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Holger Lehmann lebt in einer 40 Meter langen Eisenbahnunterführung nahe der Essener Innenstadt.
Die erste Eisenbahn muss hier irgendwann im September 1866 hergezockelt sein, die letzte ratterte im Dezember 2002 vorbei.
In einem Schacht der Brücke lebt er mit seinem Krempel seit 24 Jahren.
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Mit einer Schnur zieht er ein Stuhlgerippe hervor, stellt es vor die Tunnelwand,
tritt mit seinen zerschlissenen Turnschuhen darauf, zieht sich hoch,
windet sich mit erbarmungswürdiger Mühsal über die Mauer und verschwindet mitten in der Großstadt zwischen Kaufpalast und Universität in der Dunkelheit
Nichts mehr zu sehen von Holger Lehmann, 52, obdachlos. Er ist zu Hause.
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Die Diakonie der evangelischen Kirche versucht in dieser Woche erneut, ein Domizil zu vermitteln. Hilfe will er aber nicht annehmen.
„ Vom Staat bekomme ich nichts, weil ich keinen Ausweis habe. Den will ich nicht. Wozu auch.
Ich weiß, wie alt ich bin, ich weiß, wie ich heiße. Wozu einen Ausweis.
Ich will frei sein. Das wollte ich immer.”
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Jetzt wurde sein "zu Hause" abgerissen,
die Eisenbahnunterführung an der Segerothstraße wird durch eine neue, schmale Brücke ersetzt und als Radweg umgestaltet.
In den letzten Minuten die ihm noch bleiben, zündete er sich zum Abschied eine Kerze an.
bewundere Menschen mit einer solch konsequenten Lebenseinstellung. Unsere Politiker hängen ihr Fähnchen je nach Wählerlaune in den Wind. Und Abschied nehmen müssen wir im Leben immer. Eine ganz starke Doku, die zum Denken anregt. Besonders dramatisch dabei das Teelicht, dass noch Hoffnung ausdrückt.
lg Heribert
for many of us indeed an unusal and sad story... (I've known such personalities.. from my street worker time ... they are and want to remain independen .. they are unique and very human... even if their life is not in comform with the norm... it's to be respected)
thank you for this picture and text....
(she lives an independent life in Wuppertal-Elberfeld City.. and is mostly on the Old Elberfelder Rathaus steps... with duldung with the powers that be)
Ich als ehemaliger Streetworker kenne die Situation . Einen obdachlosen habe ich in Gera immer mit Essen versorgt, das einzige was in in der abgerissenen Halle verriet war sein neugieriger Hund . Erst nach einem halben Jahr regelmäßiger besuche von mir zeigte er sich zu einem Gespräch bereit. Heute sitzt er mit seinem Hund in einer warmen Wohnung und wird weiterhin vom Streetwork GERA e.V. betreut.
Ein ( mein lieblingsobdachloser) anderer Obdachloser arbeitet heute mit Hilfe der Stadt Gera im Streetwork GERA e.V., und hat sich aus eigener Kraft aus seiner lage befreit.. das Bild allein würde ich gerne dem Streetwork Gera e.V. schenken..wenn du es mir in der Originalgröße schenken würdest? Denn es sagt ohne viel Worte das was die Leute dort jeden Tag an Arbeit und Hilfe verrichten. Also meld dich mal intern bitte
beeindruckende Arbeit!!! zum Text ,das Leben ist eine ständige Veränderung, einige am "Rande der Gesellschaft" wollen und können sich leider dieser Veränderung nicht mehr stellen,ich hoffe dass unter mithilfe der Obengenannten ,oder ähnlicher Institutionen, in diesem und in vergleichbaren, Fällen geholfen werden kann
...das ist eine Geschichte und ein Bild, die mitten ins Gefühl treffen. Die einem klar machen, wie gut es einem doch geht. Und die zeigen, wie unterschiedlich das Leben des Menschen ist. Holger Lehmann hatte nicht viel und das wenige hat man ihm noch abgenommen. Andere wiederum wissen nicht wo sie mit ihrem Viel noch hinsollen. Dein Foto ist fabelhaft - als Doku. Die Geschichte traurig. Vielleicht gibt es irgendwo eine Gartenlaube, nahe der Bahnnstrecke, die man dem Individualisten anbieten kann. In ein Gefängnis will er sicher nicht. Und ein Gefängnis wäre doch sicher für diesen Mann jede Bleibe, die er sich mit anderen teilen muss. LG. Helga
interessante geschichte.
auch das mit dem ausweis: ohne ausweis gehört er rein rechtlich nicht zu unserem gemeinwesen. deshalb hat er tatsächlich keinen anspruch auf irgendetwas (was er ja auch garnicht will).
excellente
die Geschichte, das Aufmerksammachen auf diesen Menschen und seine Lebenssituation und, last not least, das unglaubliche Portrait von ihm.
Danke Dir sehr Lieber Andreas
bon voyage
yvonne
Es ist sehr traurig, dass in unserer ach so großherzigen Gesellschaft Menschen so leben müssen, sehr traurig !!!!
Bestimmt hat er auch mal vertraut und Hilfe angenommen und ist bitter enttäuscht worden.
Aber wir spenden lieber für sonstwas und fühlen uns gut.......
lg monika
Ein beeindruckendes Foto eines interessanten Mitmenschen.
Tja, der Staat toleriert keine Freiheit und unsere Gesellschaft kann mit diesen Menschen nicht umgehen und versteht sie nicht.
Traurig. Ich hoffe er findet ein neues Zuhase.
Gruß Paul
Ohne jegliche Kompromissbereitschaft wird man es immer und überall im Leben schwer haben. Ich kann die Gedanken dieses Außenseiters nicht nachvollziehen. Ist man wirklich frei, wenn man keinen Ausweis hat, unter einer Brücke haust und betteln muss oder vom Müll anderer Leute lebt und gebotene Hilfe ablehnt? Das ist doch nur eine andere Art von Abhängigkeit. Naja …
Ein Bild und ein Schicksal, was sehr betroffen macht. Was muß dieser Mensch für einen Willen und eine Stärke haben, 24 lange Jahre so zu leben und durchzuhalten.
Wo wird er jetzt unterkommen?
GOTT, JA...
wir sind mal dort entlang gegangen...
plötzlich schaute er über die brüstung...
wir haben uns fast zu tode erschreckt, obwohl es bestimmt nicht sein ansinnen war... aber wer rechnet denn mit sowas...
die brücke ist weg... das schicksal des menschen??? ungewiss...
tolle doku, sehr bedrückend und aufrüttelnd zugleich...
lg, jörg
Oh man...
eine Geschichte, die sehr nachdenklich stimmt.
Was wird aus diesem Mann, der einfach nur das Leben so leben möchte, wie es ihm zusagt und nicht so, wie es die Gesellschaft erwartet?
Andreas, mit diesem Foto stimmst Du sicherlich viele sehr nachdenklich, so wie auch mich.
Schön, dass es Menschen wie Dich gibt, die auch mal die Seite vom Leben zeigen, von der sich viele abwenden.
Deine gesamte Präsentation berührt und ist sehr sehr wirkungsvoll und gelungen.
Grüße Heike
Ein sehr emotionales Foto und eine ergreifende Geschichte, dir mir gleich Gänsehaut macht, aber leider ist das auch eine Seite unserer Gesellschaft. Es ist einfach wunderbar, dass auch solche Fotos hier gezeigt werden und der Hintergrund dazu noch dargestellt wird.
Liebe Grüße Katja
Hallo Andreas.
Ein wirklich bewegendes Foto, eine wirklich ergreifende Geschichte.
Was sind unsere kleinen täglichen Probleme gegen die Zerstörung von Holgers Lebensraum/-traum.
Gruss Norbert
Tolle Doku!
Ich hatte ihn ( einen Bericht über den Herrn ) am Freitag im Fernsehen gesehen !
Er bezeichnete die Brücke als seine Frau von der er sich nicht trennen wollte !!!!
VG Peter
Nicht ganz unproblematisch und ich finde Du hast die Kurve gut gekriegt, weil Du Holger Lehmann seine Würde gelassen hast in dem Du uns seine Geschichte erzählst.
LG Werner
ich habe gerade ein Buch über die Menschen gelesen, die in Stockholm in den unterirdischen Tunneln leben ... Menschen, die es offiziell gar nicht gibt ... wenn der Mensch zum Abfall wird, sind solche Fotos wichtiger denn je
Servus, Wolfgang
Solchen Menschen begegne ich auch immer wieder, meist im Wald. Sie sind freundlich, friedlich und immer hilfsbereit. Er wird jetzt wohl erneut obdachlos ...
Von mir gibt's ein PRO!
LG, Achim
Deine Worte rühren einen aber wirklich, eine wahrlich traurige Geschichte. Das Porträt ist wie immer umwerfend gut, eine beeindruckende Dokumentation in Wort und Bild.
LG Klaus
mein lieber Scholli...24 Jahre...hartes Los für die Freiheit, einerseits ein ziemlich trauriges Schicksal...andererseits...warum will er keine Hilfe??
ich verstehe nicht so ganz, vor 24 Jahren gab es noch Arbeit genug, sorry...Herr Lehman...Freiheit hat auch einen gewissen Preis, oder habe ich da etwas falsch verstanden, wenn ja ..bitte ich um Verzeihung..
Gruß Margret
ps.
trotz allem sehr bewegend
Dieses Portrait erzählt eine traurige Geschichte, und sie nimmt mich mit. Dieser Mann ist gefangen in seiner Freiheit und ihren Grenzen. Es fällt schwer, ihn zu verstehen, doch ich achte seine Entscheidung und mache sein Bild zu meinen Gedanken.
Gruß 4manson
Ich finde es interessant,dass du den Fokus auf Hand mit Kerze gelegt hast - "die Abschiedsgeste" hat für mich etwas sehr wertschätzendes.
Da kann ich dem Herrn Lehmann nur ganz viel Glück und Zuversicht wünschen.
Und dir Andreas liebe Grüße
Noucha
p.s.
Das Foto hätte ich unten noch etwas geschnitten.
zeichnen sich immer aus, gut gesucht ermüdet man sich nie von deinen Fotos!!!! meine Lizenz erlaubt mir, in Deutschland zu wählen, ich bin von jedem Herzen mit Ihnen; Freundschaften, jphi
ich finde es schade dass ein solches machwerk welches echte emotion beinhaltet und sehr tiefgründig ist in so etwas oberflächlich nichtigem wie dem efzeh voting zu finden ist.
wow Andreas,welch eine rührende Geschichte eines Menschen. Hier ist dir ein Dokument gelungen sowohl fototechnisch als auch menschlich. MIt Achtung hast du die Geschichte dieses Menschen erzählt und das finde ich sehr schön. Dieses Bild ist einmalig und verdient ein Sternchen, deshalb werde ich jetzt voten gehen. Ich wünsche dir viel Glück
LG Ute
Ein sehr bewegendes Bild. Insbesondere mit den faltigen und verdreckten Fingern, die um das Teelicht greifen. Aber meistens scheint diesen Menschen die Freiheit wichtiger, als soziale Fürsorge zu empfangen. Als Krankenschwester ist ihm meine Empathie und Respekt doppelt sicher.
Ich "kenn" Herrn L. von unter der Brücke...er ist nicht der einzige der so lebt, aber er steht momentan immer ziemlich im Rampenlicht (WAZ). Glaube nicht, dass ihm das gefällt...
LG, Petra
Sehr gut - den Schärfepunkt auf der Hand,denn....
....es geht um Herr Lehmann und um die letzte Minute,die ihm dort noch bleibt.
Es ist,als würde ihm damit das Herz heraus gerissen....!
++ Meine Gedanken zum Foto ++
+++++++
lg lemmi65
Klasse, dass Du ihm hier noch ein Denkmal setzt. Mich hat er mal einen Herzinfakt beschert, als ich an seinem "zu Hause" vorbeiging und er unvermutet den Kopf herausstreckte. Dadurch kenn ich seine Geschichte.
Hoffentlich geht es ihm jetzt gut.
vG
Claudinchen
Bin gerade kurz hier und durch diesen Anblick mit halten der Kerze und dazu eine wahre Geschichte - finde ich sehr tiefgründig! Drum schlage ich jetzt spontan nicht nur das Foto, sondern auch der Inhalt vor... IST EINFACH EINZIGARTIG! Liebe Grüsse von Carmen
vielleicht mal auf dem boden bleiben... herzergreifend wird es erst durch den text... ansonsten sieht man ein unscharfes gesicht und bei einem portrait sollte die schärfe auf den augen liegen... dass sie wie hier auf der hand liegt, macht für mich keinen sinn...
Kein Portrait im klassischen Sinn. Die Hintergrundgeschichte ist sicherlich bewegend, aber in unserer Republik auch Alltag, den man in größeren Städten fast an jeder Strassenecke treffen kann.
Aber schön, dass sich einge hier auch mal innerlich etwas von einem Foto "tief" bewegen lassen.
Was sagt denn der Fotografierte dazu, dass er hier einem breiteren Publikum vorgestellt wird und auch noch in die Galerie eines Mediums soll, welches ihm wahrscheinlich völlig fremd ist?
"schärfe sollte/muß auf den augen liegen" is 'n satz, der mich noch nie auch nur die bohne interessiert hat.
das wird ab hier und jetzt auch nich anders sein.
im hinblick auf die zum abschied angezündete kerze macht die schärfe auf der hand für mich schon sinn.
insgesamt berührt mich das bild als foto allerdings nich so, daß ich nen pro geben könnte.
und soziale mißstände bewerte ich hier grundsätzlich nich.
Ein Pro für das Zusammenspiel aus Bild und Story. Ich weiß, hier werden Fotos und keine Texte bewertet und viele Fotos erzählen von sich aus schon Geschichten. Das Bild alleine hätte ich geskippt aber die Geschichte wandelt meine Entscheidung in ein klares Pro denn sie zeigt eine Realität, die vielen von uns verborgen bleibt...!
Das Bild mit dem Schatten quer übers Gesicht ist unkonventionll, und ein "muss hier oder dort scharf sein" ist meiner Meinung nach was für die Volkshochschule. Mal abgesehen davon, dass die Blickführung auf Kerze und Hand bestens passt.
Foto und Geschichte werden mir erheblich länger im Kopf bleiben als die 800. Libelle oder Landschaft (womit ich nichts gegen die Spezialisten in diesen Disziplinen sagen will.)
Bin hin- und hergerissen. Für das Bild alleine würde ich sicher kein PRO geben, aber in Verbindung mit dem Text ergibt sich für mich eine dokumentarische Arbeit, die hier unbedingt als Ganzes gewürdigt werden sollte, und so ist es für mich dann letzten Ende ein klares PRO! ++++++
Eine Geschichte, die mich sehr berührt und wo ich aus dem Bauch heraus mit pro werten möchte. Aber auch ich muss mir hier sagen, dass in erster Linie doch das Foto selbst zu bewerten ist: Die Schärfe wirkt zwar auf den erste Blick befremdend, duch die Erklärungen liegt sie dann doch aber auf dem richtigen Punkt. Eben durch die Geschichte, nicht durch das Bild selber. Das Hochformat ist irgendwie nicht so passend, und bei der Schrift weiß ich nicht, ob sie mich mehr stört oder ob sie nötig ist. Alles in allem kann ich mich nur zu einem skip durchringen - und während ich den Text schreibe und nochmal hochscrolle kann ich nicht anders -- ich drücke jetzt doch die PRO-Taste. Männer sind doch irgendwie emotionale Wesen.
p.s.: Ich wünsche Holger einfach, dass er wieder eine Heimat findet, und dass wir alle durch unser Denken und Handeln dazu beitragen!
... sehr bewegend und für mich eine wahnsinnig mutige Aufnahme! Wer ist schon so taff, das Leid* anderer zu fotografieren und dokumentieren? Ich hätte es gern in der Galerie gesehen ...
LG
EvA
*mit Leid meine ich nicht das Leben, daß er offensichtlich gewählt hat, sondern den Umstand, seinen Platz zu verlieren...
hm, irgendwie fehlen einem bei diesen Geschichten, die die Schattenseite des Lebens schreibt, meist die richtigen Worte. Deine Worte, dann das Bild, beides hat mich sehr traurig gemacht.
Man ist nachdenklich, teils auch wütend. Versteht ihn irgendwo, irgendwo aber auch wieder nicht.
Wenn er nun 24 Jahre dort lebte... hm hat er gesagt, wo er nun hingehen wird?
Wie bist du eigentlich auf ihn aufmerksam geworden?
Schade, was das Voting oft veranstaltet.Hat eben wohl sein Eigenleben.
Für mich auch nach dem negativen Ausgang ein absolute Highlight, habe lange nicht mehr ein Bild, eine Geschichte hier gesehen mit dieser Tiefe. Danke nochmal dafür Andreas.
das geht ganz tief ins herz! sehr berührend ist dein text zu dieser doch starken persönlichkeit. er lässt sich nicht biegen und das ist doch irgendwie ein sehr starker charakterzug
lg birgit
Bewegende Geschichte, die Du da erzählst. Hoffentlich kann er sich danach noch einmal aufrichten und seinen Lebensstil wiederfinden. Vielleicht nimmt er doch noch einmal Hilfe an, die er so bitter nötig braucht.
VG Ernst
Ein sehr starkes Dokument - die geschichte ist perfekt aufgebaut, wie die extrem vielen anmerkungen belegen. Ich glaube aber nciht, dass der mann, der äußerlich an einen alten abgearbeiteten bergmann erinnert, sich mitleid wünscht, vielleicht sollte man ihm lieber bei der scuhe nach was anderem, vergleichbaren helfen...
Ja, solche Menschen gibt es, und es sind ihrer nicht wenig. Daß sie sich nicht entwürdigen lassen wollen, von einer Stadtverwaltung nach Amtsvorschrift oder von wem auch immer, ist auch nicht selten und gut zu verstehen. Daß ihnen der Wandel in die Quere kommt, wird sich nie vermeiden lassen. Gute und sehr nötige Doku!
LG Klaus
Eine überwältigende Geschichte, und mit einem guten Porträt unterlegt. Sowas berührt mich immer, obwohl meine Saufzeit schon ein Vierteljahrhundert hinter mir liegt. Zu helfen versuche ich immer noch.
vg R.
wen dieses foto nicht berührt hat kein herz. immer beklagen wir wie schlecht es uns geht. die menschen
sollten ihm einmal in die augen schauen und erkennen
was die wirklichen werte im leben sind.
lg gabi
Ein Bild und seine Geschichte dahinter, die mich stark berührt. Danke, dass Du Dich intensiv diesem Thema und dem menschlichen Schicksaal dahinter gewidmet hast!
Ein wirklich berührendes Menschenschicksal. Und sowas hat in unserer Zeit, in diesem reichen Land keine Zukunft. Sehr schade. Ich wünsche Hr. Lehmann das er sein freies Leben in einer neuen Bleibe (nach seinem Geschmack) so weiterführen kann wie er mag.
LG Bernd
Grossen Respekt an Leute die sich mit sehr wenig zufrieden geben und wenn Ihnen dies noch genommen wird , kommt dieser Blick zustande wie auf deinem ergreifenden Foto! Was mach ich jetzt , wo geht es hin? Mann ist wieder Opfer der neuen Ideen und Verbesserungsvorschläge anderer.
Bilder, die das Leben schreibt, wo viele einfach weg schauen. Du sensibilisierst die Massen für diese Thematik in optisch und verbal ergreifendendem Moment.
Das hier geht einfach unter die Haut.
Ergreifend mit welchem Feingefühl und technischem Geschick Du uns diese Geschichte nahe bringst und das Vertrauen dieses armseligen Geschöpfes gewinnen konntest.
VG Heike
ich finde das Portrait sehr gelungen, ein Mensch, der seinen eigenen Weg gefunden hat. Die dokumentarische Seite könnte dazu verführen nur Mitleid zu empfinden, nein ich sehe auch Stolz in seinem Gesicht.
Zum Foto selbst--das Legen der Schärfeebene auf Hand und Kerze ist an sich gestalterisch nachempfindbar für mich,verständlich ist es auch. Einen kleinen Haken hat die Sache, die Spuren des Lebens im Gesicht werden dadurch etwas verwischt, die Tonwertveränderungen in Farbe sind mir etwas zu weich, und ein bischen mehr würde ich sie wahrnehmen wollen. Unter der Prämisse, dein Konzept voll zu akzeptieren würde ich das Bild in sw wandeln und etwas die Lichter und Tiefen im Gesicht erhöhen, denn lokaler Kontrast erhöht den optischen Schärfeeindruck ohne die Schärfe selbst zu erhöhen. Denke, dann wären auch die Gesichtszüge dominanter und das Konzept mit der Schärfe auf die Kerze und ausdrucksstarke Hand geht noch mehr im Gesamtbild auf.
LG jens
Capl Carmen I, 16.06.2009 at 20:25h
Bin gerade kurz hier und durch diesen Anblick mit halten der Kerze und dazu eine wahre Geschichte - finde ich sehr tiefgründig! Drum schlage ich jetzt spontan nicht nur das Foto, sondern auch der Inhalt vor... IST EINFACH EINZIGARTIG! Liebe Grüsse von Carmen