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Leben im Abrissgebiet by Katrin Gems

Leben im Abrissgebiet


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15.04.2012 at 15:57h
, License: All pictures  by the senders.
Wie lebt es sich in einem Stadtteil, den die Stadt zur Häfte zum Abriss bestimmt hat? Wo seit 4 Jahren eine Veränderungssperre und eine Sanierungssatzung gelten, die bestimmen, dass Häuser nicht mehr renoviert, Mietverträge nicht mehr frei abgeschlossen werden dürfen und den Mietern eine Umzugspauschale gewährt wird, damit sie gehen? Wo Eigentümer wirtschaftlich unter Druck geraten, weil sie ohne Mieter die Kredite für ihre Häuser nicht mehr bedienen können? Wo, trotzdem das Gebiet seit 4 Jahren "Sanierungsgebiet" ist, die schönen alten Fassaden immer mehr verfallen und Nichts saniert wird? Wo die Stadt stattdessen die aufgekauften Häuser mit Stahlplatten verschließen lässt, aber keinen Wachdienst dafür Sorge tragen lässt, dass nicht geplündert und zerstört wird? Wie lebt es sich da?

Wohnen ist Menschenrecht
Gegen eine menschenunwürdige Stadtentwicklungspolitik:

http://www.geschichtswerkstatt-du-nord.de/html/aktuell.html

Comments:

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A N D R E A S Beier, 15.04.2012 at 16:37h

Starkes dokufoto und link


Redpicture, 16.04.2012 at 20:35h

wie andreas.


Gerrit Elshof, 21.04.2012 at 2:05h

Gutes Bild, wie ich schon an anderer Stelle schrieb, du hast eine beeindruckende Art, die Heimat zu dokumentieren.
Interessant ist das Licht- und Schattenspiel im Vordergrund, welches diesen zu einem groben Muster reduziert, dann die kleinmustrige Fassade in der oberen Hälfte als Kontrast. Schließlich ist der Junge mit seiner roten Jacke, ein tolle Farbfleck, der die Aufmerksamkeit immer wieder auf sich lenkt. Ich hätte gerne noch, dass der junge Richtung Kamera blickt, wäre aber wohl zuviel verlangt.

Und dann noch eine kleine Geschichte: Heute morgen fuhr ich Zug, der ältere Mann neben mir döste und hatte den FEUILLETON der WELT vor sich liegen: Leitartikel DUISBURG, ZUM BEISPIEL - DAS STADTMASSAKER VON BRUCKHAUSEN ...
Ich wollte den Artikel unbedingt lesen, fand es aber unhöflich, mir den Zeitungsteil einfach zu schnappen, und wecken geht ja nun auch nicht. Endlich Mann steigt aus und lässt auch noch dankenswerterweise die Zeitung liegen. Ein guter Artikel, der wie diese Bilder hier wachrütteln sollte, und dann stolpere ich in diesem Artikel auch noch plötzlich über die folgenden Sätze: "Katrin Gems, [...] Gründerin der Geschichtswerkstatt DU-Nord, erzählt eine andere Geschichte. [...] Gems geht seit 2008 mit dem Fotoapparat durch Bruckhausen und kennt fast jeden Bewohner und seine persönliche Geschichte. [...]" (DIE WELT vom 20. April 2012, Seite 23).

Ich bin beeindruckt, dass sind zwei dicke Absätze in der Welt! Gratuliere!



Jepessen, 23.04.2012 at 15:18h

Stark


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