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Gisela Getty, Jutta Winkelmann, Jamal Tuschick
„Die Zwillinge - oder Vom Versuch, Geist und Geld zu küssen“
Moderiertes Gespräch mit den Autorinnen Gisela Getty, Jutta Winkelmann, dem Autor Jamal Tuschick
Moderation: Rainer Weiss, Verleger
Es werden prominente Ehrengäste aus den Bereichen Theater und Film erwartet.
anschließend Filmvorführung "SchneeweissRosenrot" (kick!Film)
Eintritt: 10,-- / erm 6,--
Gisela Getty und Jutta Winkelmann, geboren als Gisela und Jutta Schmidt in Kassel, begehren, wie so viele ihrer Generation, gegen die autoritäre Kleinfamilie, gegen den Mief und das Schweigen der Nachkriegszeit auf.
Das lebenshungrige Zwillingspaar machte sich Ende der sechziger Jahre auf, planmäßig die Welt der Schönen und Reichen zu erobern. Berlin, Rom, London, Los Angeles werden die Stationen ihres Feldzuges; mit Pop-Musikern, Schauspielern und reichen Exzentrikern aus der Flower-Power-Welt probieren sie exzessiv „das wilde, gefährliche Leben“. Sie sind die Musen von Künstlern und selbst Künstlerinnen, ergriffen von der Vision, „Geld und Geist zu küssen“. Knapp ein Jahr nach dessen spektakulärer Entführung 1973 - heiratet Gisela den exaltierten Multimillionärs-Enkel Paul Getty III. Es folgen exzessive Jahre in L.A., Begegnungen mit allen Größen des damaligen Show-Business, mit Bob Dylan, Leonhard Cohen, Patty Smith, deutschen Regisseuren wie Alexander Kluge, Wim Wenders u.v.m . Anfang der 90er Jahre drehte Altkommunarde Rainer Langhans den Film „SchneeweissRosenrot“ (mit Dennis Hopper, Uschi Obermeier u.a.), in dem er anhand des Lebens der Schwestern das Lebensgefühl einer ganzen Generation zum Ausdruck bringt.
Hmmm ich habe vor einiger Zeit eine Gesprächsrunde u.a. mit den Zwillingen und Rainer Langhans im TV gesehen... und ich muss ehrlich gestehen.. es hat mich nicht vom Hocker gerissen.. Außer warmer Luft kam da nichts rüber...
LG Heinke
Das Bild ist stark - aber was erwartet man von der Aufarbeitung jener Zeit.
Ich habe einige Interviews im Radio beio meinen langen Autofahrten mit Langhals und Obermeier gehoert - fundamental Inhaltliches habe ich schmerzhaft vermisst.
Es kam mir eher wie eine Selbstbeweihraeucherung vor.
Die Sendung auf Phoenix werde ich mir trotzdem ansehen.
LG
Georg
Das Foto finde ich ganz ausgezeichnert. Allerdings verstehe ich nicht, wie ich das Datum, die dargestellten Personen und die dazugelieferte Geschichte unter einen Hut bringen kann. Hast du hier Schauspielerinnen fotografiert, die die Zwillinge nachspielen?
@frau ke, das foto ist von 1967, und die beiden damen, nun 41 jahre älter, stellen nun ihr buch, ihre lebensgesichte vor.
das foto stammt also aus einer zeit, in der die geschichte noch gar nicht begonnen hatte, in der wir noch jugendliche waren.
Eine tolle Aufnahme.....
Klaus, Ich könnte schlechte Laune bekommen, weil ich morgen Abend nicht ins Babylon gehen kann. es wird bestimmt ein höchst interessanter, spannender Abend....
Grrrrrrr
Lieben Gruß
Andrea
Ich finde diesen Artikel unwahrhaftig, weil hier Ergebnisse der 68er-Bewegung und Agitation - vornehmlich die unguten - und ungute Folgen unseres Wirtschaftssystems munter in einen Topf geworfen werden. ... na gut. kein Wunder.
Frau Ke, Du meinst Schönbohms Artikel?
Brandenburgs Innenminister fängt schon sehr fragwürdig im ersten Absatz an, wenn er Edmund Burke zitiert, der mahnte, "dass derjenige, der verändern will, immer die Beweislast trägt, dass das Neue tatsächlich besser als das Alte ist." !?!
@karl-ernst, ich hatte 1967 schon 10 jahre übung im fotografieren ... und die fotoausstellung "the family of man" schon einige jahre lang verinnerlicht. :--))
ambivalent- so würde ich es bezeichnen, was ich anhand der schilderung empfinde
sicher, in den *wilden 60ern* war ich noch viel zu jung, um das ausmaß des aufbegehrens zu begreifen- später überwog war die sorge um die versorgung dwer familie
trotzdem sind solche themen auch für mich mehr als interessant und somit: danke für diesen tipp !!