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Das ist ja interessant.
Muß eine sehr blühende Stadt gewesen sein.
Nun, mit Augen zu und so kann man sich das gut vorstellen.
Eine schöne Landschaft ist das und auch fruchtbar.
Gefällt mir.
lg monika
@Monika ist schon besser Du kommst es Dir ansehen, ich stell dann mein Boot hin ;-))
@Reinhold Du liegst richtig, etwa 500 m nach links, von diesem (Eines der sieben alten Weltwunder) sieht man aber nicht mehr viel, da steht nur eine Säule!
Unter diesem Bild von Hille Q, fast alles Wissenswerte dazu!
Eine kleine Geschichte dazu:
Gross ist die Artemis der Epheser
(Mehr eine Sage als eine Bibelgeschichte)
Apostel Paulus gelangte etwa 55 n. Chr. Auf seiner 2. Missionsreise auch nach Ephesus. Er lebte hier ca. 3 Jahre und hatte mit seinen Predigten einen grossen Erfolg, so dass die alteingesessenen Glaubensprofiteure spürbare finanzielle Einbussen erlitten.
Den Silberschmied Demetrios, der sein Geld mit der Produktion von Artemis- Souvenirs verdiente, überkam die bare Wut, als er seine Bilanzen mit denen des Vorjahres verglich.
Deshalb berief Er zu einer Krisensitzung seiner Gewerkschaft und bezichtigte da, Paulus der Beleidigung der Göttin.
Er verursachte so einen ziemlich grossen Tumult bei den Metallverarbeitern, man ging auf die Strasse, formierte einen Protestzug, dieser bekam von allen Seiten grossen Zulauf.
Tausende drängten sich schliesslich ins Theater, hielten die Fäuste in die Höhe und riefen: „Gross ist die Artemis der Epheser“.
Der Stadtrat lies den Pöbel (Die meisten wussten überhaupt nicht worum es ging) erst einmal austoben.
Nach geraumer Zeit wagte sich ein Stadt-Sekretär ins Theater, dieser wurde wüst beschimpft und ausgepfiffen. Als die beschimpfungen sich langsam legten rief der Sekretär „Die Grösse der Artemis ist nicht in Gefahr“,und fügte hinzu als das Pfeiffen wieder anschwoll „niemand hat einen klagbaren Angriff gegen die Göttin unternommen“.
Er war nun so richtig in Fahrt gekommen und übertönte nun mühelos die immer schwächer werdenden Pfiffe.
„ Wer anderer Meinung ist, soll sich an das Stadtgericht wenden. Wenn dieser Aufruhr aber anhält, müssen wir den römischen Behörden Meldung erstatten.“
Da wurde es still in den Rängen.
Die Christen mochten schlecht für das Geschäft sein, zu viele römische Truppen aber waren es noch viel mehr.
Die Menge zerstreute sich wieder, Paulus aber, der sich wohlweislich aus dem Tumult herausgehalten hatte, verliess Ephesus nach diesem Vorfall.
Er ahnte wohl, dass seine Saat aufgehen würde.
Nicht überliefert ist ob Paulus wohl darüber sinnierte, dass der Stadt-Sekretär, einem Täufling bei seiner letzten Massentaufe, verdammt ähnlich sah.
wie gut ist es wieder einmal, dass ich immer einen tag später mit meinen anmerkungen bin. so habe ich jetzt deine sehr gute info zu diesem motiv lesen können.
nun kann ich mir alles noch besser vorstellen.
lg trautel
Das nehme ich mal zeitweise als HG-Bild für den pc - toller Eidnruck... und mal nicht der typische Postkartenstil... da will ich als Paulus-Interessierter auch unbedingt in diesem Leben noch mal hin...
Da waren meine Großeltern auch schon oft und haben dort Urlaub gemacht.
Richard hat dein schönes Bild unter sein Katzenbild gesetzt weil es ihm so gut gefallen hat.
Sehr schöne Aufnahme! Ich konnte leider nur aus Zeitgründen in umgekehrter Richtung fotografieren. So ist viel besser erkennbar, wie perfekt das Theater am Ende der Hafenstraße in den Berg gebaut wurde. Sicherlich auch eine eher seltene Aufnahme und darum um so wertvoller.