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Es stehen noch viele entlang der Bahnstrecken, benutzt werden sie im Zeitalter der Mobiltelefone aber sicherlich kaum noch.
Bei diesem hier stand die Tür offen, als ich am Bahnübergang bei Loxstedt auf Züge wartete.
Da mußte ich einfach mal einen Blick reinwerfen.
24.05.2012
Ein Mobiltelefon ist gut und schön. Was macht man aber im Falle einer Betriebsgefahr?
Notfallmanager anrufen. Der klingelt alle anderen an. Und das dauert.
Mit dem Kurbelinduktor hast du "5 mal lang" geklingelt und alle Teilnehmer an der Strecke wustten sofort, dass es sich hier um einen Notruf handelt. Und dann haben auch alle den Hörer abgenommen und die Gefahr entgegen genommen und entsprechend gehandelt.
Rechts in der Tür, hast du das Verzeichniß der Klingeltöne. Die einzelnen waren in der Regel für Fahrdienstleiter, Wärterstellwerk, Auf sicht oder Schrankenposten an den Strecken gleich. Man musste nicht alles auswendig lernen.
2 Mal kurz 2 Mal lang, und du hast Fahrdienstleiter dran! So lautete immer die Eselsbrücke bei uns.
Schöne Erinnerung an wertvolle Technik.
Gruß D. J.
@Michael Beer
Ich glaube, wir sind viel zu verwöhnt - mein erstes Handy hatte ich vor 10 Jahren - also noch nicht einmal im 19. Jahrhundert.....
gruss roman
@Roman,
kleine Anmerkung: im 19. Jahrhundert (1800 - 1899) wurde das Telefon von Philipp Reis erst erfunden (1861 ).
Jetzt befinden wir uns im 21. Jahrhundert.
Munter bleiben, BP