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Im 16 Jahrhundert, im Auftrag der spanischen Krone, "entdeckten" F. Magellan (1521) und M. De Legazpi (1565) die Inseln im Pazifik. Fortan war es die Mission der Katholischen Kirche ihr Einflussgebiet in Asien zu festigen und auszubauen. Obschon die über 300 Jahre Christentum unter spanischer Herrschaft nicht immer ein Leckerbissen für die Bevölkerung war, stehen sie heute bedingungslos hinter ihrem Glauben und der Kirche. Die Mehrzahl der Filipinos, 90 %, bekennen sich zum Christentum, etwa 82 % dem Katholizismus. Das Land ist somit das größte christlich geprägte Land in Südostasien.
Es gibt heute eine Trennung von Kirche und Staat in der Verfassung, dennoch hat der Katholizismus allerhöchsten Einfluss in dem täglichen Leben. In keinem Haushalt fehlen Christus- oder Marienstatuen, keine Taxi, oder Bus, der nicht durch Rosenkränze abgesichert wäre. Viele Angelegenheiten beginnen mit einem Gebet, kein Essen beginnt ohne Tischgebet. So ist es ist für einen Filipino undenkbar, dass man keiner Konfession angehört. Es stößt auf Unverständnis.
Die Kirche ist dann auch das einzige Organ welches gezielt gegen die politischen Missstände im Lande vorgeht. Viele lokale Institutionen sind im täglichen Überlebenskampf die einzige Hoffnung für die Armen, der Mehrheit der Bevölkerung.
Father Anthony (Bild) hat 3 Jahre an der Katholischen Universität in Löwen (B) Vorbereitungen auf seine Doktorarbeit in Theologie und Philosophie gemacht. Heute leitet er die Bibliothek eines katholischen Seminars in Manila. Er ist ein offener Mensch, und es war stets eine Freude mit ihm über alles Mögliche zu reden. Wegen seines Alters (30) sehr außergewöhnlich. Er lässt mich hoffen. Dazu ist er ein begeisterter Fotograph. So zogen wir schon mal gemeinsam los um Bildchen zu machen. Wie jeder Filipino ist er begeisterter Anhänger modernster Kommunikationsmittel.
unverkrampftes, schönes Portrait. Entweder war das Licht sehr günstig oder die Bea entsprechend, aber die Augen kommen trotz Brille gut zur Geltung. Keine Reflexion.
vg Chris
Der könnte mich evtl. dazu überreden
einen Gottesdienst in seiner Kirche zu
besuchen.
Wir könnten dann zusammen für noch
bessere Bilder beten.
Gruß - A.
Eine schöne Doku zu Land und Father Anthony.
Wer wie Du die Geschichte aus erster Hand vermittelt bekommt,
kann und muss sich trotzdem seine Meinung bilden.
Und das ist ja auch gut so.
Das Portrait gefällt mir.
~
Danke zu
Eine natürliche, fesselnde Sympathie strahlt Father Anthony aus. Bestens gelungenes Portrait!
Ich denke es hätte mir auch Freude bereitet, mich mit ihm zu unterhalten.
Gruß Ralf