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Masai Mara, Kenia
Das Rivercrossing in einem Bild darzustellen ist ein schwieriges Unterfangen. Die Nähe kann zwar etwas von der Dramatik rüberbringen (die Gnus stauen sich voller Panik am Flussufer); aus der Ferne überblickt man die gesamte Szenerie mit den beeindruckenden Tiermassen, es sieht aber wesentlich harmloser aus. So bin ich eigentlich mit keinem meiner Bilder so richtig zufrieden. Vielleicht hat jemand von euch eine Idee, wie man dieses Spektakel besser einfangen kann.
Hallo Karl-Heinz,
wer einmal miterlebt hat, wie sich eine große Herde Gnus sammelt, um dann irgend wann plötzlich mit der Überquerung zu beginnen, wird wie Du feststellen, dass man diese Spannung und Dramatik kaum auf einem Foto festhalten kann. Mir ist es da wie Dir gegangen. Ich finde aber, dass es Dir gut gelungen ist, den Eindruck der Enge, in der sich das abspielt gut zu zeigen. Der Titel passt auch sehr gut.
Gruß Kaito
Super, Du warst genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Außerhalb der Trockenzeit sieht man Gnus ja leider nur alleine oder maximal zu zweit. Das Bild hat eine irre Dynamik und trotz des Trubels, der bei der Aufnahme bestimmt geherrscht hat einen passenden Bildaufbau.
ich stimme dir zu. es ist sehr schwierig, mann muss es gesehen und erlebt haben. dir ist ein super bild gelungen, dass die spannung und panik der tiere sehr real rüberbringt.
Ich find's sehr gut. Das aufspritzende Wasser, die dichtgedrängten Körper, ich kann mir das Gedränge wirklich sehr gut vorstellen. Hab's allerdings auch schon in Filmen gesehen. Mir gefallen die Zeichnungen der Tiere, die Farben, die verschieden geschwungenen Hörner... alles wirkt wirklich toll, weil du so nahe drauf gegangen bist.
Gratuliere zu dieser Aufnahme, ein echter Kontrapunkt zu den Geparden.
Greez Peter
Noch eine Ergänzung: Den Schnitt finde ich wirklich fantastisch.
Hallo Karl-Heinz!
Mir gefällt das Bild sehr gut und es macht mich auch neugierig und voller Vorfreude auf unseren Kenia-Migration-Urlaub im August. Da werde ich mir wahrscheinlich die gleiche Frage stellen. Lösung? Mh... vielleicht einmal von der und einmal von der Perspektive fotografieren und vergeichen? Ich weiß es nicht, vielleicht kann ich es Dir nach unserem Urlaub beantworten :o)
VLG Karin
versteh nur eines nicht:wie kann man so ein bild solange zurückhalten (auch wenn man deine cheetahbilder hat)?
findest du es nicht ganz gut, dass ein wenig für die erinnerung abseits der fotos übrigbleibt?
lg kurt
Ich glaube dieses Spektakel läßt sich kaum besser einfangen als du es uns hier zeigst. Um es wirklich verstehen zu können muss man mal vor Ort gewesen zu sein. Aber deine Aufnahme läßt einen schon gut erahnen was dort los ist. Farblich wie von der Schärfe 1a.
Den Anspruch Masse und Dramatik zu vereinen dürfte wohl kaum gelingen. Das ist meine Erfahrung. Die einzige Möglichkeit, die ich bisher gefunden habe, war eine Collage auf einer (grottenschlechten) Ansichtskarte aus Botswana, die die Riesenherde, eine Detailaufnahme und eine Nahaufnahme eines erschreckten Gnus zeigten. Ich wollte das gern einmal nachvollziehen, habe aber nie drei wirklich passende Bilder gefunden. Aber die Idee ist immer noch da. Wirkt auch wohl nur als Poster in entsprechender Größe. Vielleicht eine Überlegung wert.
Danke für die aufmunternden Kommentare. Ich sehe schon, dass ihr euch da auch schwer tut. Man muss einfach selber mitten drin gestanden haben, das ging mir schon in der Serengeti so.
@Reto: Dein Bild gefällt mir sehr gut, weil hier das Wasser richtig kocht und so die Dynamik rauskommt. Nachteil ist, dass nur wenige Gnus zu sehen sind.
@Norbert: Ist auch gut, weil es die Dramatik am Steilufer zeigt. Aber auch hier kann sich jemand, der selber nicht dabei war, nicht so richtig was vorstellen, genauso wie bei meinem Bild.
@Bongi's Karin: Die Aufgabe gebe ich dir jetzt als Challenge mit ;-)
@Ulrich: Das ist eine Super-Idee. Wenn ich mal viel Zeit habe, werde ich meine Bilder nach geeignetem Material durchforsten und einen Versuch machen. Aber wie gesagt, in dem kleinen Format wird es kaum wirken, mal sehen...
@All: Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
LG Karl-Heinz
Hab mir das Bild immer wieder anschauen müssen beim Schreiben und noch mal überlegt....ich fass mich kurz: grandios. Alles andere ist bereits geschrieben :-). Finds auch gut bearbeitet. LG Jörn
Voting Center, 16.03.2007 at 0:22h
Dieses Foto wurde in die Galerie mit 262 Pro- und 236 Contra-Stimmen gewählt. Herzlichen Glückwunsch, Karl-Heinz Wollert :-)
Ein äußerst beeindruckendes Wildlife-Foto. Gerade in dieser Situation ist es nicht einfach, den Bildaufbau sinnvoll zu gestalten. Hier ist es hervorragend gelungen; zudem stimmen Schärfe und Farbgestaltung. Ich wünsche viel Spaß beim Voten!
Bin mir der Schwierigkeit dieser wildlife-Aufnahme bewußt, aber der entscheidene Funke dieser dramatischen Szene will bei mir nicht überspringen.
Zum Einen kann ich mich mit dem Bildaufbau nicht anfreunden, da die Herde aus dem Bild hinaus läuft. Zum Anderen habe ich den Eindruck des massiven Einsatzes vom Filter "Tiefen/Lichter".
Aber dieses Spektakel life erleben zu dürfen ist beneidenswert.
kann mir die situation gut vorstellen und wüsste nicht, wie ich es besser machen könnte. bildaufteilung (verhältnis gnus / wasser) finde ich gelungen um die dramatik darzustellen.
gratuliere zum einzug in die galerie!
ich find den titel wundervoll augenzwinkernd und das Bild ist unglaublich!! Erst erkennt man gar nicht richtig worum es geht und dann wird man einfach umgehauen. Stark. :-)
die situation ist beeindruckend. ABER: als aufnahme finde ich es nicht bemerkenswert. in diesem wirrwarr sucht mein auge vergebens nach einem blickfang. anders wäre es, wenn das bild das gefühl vermittelt, man befinde sich mitten drin in dem geschehen. das tut es aber nicht.
Besser geht's nicht! Ich finde das Gewirr aus Hörnern einfach herrlich! Ich bracuh keinen Blickfang, das ganze Bild hält mich gefangen. Es kommt die Panik und das Durcheinander sehr gut rüber. Und rechts oben die Ecke ist ein kleiner Ruhepol. *grins*
Gratuliere zum wohlverdienten Sternchen!!!
LG, Babsi
Ich sehe es wie herwig... der blickfang bzw. das außergewöhnliche an dem bild ist die abstrakte wirkung des wirrwarrs der gehörnten menge. Aus diesem grund hätte ich auf den bildanteil des wassers und ufers (rechts u. oben) verzichtet und gestalterisch anders gearbeitet....ein linksschwenk der camera hätte m.e. sinn gemacht. So wie hier umgesetzt, ist man "nur" ein stiller und distanzierter beobachter der situation... anders gestaltet, wäre man dichter dabei.
Upps, da kommen wir grade aus Südafrika zurück und in meiner Abwesenheit sind die Gnus in die Galerie gesprungen! Vielen Dank an alle Voter, aber vor allem an Thorsten Bock, der es vorgeschlagen hat. Und danke für die vielen netten Anmerkungen!
Zu den Kritikern, die lieber einen anderen Ausschnitt hätten: Ja, das kann ich gut verstehen, ich habe natürlich auch Bilder, wo nur Hörnchengewimmel drauf ist und habe selber mit mir gekämpft, welches ich besser finden sollte. Ich habe mich dann für dieses entschieden, da hier der Bezug zum Fluß besser hergestellt wird.Und vielen gefällt es ja auch so.
LG Karl-Heinz
Thorsten Bock, 16.03.2007 at 0:22h
Ein äußerst beeindruckendes Wildlife-Foto. Gerade in dieser Situation ist es nicht einfach, den Bildaufbau sinnvoll zu gestalten. Hier ist es hervorragend gelungen; zudem stimmen Schärfe und Farbgestaltung. Ich wünsche viel Spaß beim Voten!