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Jantar Mantar, (astronomisches Observatorium)
Das Jantar-Mantar (Sanskrit; übersetzt: "Magisches Gerät") wurde zwischen 1728 und 1734 nach Plänen Maharaja Jai Singh II (1693-1743) im Zentrum von Jaipur, der 1727 gegründeten neuen Hauptstadt seines Fürstentums erbaut
Die Genauigkeit der Instrumente ist wirklich verblüffend: Man kann die Uhr nach dem Sonnenstand auf die Minute genau stellen, wenn man die jeweilige genaue Abweichung von der heutigen Indian Standard Time berücksichtigt.
Die Nordseite der äquatorialen Doppelsonnenuhr
Die Sonnenuhr geht auf die griechische Antike um etwa 500 v. Chr. zurück, bzw. davor vermutlich auf die Babylonier. Im einfachsten Fall ist sie ein Gnomon (senkrechter Schattenstab) mit einigen Zeitmarken, vor allem mit der Mittagslinie, dem Meridian. Eine riesige Anlage dieser Form mit einem ägyptischen Obelisken als Gnomon ließ der römische Kaiser Augustus auf dem Marsfeld in Rom errichten.
In den Höfen von Klöstern und Stiften sind oft mehrere kunstvolle Sonnenuhren installiert, z.B. je eine auf der Ost-, Süd- und Westwand. Selbst auf der Nordwand eines auf der Nordhalbkugel befindlichen Gebäudes ist eine Sonnenuhr verwendbar, diese Konstruktion ist jedoch sehr selten zu finden und kann nur im Sommerhalbjahr die Zeit in den frühen Morgen- und späten Abendstunden anzeigen. Äquatoriale Sonnenuhren, Halbkugeln oder kugelförmige Exemplare bilden die Verhältnisse auf der Himmelskugel nach und finden sich oft in alten Bibliotheken und Kloster- oder fürstlichen Sternwarten.
Im 17. und 18. Jahrhundert war die "hohe Zeit" der Taschensonnenuhren, die oft klappbar und mit Kompass ausgeführt waren. Auch einfache Bauern-Uhren gab es, meist in Gestalt eines Messingringes, von denen manche Museen sogar Nachbauten zum Verkauf anbieten.
Zahlreiche Orte im Gebirge haben Hausberge, die nach Stunden der Sonnenuhr benannt sind, z.B. Zehner, Elfer und - am häufigsten - Zwölfer, Zwölfer- bzw. Mittagskogel usw. Die schönste dieser Bergsonnenuhren
Wahnsinnig, was Du Dir Mühe machst, uns immer so gute Informationen zu den Bildern zu liefern. Aber die interssanten Darstellungen sind das auch wert. Gruß, Evelyn