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Beim Obusbetrieb der ( Ost)Berliner Verkehrsbetriebe gab es einen Doppelstockobus,
der von einer LOWA ES 6 Zugmaschine gezogen wurde.
Es war ein Einzelexemplar.
Der Auflieger war fast gleich denen, die hinter der (Diesel) H6 Zugmaschine liefen.
Altes Foto-abfotografiert von einer Austellungstafel
Fein gemacht Steffen, sonst hätten wir das Teil jetzt nicht sichten können.
Interessante Maschine, wenngleich die ganze Apparatur nicht sehr beschleunigunsfreundlich auf Grund der großen zu bewegenden Masse gewesen sein mag. Vielleicht ist´s auch deswegen beim Versuch geblieben...
Interessant die gekröpften Stromharken ;-)
LG Ralf
sehr schön das du das noch dokumentiert hast. finde so doppelstockbusse ja schick. bedaure es ja sehr das sie die in london jetzt abgeschafft ahben. lg geli
Hallo,
einige Anmerkungen von mir:
- Fotoquelle Archiv BVG
- der Aufliegerzug 2001/201 wurde 1955 bei LOWA in Werdau gebaut
- der „Obusauflieger“ unterschied sich in der Bauart der Heizung, den elektrischen und den Betrieb mit der speziellen Dieselzugmaschine ermöglichte
- die Stromabnehmerstangen mussten wegen der Höhe des Aufliegers gekröpft werden und führte zur fast völliger Reduzierung der schwingungsbedingten Stangenentgleisungen (Hohe Geschwindigkeit, schlechte Straßen, einfache Oberleitung u.s.w.)
- die Kröpfung der Stangen wurde dann auch für die „normalen“ W602a übernommen, so konnten auch die Dieseldoppeldecker beim Überholen die Stangen nicht mehr „abräumen“
- es waren 98 Wagen geplant, die aber nicht mehr ausgeführt wurden …
- es war der einzige Obus der DDR mit (Diesel-)Hilfsantrieb
- die Auflieger – eine alte Vorkriegsentwicklung von Schumann Werdau – waren damals schon niederflurig ….
- Leider wurden alle 1968 noch vorhandenen Auflieger als Pferdetransportwagen verkauft, die Obuszugmaschine wurde – versehen mit einer Kurzpritsche – noch einige Jahre als Abschleppwagen genutzt …
Gruß Mattis
Das es die Sattelauflieger-Doppelstock-Omnibusse mit Dieselzugmaschinen gegeben hat wusste ich, aber mit einer elektr. Zugmaschine ist mir neu! Schade das es so nicht in Serie ging.
Hm irgendwie kommt mir dieses Fahrzeug bekannt vor...ob als Obus,weiß ich nicht....gut das Du so reagiert hast und dieses Schautafelbild uns allen zur Verfühgung stellst !
Gruß Klaus
Ja vür den "Obus"-Auflieger 201 gab es noch eine Dieslezugmaschine. Sie wurde aber nach der Erprobung sofort in einen Abschleppwagen umgebaut.
Sattelschlepper-Obusse gab es in dieser Zeit nur in Japan, aber als Eindecker ...
Die Idee Sattelschlepper-Obusse zu bauen hatte man in Dresden bereits in den 30-er Jahren bei der Vorbereitung des DoSa-Projekts in Dresden. Die Ausrüstung mit Opel-Blitz-Zugmaschinen (mit Junkers Gegenkolbenmotoren) war eine Notlösung ... Der Unterschied war jedoch, das die Stromabnehmer auf dem Dach des Doppelstock-Aufliegers ihren Platz finden sollten ... Doch der Krieg machte das Obusprojekt und beide gebauten DoSa zu nichte ...
Gruß Mattis
Hallo Conny,
hast Du doch gut hinbekommen mit dem Abfotografieren und dank der Hilfe von Mattis wissen wir nun auch über das Fahrzeug Bescheid.
LG KaMü
@ Alan- warum ??
ok- EBVmäßig ist das Bild Schrott, da hab ich kein Händchen für..
die Daten s.o. von Mattis- das ist ein OBus Spezialist..
Es kann mit Deinen Picts nur als Doku mithalten ;-))
Gruß Steffen
tolll, was es da bei euch einmal gab, für mich als Ösi ganz unverständlich, wie so ein Ding, Schlepper mit Stromabnehmer und DoSto Anhänger eigentlich funktionieren konnte. vg Hartmut