aufenthaltsort des an Leberkrebs erkrankten Erich Honecker, bevor er und seine Frau Margot am 13. März 1991 nach Moskau ausgeflogen wurden.
Als Folge der Insolvenz der Eigentümergesellschaft im Jahr 2001 ist die weitere Neunutzung des übrigen Geländes inzwischen ins Stocken geraten. Auch die Sanierung der Denkmalsubstanz wurde weitgehend eingestellt. Ein großer Teil der sehenswerten Anlage verfällt inzwischen und ist vom VANDALISMUS :( stark beschädigt.
Die Mischung aus ungewöhnlicher Architektur und Verfall macht die Heilstätten zu einem beliebten Motiv für Filmproduktionen, neben zahlreichen Fernseh- und Studentenfilmen wurden auch Teile von Roman Polanskis Der Pianist, Wolfgang Beckers Krankes Haus, Operation Walküre mit Tom Cruise und anderer Spielfilme in den Heilstätten gedreht.
Beelitz sehen und sterben, jetzt ist alles im Arsch, dank irgendwelcher Pansen die mit ihren Erbsengehirnen nichts Besseres zu tun haben als mit ihren Griffeln alles zu zerstören.
UND DAS NICHT NUR IN BEELITZ, was ist mit Euch, was habt IHR davon, warum müsst IHR alles zerstören oder bemalen, welcher Sinn steckt in Eurer Birne?
Ich selber war nur 3 x vor Ort, und musste feststellen, das es eine Touri Hochburg ist, und der Verfall in großen schritten immer näher kommt, leider dank menschlicher Hilfe.
Foto Freihand mit 16mm - ein RAW Bild vom Mai 2009
Grandios mit den Farben und der Spiegelung, vielleicht hätte man die Paletten und die Platten irgendwo verstecken sollen, gefällt mir aber auch so super.
LG René Roeser
Sehr gut getroffen. War vor Jahren dort. Scheint zumindest in Teilen ja seinen morbiden Charme behalten zu haben ... und der wird durch Perspektive, Licht und Farbgebung ganz wunderbar auf den Punkt gebracht. Gefällt mir sehr gut.
Gruß
Markus
War am WE das erste Mal in Beelitz und erschrocken über die Zerstörungswut. Teilweise ist es verständlich, dass der Besitzer abgesperrt hat. Irgendwelche sinnlosen Schmierereien an Wänden, die wunderschönen Fenster reingeschmissen.
Um die Gebäude in Beelitz ist es wirklich schade aber der Zahn der Zeit nagt auch hier unaufhaltsam und unumkehrlich. Der Vandalismus tut sein Übriges. Die Architektur auf dem Gelände ist sehr sehenswert aber ich denke, da ist nichts mehr zu retten, und spätestens in 20 Jahren steht da kein Stein mehr auf dem Anderen...