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da ich nicht weiß wie ich anfangen soll, schreibe ich einfach so meine gedanken auf, gerade so wie sie mir in den kopf kommen. es fällt mir immer schwer worte neben dir zu finden, über dich , über uns und dir etwas zu beschreiben. ich finde alles immer unzureichend, nicht richtig erklärt. im nächsten moment denke ich dann , du verstehst mich sowieso. wir brauchen uns ja noch nicht mal ansehen...
ich denke so gerne daran zurück, wie ich in meiner alten wohnung vor dem spiegel stand, der heute eine macke hat und wir angst haben, dass finn sich dran verletzen könnte.
so gerne an den gedanken - hoffentlich sehe ich auch so aus, wie er es sich vorgestellt hat - ich hatte mir meine lieblingslieder auf den mp3 player geladen und jedes lied habe ich genutzt um mich mit dir wegzuträumen. dabei wusste ich noch garnicht wie du so echt aussiehst. und eigentlich hätte ich garnicht von einem anderen träumen, mit einem anderen träumen dürfen. jeder schritt der mich näher an gleis 5 brachte, ließ mein herz schneller schlagen. obwohl es ja nur ein harmloses treffen sein sollte, wie wir so schön sagten, unter kollegen bezüglich unseres gemeinsamen projektes , den textengeln. also wieso war ich überhaupt aufgeregt? ich seh mich noch in der unterführung am bahnhof stehen. die treppen zum gleis vor mir. ich hatte meine lieblingsjeans an, ein schwarzes h&m t-shirt mit v-ausschnitt und flip-flops. ich hatte mich nur leicht geschminkt, und die haare frisch rot gefärbt. da stand ich nun und dachte, wieso so einen aufstand? du hast einen freund also nur ein normales treffen mit einem interessantem menschen ( was ich mir natürlich nur einredete, schon lange lief alles nicht mehr so wie es sein sollte und ich wünscht mir veränderung... ) oben angekommen, dauerten die wenigen minuten bis dein zug ankam, ewig. musik hörte ich nicht mehr weil mein herz so laut schlug. wo steigt er bloß aus? vorne ? hinten? seh ich gut aus? und zack da hüpfst du aus dem zug. vorne bist du ausgestiegen, inkl. weißen hemd und umhängetasche, adidas turnschuhe mit grünen schnürsenkeln. leicht gebräunt, passende frisur und augen zum verrückt werden. ich weiß noch dass du irgendetwas in den händen hielst. frag mich aber nicht was, war zu abgelenkt. heute würde ich sagen eine zeitschrift die du im zug gelesen hast. leicht verhaspelt mit nervösen lippen begrüßte ich dich. ich glaube die begrüßung war eine umarmung wie man sie kennt... schnell flitzen wir die stufen zur unterführung hinunter, viel zu schnell fand ich. aber ich war ja auch so nervös und wollte irgendwas tun, und wenns nur gehen ist. auf den stufen, dachte ich schon, hui der ist ne nummer zu groß für dich und verdammt sieht der gut aus. stell dich bloß nicht blöd an.- ach nee, ist ja nur ein harmloses treffen unter kollegen - wie sollte es anders sein, machtest du mich auf meinen roten haaransatz aufmerksam -.- super hinbekommen, verunsichert ohne ende, jetzt bloß nichts anmerken lassen. heute weiß ich, dass das alles seinen grund hatte. ...
Auch wenns ichs schonmal gelesen habe... so ist es immer noch eine wunderschöne und romantische Liebesgeschichte! Leider gibt es nicht mehr soviel Romantik in unserer schnelllebigen Zeit!
Dann muß man eben selbst etwas für tun!
@ Christian...die Fortsetzung gabs schon.... s.o.!