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Man glaubt es eigentlich nicht, wenn man Old Delhi betritt, aber in den engen Straßen und Gässchen kommt es vermutlich häufiger zum totalen Verkehrsinfarkt, als auf den breit angelegten Avenuen von New Delhi. Plötzlich steht man mittendrin. Wohl dem, der nicht in einer Rickshaw sitzt (wie ich an diesem Tag) Das Problem sind die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, obwohl hier eigentlich nur Dreiräder, Fahrräder, Fahrrad-Rickshaws und Passanten unterwegs sind. Wer hier nicht aufpasst, der wird schnell angefahren, geknufft, geschubst. All dies natürlich ohne Absicht. Aber auch ein Fahrrad-Lenker kann bei Tempo 5 oder 6 (kmh) maximum ganz schön schmerzen, wenn er einem ungebremst in die Rippen fährt. Dieser Stau dauerte etwa 15 Minuten und ich verließ die Ricksha, zahlte dem Rickshaw-Wallah die für die gesamte Strecke vereinbarte Summe aus und war am Ende zu Fuß schneller am Ziel, als mit der Rickshaw.
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Wieder mal was in eigener Sache:
zur Großen Christoper-Street-Day Parade in der Hamburger Innenstadt kamen in diesem Jahr 100 000 Menschen. Und die Zahl der aktiven Teilnehmer erschien mir deutlich höher als 2010. Eine bebilderte Reportage zum Thema findet Ihr
Außerdem hibts auf unserer Homepage "Newsandmore-Mediaservice.de" auch noch ein kleine Reportage über die Badenixe aus Styropor in der Alster, die eigentlich gar keine Nixe ist:
Schöne Geschichte!
Als Radfahrer zieht man im Stau auf jeden Fall den Kürzeren. Die Lungen voll Abgase und kräftig in die Pedale treten. Da kommt Freude auf!
LG Günter
Der Verkehrsinfarkt droht, aber nur wir Westler werden wohl auf die Idee kommen "freiwillig" zu Fuß zu gehen wenn doch ein fahrbarer Untersatz zur Verfügung steht!
Grüße, Ernst
in Asien scheint das normal zu sein, bei uns würden sie ausrasten, hupen, brüllen, was auch immer..
ich finde hier passt das S/W auch sehr gut.. aber bunt sieht es bestimmt noch quirliger aus..
Nur die Kräder im Vordergrund lassen das Heute im Bild von gestern erahnen.
Beeindruckend. Diese Enge. Diese Nähe. Das begrenzte Ausgeliefertsein, dem du letztlich leicht entfliehen konntest ohne wirklich auf der Flucht zu sein.
Gruß
Hellmut
...und irgendwann und irgendwie geht es doch weiter;)
eine Gelassenheit die uns abhanden gekommen ist.
Tolles Bild von dieser interessanten Szene.
Grüße von Anne
Ein eindrucksvolles Gedränge herrscht da - und wird ja durch deine Worte auch noch erklärt. Die Tonung finde ich optimal zu diesem Geschehen. Und jetzt guck ich mal auf die Links...
LG, Ursula
und da regt sich bei uns jemand über eine verstopfte Tangente auf *g* aber vielleicht hat man dort mehr Chance dabei, nette Kontakte zu knüpfen
Servus, Wolfgang
ohne deinen Text zuvor gelesen zu haben, waren meine Worte: Man glaubt es nicht, dass es solche Verhältnisse aktuell in der Welt gibt - so ein Madengedränge ;-)-
andererseits, ist es hochinteressant in diese vielfalt zu schauen - zumal die Schärfe durchgängig ist.
Was die wohl denken, wenn sie hier mal durch die Straßen fahren? Manch einer schaffte es ja.
na halt die Luft an , da sollte man wohl keine Termine haben ... sprich mit drei Wochen Urlaub kann man sich dort wohl ganz schön verkalkulieren !
gruß andreas
sehr gut, besonders durch die leuchtenden Augen. Trotz des bildlichen Gewimmels findet man sie sofort - un dann lassen sie einen nicht mehr los...
lG, Peter
Das liest sich ja sehr spannend, aber da mittendrin sein möchte ich lieber nicht. Tolles Bild dieser für uns in Deutschland angespannten Situation. In Indien scheinen alle das sehr entspannt hin zu nehmen. Das fasziniert mich am meisten. Die Tonung ist hier perfekt und die Schärfe sowieso!
Lieben Gruß Heidi
Es ist zweifellos schwer, Straßengewirr so
fotografierend zu strukturieren, dass es dem
Auge Anlaufpunkte bietet, über die es das Bild
erwandern möchte, und gleichzeitig die Enge
und das Chaotische zu zeigen.
Das ist hier gelungen.
Erstklassiges Doku-Foto! Bei diesem gefällt mir auch die Tonung besonders gut. Wäre vielleicht eine Idee gewesen, diese Tonung durchgängig in der Serie aus Delhi zu verwenden. Sie passt wirklich perfekt.
LG; Andy