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Nachdem ich schon zig mal auf der A3 an diesem wunderbaren Dom vorbeigerauscht bin, habe ich mir neulich mal ein wenig Zeit genommen um den Dom von verschiedenen Seiten abzulichten.
Der Sakralbau ist auch aus heutiger Sicht noch majestätisch groß, wie mag er von fast tausend Jahren auf die Bevölkerung des kleinen Städtchens Limburg gewirkt haben, als die Menschen noch in einfachster Behausung gewohnt haben?
Auf dem Bild sieht man wunderschön den Übergang der Spätromanik in die hochaufstrebene, himmelstrebene Gotik anhand der Kreuzgewölbe und schlanken Pfeiler. Die Fenster haben aber immer noch den typischen romanischen Rundbogen!
Ein geschichtlicher Abriß ist unter http://www.kath.de/bistum/limburg/themen/bistum/geschi/limdom.htm
zu finden.
Zur Technik: Aufgenommen mit DRI, anschliessend in SW umgewandelt, Kontraste angepasst und in Sepia getont.
Wer so ein Bild zustande bringt, der muß schon etwas von Fotographie verstehen. Mich erinnert Bildaufbau und Tönung an Fotobücher über sakrale Bauten aus den Fünfziger und Sechziger Jahren, die diese Architektur so meisterhaft ins Bild setzten konnten; damals noch mit weit weniger Technik als wir heute zur Verfügung haben.
Gruß M.A.
Also angemerkt: Da sieht man mal, was man erreichen kann, wenn man eben NICHT die Kamera auf den Boden zentral unter die Kuppel legt, sondern zwischen die Pfeiler derselben. Die perspektivische Wrikung ist um ein vielfaches gigantischer. Deshalb: Thema gekonnt umgesetzt. Super.
Die Tönung ist nicht so ganz nach meinem Geschmack, es wirkt etwas vergilbt, wie bei einem uralten Schwarzweißabzug, der nicht genügend gewässert wurde, auf meinem Bildschirm leicht rosafarben. Dafür ist aber die Aufnahmeperspektive und die Schärfe beeindruckend.
Voting Center, 2.02.2005 at 20:36h
Dieses Foto wurde in die Galerie mit 187 Pro- und 133 Contra-Stimmen gewählt. Herzlichen Glückwunsch, Volker Banken :-)
Maria Adelheid Brinkmann, 2.02.2005 at 20:36h
Ein Bild, wie ich es in alten Fotobüchern der 50ziger-und sechziger Jahre schon oft bewundert habe. Die Architektur setzt sich im Bild fort, das Bild wird sozusagen zur Architektur
Bild hat eine phantastische Wirkung mit dem Licht - stehe ich in so einem Bauwerk, bekomme ich immer Genickstarre: hier kann ich einfach in Ruhe schauen. So ein Bau beeindruckt auch noch heute!
PRO
Vielen herzlichen Dank erstmal an Maria Adelheid Brinkmann für den Vorschlag - hätte nicht gedacht, dass das Bild es schaffen würde!
Allen PRO Votern gilt natürlich auch mein Dank, freu mich sehr!
Für alle, die das Gebäude mögen, gibt es noch eine Zugabe:
Viele Grüße
Volker
Maria Adelheid Brinkmann, 2.02.2005 at 20:36h
Ein Bild, wie ich es in alten Fotobüchern der 50ziger-und sechziger Jahre schon oft bewundert habe. Die Architektur setzt sich im Bild fort, das Bild wird sozusagen zur Architektur