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Die Lockwitztalbahn war die einzige Schmalspurstrecke (1000mm) des Dresdener Strassenbahnnetz. Sie fuhr bis in die 70er Jahren zwischen Niedersedlitz im SO von Dresden und Kreischa durch die landschaftliche Lockwitztal.
Schon in den 60er Jahren würde der Wagenpark 'modernisiert'. Statt Wagen aus den 20-30er Jahren kamen diese Gotha-Triebwagen von den früh-40er aus Erfurt in Betrieb. Auch mit Stillegung war das benutzbare Leben nicht zu Ende, da mehrere würden von der Kirnitzschtalbahn (Bad Schandau) übernommen.
Hier wird am Betriebshof in Kreischa rangiert. Die Gebäude, wenn etwas düster, bleiben fast ungeändert; auch die alte Namenschrift lässt sich unter dem DVB Wappen erkennen.
Scann von AgfaCT18. Saniert; Kontrast und Helligkeit leicht verarbeitet. Schrittweise verkleinert und geschärft. Vollbild.
Das Bild wirkt rundum lebendig. Die beiden Damen, der prüfende Blick des Straßenbahners, der Eckensteher - jeder scheint für sich beschäftigt zu sein. Die Bildqualität ist natürlich für das Alter hervorragend. Ich habe die Lockwitztalbahn nicht mehr in Funktion erlebt, kenne von ihr eigentlich nur den Triebwagen, der bei der Kirnitzschtalbahn manchmal unterwegs ist.
Gruß
John Henry
Das war eine ganz besondere Strecke. Fast völlig ländlich, mit Haltestellen wie 'Fussweg nach Borthen', also geringe Reisebedarf, es erstaunt das die noch bis in die 70er Jahren in Betrieb geblieben ist.
Gruss
Alan
Herrlich!
Mit dieser Bahn bin ich immer Mittwochs zur Ur-Oma nach Kreischa gefahren!
Für 20 Pfennige ( 10 Pf ermäßigt).
Heute muß man € 3,40 (€ 1,70 erm.) für den Bus blechen.
Das Quietschen in den Kurven konnte man kilometerweit hören.
Hallo Alan, darf ich dieses Bild auf meiner Seite über die Lockwitztalbahn verwenden? Bitte Bitte Bitte ;)
schreib selbstverständlich deinen Namen drunter :D
Einen Verein gibt es noch ,
eine Halle gibts es auch noch in Kreischa ,
und vielleicht in einer Zukunft einen Teil der Bahn .....!!
Schönes Doku ................:-))
Gruss Holger
Mit der "31" bin ich auch noch mitgefahren. Immer am Straßenrand entlang oder durch ganz enge Dorfgassen. War herrlich! Der Beiwagen mußte an beiden Endstellen umfahren werden und da die in Niedersedlitz noch im starken Gefälle Richtung Eisenbahnunterführung lag, kam extra noch ein Holzkeil unter´s Rad. 1977 war´s dann vorbei...
Gruß Thorsten
Mit dem Foto werden Jugenderinnerungen aus den 50er Jahren wach. Als 14 -Jähriger bin ich mit Freunden oft im Winter - da lag noch richtig viel Schnee - von Niedersedlitz nach Kreische - so nannten wir es - zum Skilaufen gefahren.
Wie gerne bin ich als kleiner Junge mit dieser Bahn gefahren ... ich 4 Jahre neben mir mein Bruder 3 Jahre ... und die Eltern fuhren im Trabbi hinterher ... denn wir "großen" wollten natürlich allein fahren. Für 10 Pfennige pro Nase von Kreischa nach Niedersedlitz und dann für weitere 10 Pfennige wieder zurück.
Das Haus steht heute auch noch ... es ist mittlerweile ein Discouter-Markt irgendeiner Billig-Kette. Weil - und das ist das traurige- die Stadtväter von Kreischa vor Jahren einem Verein die Unterstützung verwehrten, welcher die Straßenbahnlinie zumindest teilweise wieder aufbauen und museal betreiben wollte ...