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schwieriges Bild, Alfons - der Betrachter wird von der schieren Detailvielfalt auf so kleiner Fläche (wie es hier am Monitor halt ist) glatt erschlagen, das Auge wandert umher, sucht Halt, findet etwas davon im Bach... aber nicht genug
Ich denke es ist ein gutes Bild, das einfahc nur sehr begrenzt Web-fähig ist.
ich mag diese Einblicke ... es kommen auch sofort die eigenen Spaziergänge am Rand solcher Bachläufe um diese Jahreszeit ins Bewusstsein.
Das herrliche Licht in diesem Dunkel, ... Wärme und Kälte ... Schlafen und Erwachen
Vorne die klare Gliederung führt durch Licht und Schatten in diesen Detailreichtum ... ich staune über die Klarheit, die trotz der Vielfalt in diesem Bild herrscht
Gruß lara
Das sieht tatsächlich ganz märchenhaft und irgendwie verworren und auch ein wenig gefährlich aus... So, als ob die Äste jeden Moment zum Leben erweckt werden und den Betrachter mit ihren spitzen Armen mitten ins Bild ziehen. Doch, das absolut richtige Szenario fü ein Märchen ... Lg, Maike
Ich habe auch zuerst an einen Bewässerungsgraben gedacht. Ist das Bild nach links gekippt?
Auch auf mich macht der vor allem rechts sehr dichte Walt einen undurchschaubaren (bedrohlichen?) Eindruck, und der Blich wird magisch nach hinten gezogen.
Ein interessantes und gutes Bild, finde ich.
Gruß Tom
ui -ui ! - ganz mein Element - ich tippe da mal auf Grauerlen bei dem doch dichten Bestand, und es scheint eine alpinartige Umgebung zu haben, wie mir scheint - links am Bach ist ein Weg ?
Ganz herzlichen Dank allen ! Ich habe kaum damit gerechnet, dass sich für das Photo genießende Betrachter finden.
Es handelt sich tatsächlich um einen Bewässerungsgraben, um einen kleinen Kanal, der im Oberlauf des Tarn nicht sehr weit oberhalb von le-Pont-de-Montvert in einer Höhe von deutlich über 1000 m vom Fluss abzweigt und an einem recht steilen Hang entlang fließt (das Foto ist also nicht gekippt, zumindest habe ich mich um eine gerade Haltung der Kamera bemüht :-). Dem kleinen Kanal kann man auf dem schmalen Pfad folgen bis zum Ursprung.
Mit der Baumart bringt ihr mich jetzt in arge Verlegenheit (ich bin da wirklich kein Fachmann), aber ich denke es sind eher Erlen.
Es war jedenfalls ein traumhaft schöner, unglaublich faszinierender Wald, den man sicher nur im Winter so erleben kann, da das Licht die belaubten Bäume nicht so durchdringen kann. Gleichzeitig waren die Lichtverhältnisse zum Fotografieren sehr schwierig, da kein Film oder Sensor diese Helligkeitsunterschiede verkraften kann. Mit HDRI kenne ich mich nicht aus, und ich wandere auch nicht mit Stativ, kann also nicht mehrere genau gleiche Aufnahmen machen. Ich habe mich bemüht, den hohen Kontrastumfang konventionell zu bewältigen.
du hast die äusserst schwierigen lichtverhältnisse prima gemeistert, wie ich finde. gut, daß die sonne den dichten wald rechts an einigen stellen durchbrochen hat. so haben die einzelnen stämme genügend zeichnung und struktur, und erscheinen dem betrachter nicht als dunkle masse. der bach oder kanal bringt ruhe ins bild und führt den blick...gut gemacht!
gruß, gaby
Ich finde das Foto stark.
Ich denke auch, das du die schwierigen Lichtverhältnisse gut gemeistert hast.
Einzig die dichte Bepflanzung am rechten Bachufer finde ich etwas "unruhig".
Auch dem Kommentar von KA Mera stimme ich zu.
Gruß Franky
Der kleine Kanal und der Pfad geben Orientierung bei der Wanderung. Wie oft habe ich mich in Südfrankreich verlaufen. Auch in den Cevennen scheint dieses Jahr der Schnee ausgeblieben zu sein. Mir gefällt das Foto und in der Landschaft mit HDR/DRI usw. anzufangen fände ich maßlos übertrieben.
Gruß Rainer
Ein sehr imposanter Wald - hast Du sehr gut gemacht, denn der Tonwertumfang ist nicht schlecht für die schwierigen Lichtverhältnisse, auch der Bildaufbau gefällt mir gut!
mein erster Gedanke das kann nur in Frankreich sein, dein Kommentar hats dann bestätigt
wunderbar diese Massierung von Stämmen
du hast die Intensität dieser Landschaft ganz toll aufgenommen
LG Birgitt
Diese Wasseranlagen gibt es an vielen Orten (ich habe sie in Merano und Madeira genossen). Es läß sich an ihnen entlang wunderbar wandern. Ich kann mir vorstellen, dass dies in den Cevennen besonderen Spaß macht. Da kommt Fotolaune auf. Gruß Claus
Es hat wohl den Anschein, daß die Schiachperchten diesen Winter wohl überall den Winter vertreiben konnten?
Solche Bewässerungswale für die Landwirtschaft gibt es auch bei uns und da diese auch stets von den Bauern gewartet werden müssen, werden sie von Steige in der Nähe und oft auch unmittelbar daneben begleitet, auf den sich gut und angenehm wandern läßt.
Mir gefällt hier der Bildaufbau und das Licht- Schattenspiel.
Ich schlendere einmal wieder hinterher. Vor mir und hinter mir keine Stimmen. Der Wald spricht zu mir und die Laute vermengen sich mit dem Zischen des Windes in den nach Licht strebenden Kronen.
Hier habe ich die Übersicht. Das Wasser mir zu Füßen, schlängelt sich durch meine Welt, die ich näher betreten möchte, obwohl ich mich mitten in ihr wähne.
Die Helligkeit gleitet an den Baumrinden hinab zu mir, gerade so viel, um mich sehend zu machen, um weiterhin auch in mich hinein lauschen zu können und den Duft von Moos und Modrigkeit zu einem Sinn - Bild zu verflechten.
Das Klacken des Auslösers überzeugt mich schon jetzt nicht, möchte ich doch all das, was ich hier empfinde weitergeben, vermitteln. Der Augenblick friert ein und trotz aller Statik ist es doch ein so bewegtes, ein bewegendes Bild, welches wie der Blutfluß in den eigenen Adern meiner Zeit empfunden wird.
Ich trenne mich schwer von dieser Endlichkeit, wandere hinab ins Tal, etwas von mir jedoch bleibt für immer zurück. Nicht nur ein Bild. Schließlich war ich mit der Natur eins.
Es nähern sich Stimmen, von fern. Zeit, weiter zu gehen.