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Es ist jetzt Abend hier in Texas, am 16. Mai 2005 AD und 15 Stunden vor Ablauf der Wahlen in die grosse Galerie.
Heute war wieder ein wunderschöner sonniger Tag. Die Temperatur war perfekt und die Abendsonne hat die Wiese auf der das Eichhörnchen, das Ihr hier seht auch neulich gesessen hatte wieder in den prächtigsten Goldtönen erstrahlen lassen.
Ich hatte natürlich das Voting hautnah verfolgt, bin dann aber doch rausgegangen, um etwas frische Luft zu schappen. Da hab ich das Eichhoernchen wieder gesehen, am gleichen Fleck. Es kannte mich jetzt schon, und wusste, dass ich ihm seine harterkämpfte Pecannuss nicht streitig machen würde.
Nach zwei Minuten war es dann soweit. Überzeugt, dass unser Gegenüber im Prinzip harmlos war, hoppelten wir fröhlich aufeinander zu. In einem halben Meter Abstand setzten wir uns ins Gras und begannen zu erzählen.
Dabei erfuhr ich, dass das Eichhoernchen Egon heist.
Nun werdet Ihr sagen “get out!” Egon ist doch ein deutscher Name. Das stimmt natürlich, und auch ich war erst etwas überrascht. Aber dann hat Egon mich darüber aufgeklärt, wie er zu seinem Namen kam. Und das ging so:
Wie Ihr vielleicht wisst, wurden weite Teile von Texas ursprünglich von Deutschen besiedelt. Unsere Landsleute waren damals anno 1848 aus politischen Gründen gezwungen, die Heimat zu verlassen und in der Neuen Welt ihr Glück zu suchen. Dabei sassen sie leider einer skrupellosen Bausparkasse auf, die den Nichtsahnenden Landsleuten zwar Land verkaufte…. aber verschwieg, dass es sich dabei um die Jagdgründe der Komantschen handelte. Leider hatten die Komantschen aber den Kaufvertrag nicht unterschrieben, so dass die ersten Siedler allerlei Papierkram aufgebürdet bekamen, auf den sie weder körperlich noch psychisch vorbereitet waren. So mancher hat das Ausfüllen der erforderlichen Formulare damals leider nicht überlebt und wurde zwischenzeitlich von Pfeilen durchbohrt.
Egon’s Vorfahren waren damals blinde Passagiere auf einem der Schiffe, die die Aussiedler nach Texas brachten. Egon’s Ur-ur-ur-ur-ur-…….grossvater hiess Georg, er kam aus dem Schwarzwald. Er hatte dort erfolglos nach Öl gebohrt und war allgemein als Geschäftsmann nicht sehr geschätzt. Seine Frau hiess Laurine, sie war Lehrerin und kam aus Niederoesterreich. Beide Namen haben sich hier in Texas bis in den heutigen Tag erhalten, ja haben sich in geringer Abwandlung kürzlich bis nach Washington ausgebreitet….
Nur Laurine hat er es zu verdanken, dass Georg, der sich zeitweilig den damals hier in Texas allgegenwertigen Whiskeyfässern hingegeben hatte, schon nach kurzer Zeit von einem Promoter namens Karl Rover entdeckt und als Gouverneur der Jahrmärkte in ganz Texas bekannt wurde. Tragischerweise verliert sich die Spur von Georg in den Wirren des Bürgerkrieges. Seine letzten überlieferten Worte waren: “Mission accomplished!” und “Stay on Course!”….
Und während die heile Eichhörnchenwelt um sie herum rettungslos in den Wirren des Bürgerkrieges versank, bemühten sich Egon’s Vorfahren krampfhaft zu retten, was noch zu retten war. Alle Hinweise auf Georg und Laurine wurden aus den Geschichtsbüchern gestrichen, ja selbst die Abstammungslehre, die von dem damals allseits geachteten und verehrten gelehrten Oberhörnchen Charly Darwinius verbreitet wurde, fiel in den Südstaaten in Ungnade und wurde umgeschrieben. Die Eichhörnchen wollten mit den Lehren, dass sie einmal aus einfacheren Lebewesen wie dem Menschen hervorgangen waren nichts mehr zu tun haben. Die Geschichte ihrer Ankunft in Texas wurde kurzerhand revidiert, der Kapitän auf dem Schooner, mit dem Georg und Laurine seinerzeit ins gelobte Land kamen wurde auf Noah umgetauft und die Geschichte konnte von neuem beginnen….
Nach vielen Generationen begannen dann allmählich die wenigen von den Komantschen verschonten Menschen sich Base für Base dringend notwendiges Erbgut bei den Eichhörnchen zu borgen. Wie zu erwarten führte das zu einer enormen Steigerung ihrer bis dahin demoralisiert dahindümpelnden “Fortpflanzungsenergie”. Dieser damals stattgefundene historische Austausch genetischen Materials mit Egon’s Vorfahren spiegelt sich noch heute in dem weitverbreiteten Ausdruck ‘horny’ in der englischen Sprache wider….
Leider kamen Egon’s Vorfahren bei dem historischen Handel seinerzeit nicht gut weg. Aufgrund ihrer Verwandschaft mit Georg und Laurine waren sie im ganzen Lande geächtet. Sie wurden kurzerhand enteignet und mussten ihren prächtigen “bush”igen Schwanz abgeben. Der wurde damals von einer in dieser Gegend noch heute ansässigen Familie von ursprünglich sehr erfolgreichen Geschäftsleuten erstanden und an ihren unschuldigen Sohn mit dem schicksalhaften Namen Georg weitervererbt.
Und so nahm das Unglück wieder seinen Lauf… Georg II. hatte nämlich anscheinend mit dem Schweif auch das geschäftliche Ungeschick und den Hang zur Verstrickung in kriegerische Konflikte von Georg I. mitgeerbt. Georgs prächtiger Schweif übte denn auch sofort wieder - wie damals im Schwarzwald - seine magische Anziehungskraft auf eine gewisse Lehrerin mit Namen Laurine aus…. Aber lassen wir das, ich schweife wirklich ab!
Zurück zu Egon. Seine Vorfahren hatten es nicht leicht. Nach dem Verlust ihres bushigen Schwanzes kamen sie in echte Fortpflanzungsprobleme. Kein angesehenes Eichhörnchen wollte mehr etwas mit ihnen zu tun haben. Sie waren schliesslich gezwungen, den Erhalt ihres Erbguts wenigstens ansatzweise durch Verpachtung an das einheimische Squirrel zu sichern.
Seit dieser Zeit haben Egon und seine Familie kein Bein mehr auf den Boden bekommen. Obdachlos und auf immer dazu verurteilt unter den Bäumen nach ein paar armseligen Nüssen zu suchen, aus den dann mühsam ein Abendessen zusammengestellt wird, sind Egon und seine Familie wirklich nicht zu beneiden.
Schon oft hat Egon versucht, hier im Land der unbegrenzten Möglichkeiten aus dem Teufelskreis des sozialen Abstiegs auszubrechen. Regelmässig stellt er sich im Gemeinderat und im Parlament im fernen Austin zur Wahl, aber immer wieder wird er von den bushigen Verwandten auf die Seite geschoben. Immer und immer wieder wird er von den Wählern verachtet und mit CONTRAs belegt, während seine bushigen Verwandten ihren unverdienten Platz in der Galerie der Honoratioren einnehmen… Die wenigen Freunde, die er hat, sind auf verschiedene Wahlkreise verteilt und wurden erst kürzlich durch eine von seinen anonymen Gegnern initiierte brilliante, wenngleich rücksichtslose Neuordnung der Wahlbezirke endgültig zunichte gemacht. Egon’s Freunde werden es mit grosser Wahrscheinlichkeit auch diesmal wieder nicht schaffen, ihm die erforderliche Mehrheit für den wohlverdienten Platz in der Galerie der bushytails zukommen zu lassen.
Egon ist ein tieftrauriges und wirklich zu bedauerndes Eichhörnchen. Sein Herz wurde schon so oft gebrochen, ich fürchte ein weiteres Mal wird er es nicht überleben….
Während ich mit Egon im Arm zusehe, wie unser strahlendes Tagesgestirn sich rot färbt und langsam hinter dem Horizont versinkt, quälen mich Gewissensbisse: Darf, Soll, ja MUSS ich offen sein? Was passiert wenn ich Egon von den ersten Umfragen unter den gnadenlosen Wählern nach dem Verlassen der Wahllokale erzähle? Wie wird er diese düsteren Nachrichten hinnehmen?
Während mich diese Gedanken quälen, versinkt Mutter Sonne und ihre wärmende Kraft entgültig hinter dem Horizont.
Es wird Nacht in Texas.
Was wird der neue Tag, was wird das Ergebnis der Wahl für Egon bringen…..
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Epilogue: Erst Stunden später beginnen unsere eng umschlungenen Körper sich wieder voneinander zu lösen. Ein Gedanke will nicht aus meinem Kopf (“Egon könnte sich mal wieder die Fingernägel schneiden…”)… ne, das war’s nicht, aber was bloss…? Ich kann ihn nicht fassen und werde durch den Blick in Egon’s tiefe traurige Augen momentan abgelenkt… Ich könnte schwören, ich sah eine Träne im Mondlicht schimmern….
Ohne ein weiteres Wort dreht sich Egon um, hoppelt ein paar Schritte, und dreht sich ein letztes Mal zu mir um… Seine Augen sagen mir ‘Auf Wiedersehen, jetzt weiss ich, dass es ein ‘Lebwohl’ für immer war….
Durch die Äste säuselt der Wind, auf seinen Schwingen trägt er eine Melodie, ich kenne sie, und kann sie doch nicht fassen….
Leute, ich werde langsam nervoes!
Das Bild ist seit fast 12 Stunden ausgestellt und immer noch nicht fuer die Galerie vorgeschlagen!?!?
Was ist los mit Euch?
Es ist ein
EICHHOERNCHEN!!
Suess und putzig!
Ein Selbstlaeufer im Galerievoting!
Kein Risiko!
Wo haengt's????
Gestresst, jo
Hi Jo
also erstens ist das ein amerikanisches squirrel, das mag vielleicht einer deiner Yankees cute finden - in der Galerie haben nur putzige DEUTSCHE Eichhörnchen Platz, die in einheimischen Eichenwäldern herumturnen.
Ausserdem ist der fünfte Grashalm in der achten Reihe nicht ganz scharf und was das allerschlimmste ist, man sieht nicht, dass du es mit NEAT weichgespült hast. Das Fell glänzt zu stark.
Sorry - no bid !
:)))
Jacky
Wenn Du die by-laws der Galerie durchliest, dann wirst Du feststellen, dass das VC jede Diskriminierung aufgrund der Fellfarbe, Rasse, Herkunft, Religion oder Geschlecht verbietet.
Sowohl das heimische Eichhoernchen als auch das amerikanische Prairie Squirrel gehoeren zur bevorzugten Galeriefamilie der Bushytails. Mein Squirrel hat hier sogar eher Exotenstatus. Erschwerend koennte allerdings sein, dass der Asylantrag fuer den Server aufgrund komplexer Schengenvereinbarungen noch in Bearbeitung ist und vermutlich zu Lebzeiten des putzigen kleinen Nagers nicht mehr positiv beschieden werden wird..... (Schweigeminute) Das koennte uebrigens auch ein Problem bei Deinen Bildern aus eidgenoessischen Gefilden sein...
Was das Processing des Bildes angeht, da bin ich inzwischen Profi und Dir Lichtjahre voraus. Du musst Dich mehr mit den Galeristen hier in der FC unterhalten. Wenn Du Dich mal mit so einem angefreundet und ihn in einer Spunta hinreichend alkoholisch vorbehandelt und zum Reden gebracht hast, dann packen die Genossen gerne, wenn auch widerwillig, aus ihrem Erfahrungsschatz aus. Dabei hab ich erfahren, wie man ein Eichhoernchen/Squirrel Bild todsicher in die Galerie bekommt. Das geht so:
Zunaechstmal, NEATen ist out. Das ist eine Anfaengertechnik, und ein Bild bei dem der Autor zugibt, geneatet zu haben, wird automatisch von den Vorscreenern auf der VC Seite mit 200 anonymen Contras vorbelastet, so dass von vornherein keine Gefahr einer versehentlichen Aufnahme in die Galerie mehr besteht. Das koennte schon Dein erstes Problem sein.
Zweitens: Das Bild wird genauestens auf die richtige Anwendung der von Dir korrekt erkannten essentiellen und unbedingt anzuwendenden Weichspueltechnik hin untersucht. Nur Insider kennen die richtige Technik. Die geht angeblich folgendermassen, obwohl hierbei noch Verbesserungsmoeglichkeiten bestehen muessen. Das Ganze war doch etwas muehsam...
Als Erstes laedst Du das unkomprimierte Bild in voller Groesse in Photoshop. Dann stellst Du Kontrast und Helligkeit ein und waehlst den optimalen Ausschnitt.
Soweit so gut. Jetzt kommt der Trick! Zum Weichspuelen musst Du den Computer irgendwie in Deine Waschmaschine reinbekommen. Bei den in Europa ueblichen Frontladern ist das ein echtes Problem, das Gehaeuse sperrt doch ungemein. Vor allem wo Du immer drauf aufpassen musst, dass der Stecker nicht aus Versehen aus der Steckdose rutscht, sonst war alles umsonst. Wir haben es in Amerika mit den Toploadern wesentlich einfacher. Es ist tatsaechlich kein Problem, den Computer durch die Luke zu versenken, das Kabel laesst Du einfach durch die angelehnte Luke raushaengen.
Als naechstes musst Du das richtige Programm waehlen. Das in Europa uebliche Enerigesparprogramm bringt nichts, das Bild macht es nie in die Galerie damit! Nein, Du brauchst Vorwaesche, Hauptwaesche und 2 Weichspuelgaenge. Erst Persil, dann Lenor.
Achtung! Es schaeumt maechtig, das ist aber normal. Das einzige wirkliche Problem, fuer das ich noch keine Loesung gefunden habe ist dass es die Sicherung dauernd raushaut. Du musst neben dem Kasten stehen und den Schalter manuell hochhalten, was wegen dem dauernden Funkenspruehen etwas entnervend sein kann.
Wenn das Programm abgelaufen ist, dann ist die Zeit zum Schaerfen gekommen. Ich verwende dazu handelsuebliche Staerke, wie sie jeder von uns fuer seine Stehkraegen taeglich verwendet. Packungsbeilage beachten!
Danach steckst Du den Computer in den Trockner, aber bitte auf delikat einstellen! Sonst rumpelt es so sehr, dass sich die Nachbarn beschweren. Nach 20 Minuten ist das Ding soweit trocken, dass Du den ersten Upload auf den FC Server wagen kannst. Bei richtiger Einstellung der Temperatur sollte das Werk jetzt auch auf FC Einheitsgroesse zusammengeschrumpft sein.
Falls trotz Trockner immer noch Schaum aus dem Ventilationsschacht austreten sollte, dann hast Du nicht genuegend nachgewaschen und das Bild macht einen leicht schmierigen Eindruck. In dem Fall nochmal Nachspuelen.
Bei konsequenter Anwendung dieser Technik giltst Du als Insider und die Aufnahme Deines Bilds in die Galerie ist so gut wie sicher.
Just wait and see! Die Galeristen haben das Bild hier einfach noch nicht gesehen, aber das ist nur eine Frage der Zeit....
Hallo Jo,
die Eichhornfotografie als Genre ist vergleichbar mit der Aktfotografie. Beide liefern Bildelemente, deren Wirkung sofort, unter Vermeidung komplizierter Nebenstrecken , auf einem dafür reservierten Nervenstrang das Stammhirn erreicht. „Putzig“ wirkt dabei genau so intensiv wie „sexy“ und setzt das rationale Urteilsvermögen blitzartig außer Kraft. Insofern hat auch Dein Foto die allerbesten Chancen auf eine positive, wenngleich ausschließlich emotionale Beurteilung.
Gewarnt sei davor, dass die Vertreter der Insektografie (= Insektenfotografie) mit ähnlichen Mitteln arbeiten, und zwar auf der Schiene „grässlich“ (österr.: „grauslich“, Wortverwandtschaft „gruselig“). Vorsicht, erste Symptome einer durch solche Fotos ausgelösten Phobie sind Gänsehaut und Schaudern. Um eine Beeinträchtigung der Nachtruhe zu vermeiden, sofort wieder ein Eichhörnchenfoto auf den Bildschirm, das entspannt! In der Galerie wimmelt es zur Zeit nur so: Schnepfenfliegen, Spinnen als Verpackungskünstler und als Killer im Gegenlicht, Tanzfliegen als Todestänzer, Eintagsfliegen, Schwalbenschwanz, Wollschwebefliege(r), EPHEMEROPTERA, Stubenfliege, ...
Zwischen all diesen Exemplaren tauchte neulich ein einsames Eichhörnchen auf, hat sich aber zu Tode erschreckt und rasch wieder verzogen.
Die Insektografien werden durchweg in brillanter Qualität präsentiert, scharf bis ins letzte Hautflügeläderchen und Spinnenbeinhaar. Beliebt sind Widerspiegelungen des Fotografen in winzigsten Facettenaugen. Als Makros füllen sie den Bildschirm randlos und simulieren Monstergröße.
Kurzum, ein Gefühl der Bedrohung bleibt nicht aus, und ich weiß nicht, ob das Fliegengitter, das ich mit Tesafilm über meinen Monitor gespannt habe, dauerhaften Schutz bietet.
Grüße aus einer beklemmenden Welt, in die Dein Eichhörnchen ein wenig Licht gebracht hat.
D.
@Sigrid: Es täte mir leid, wenn ich mit meinem satirischen Beitrag deine Gefühle verletzt haben sollte. Putzige Pelztierchen wie Bienen und Hummeln mag ich ja auch! ;-)
Wozu regt man sich auf,es gibt bestimmt lohnenswertere Ziele,als in DIESE Galerie zu kommen.
Und,wenn man weiss,wie es hier zugeht,dürfte einem das nur um so leichter fallen.
Ihr könnt die Anderen nicht ändern,man kann nur sich selbst verändern,also:
"Jeder fängt bei sich an,die Massstäbe anzusetzen,die man für sich von den Anderen wünscht."
Tschüss sagt Remo
@ detlef Rüping: lach lach lach !!! mach dir daaa mal keine sorgen !!! und der jo, der kann mich ganz gut einschätzen !!!! hat mich ja extra per mail auf euch aufmerksam gemacht ....
:-)))))))))))
EURE sigrid
Voting Center, 17.05.2005 at 19:18h
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 32 pro und 258 contra Stimmen abgelehnt. Vielleicht klappt es das nächste Mal ;-)
Ein sehr gelungenes Foto von Tier und Natur. Das Lichtspiel teil die Flaeche auf und das Eichhoernchen sitzt gerade am richtigen Fleck. Das Foto strahlt Harmonie und Frieden aus. Es muss durchaus nicht immer ein umwerfendes Thema sein, denn gerade in den kleinen Augenblicken wie diesem koennen grosse Werte ihren Ausdruck finden.
Barbara
Ein dickes PRO für die Geschichte hinter dem Bild - und ein weiteres dickes PRO für Jacky, zu dessen Bild (und vor allem zu dessen Text unter seinem Bild) Du den Link geschaltet hast. Leider darf ich hier aber nicht die gekonnte Satire und die sympathische Haltung zum Thema, sondern muss das Foto bewerten. Und das müßte ich natürlich leider nach allen Regeln der Kunst niedermachen (was ich mir dann aber in aller Ausführlichkeit doch spare). Ich hoffe, Du kommst nach diesem schweren Schlag wieder auf die Beine ;-)
Und jetzt noch mal mit Genuß: CONTRA
Dein Buddy Kai
"Zwei Elefanten sehen zum erstenmal einen nackten Mann. Sie schauen
an ihm runter, schauen wieder hoch, schauen sich zweifelnd an.
"Wie zum Teufel kriegt der sein Essen in den Mund?"
Und ich zweifle sehr, dass das Bild den Einzug in die Galerie schaffen wird. :-))))
LG Sylvia
Hilfe Humor ! **lach**
;-))))))))
wenn man es durch die comments unter dem Bild geschafft hat, durchzukommen ohne an Bauchweh vor lachen zu verkümmern,....hat man ganz verwirrt fast vergessen, was man hier wollte........ **verwirrt dreinschau........wo bin ich ? ...was wollt ich hier gleich noch ?**kopfkratz...und mal mit dem Waschpulver und dem Backpulvertütchen inne Pfoten auf die 3 Buttons vor mir starre.....,.
ähhhh...
Siehst du Jo-li: Ich habe dich gewarnt - das kommt nicht gut ! Du hast da was verwechselt. Ein Makro ist ein kleines Tier gross aufgenommen - nicht ein kleines Tier klein im Bild. Du hast gemeint du könntest ein putziges Makro machen - weit daneben ! Ich habe gewettet, dass das mit 250 zu einer Stimme abgelehnt wird. Damit ich wenigstens bei der Wette recht habe und es eine pro-Stimme gibt, gehe ich jetzt wählen.
Streng den von Jacky ausführlichst erläuterten "Gute-Bilder-Regeln" folgend schreibe ich hier mal C O N T R A, weil Du den riesigen Fehler begangen hast, ein in freier Wildbahn erlebtes Bild mit all den kleinen unvermeidlichen Macken zu präsentieren. Dieses Take wäre natürlich viel besser gekommen, wenn Du vorher die "Arena" gesäubert und auch noch die passende Festbrennweite aufgesetzt hättest. So aber wolltest Du uns lediglich an einem für manche Menschen, die auch noch die kleinen Begebenheiten schön finden können, durchaus beeindruckenden Augenblick teinehmen lassen. Weil ich weiß, wer hinter diesem Bild steht und Deine Negativquote nicht gar so negativ erscheinen lassen möchte, betätige ich darum jetzt unter Zurückstellung der allergrößten Bedenken hinsichtlich der Verletzung der "Ernsthaft-Kritiker-Regeln" den Pro-Button. Ich hoffe, dass Du mir deshalb nicht "ernsthaft" böse sein wirst, auch wenn ich mich nun wieder schleunigst vom Voting verabschiede, ohne zum Contra geworden zu sein.
Das Bild erfüllt eine wichtige Voraussetzung: Es ist ein Foto. Das Motiv, ein Eichhorn in freier Wildbahn, ist geschickt ins untere rechte Bildviertel platziert. Das Tier hat sich in possierlicher Weise aufgerichtet und blickt in die Weite, wozu ihm die leere linke Bildhälfte genügend Raum lässt. Der obere Schattenbereich drittelt das Bild und gemahnt uns alle, des Goldenen Schnittes zu gedenken. Nach unten bildet ein weiterer Schattenbereich einen dunklen Rand, der dem Ganzen Halt bietet. Fazit: Alle Regeln der Kunst wurden beachtet. Negativ schlägt nur zu Buche, dass das Eichhorn auf der Wiese sitzt und sich verhält wie ein Wiederkäuer. Aber für ein Pro - (minus) sollte es dennoch reichen.
Die Geschichte ist allemal gallereiwürdig.
Jacky´s Satire natürlich auch.
Das Bild ????? -:))))))))
sorry, dieses provozierte contra gebe ich dir gerne -:)))))
Gruß Reinhard
Es ist ein recht durchschnittliches Bild *hüstel* aber ich werde Dich für einen Literaturpreis vorschlagen. Köstlich und wirklich toll geschrieben. Kompliment!
VG
Michael
Als ich heute abend von der Arbeit nach Hause kam ahnte ich bereits, was geschehen war…. Das Quartier war von Sicherheitskräften abgeriegelt, gelbe Klebefolie sperrte die gesamte Eichhörnchenwiese, Egon’s Heimat, ab. Ein einsames Eichhörnchen lag in der Mitte der Wiese regungslos auf dem Rücken.
Die Nachbarn waren auf einem Parkplatz am Rande der Wiese zusammengetrieben worden und wurden pausenlos befragt. Als klarwurde, dass ich der Letzte war, der Egon lebend gesehen hatte, fiel der Verdacht auf mich. Ich werde verhaftet und zur Polizeistation gebracht. Dort gebe ich meine Aussage zu Protokoll, meine Fingerabdrücke werden abgenommen und ich werde erkennungsdienstlich behandelt.
Mit Lichtgeschwindigkeit werden meine Daten an Interpol und an die FC übermittelt, ich bin von jetzt an ein geächteter Mann, genau wie Egon es war… Man erwägt, mich vorläufig zu erschiessen, um die Gefängniskosten zu sparen, aber dem Richter ist auch das zu teuer. Ich werde für den Augenblick entlassen, wohlwissend, dass ich zum Freiwild geworden bin. Was kann ich sagen, geschieht mir recht, nur durch meine Schuld musste Egon sterben!
Gewissensbisse quälen mich! Ach, hätte ich bloss ruhig durchgeatmet, damals als ich das schicksalhafte Bild von Egon nichtsahnend aufgenommen hatte! Wenn es nicht, wenn auch kaum sichtbar, verwackelt gewesen wäre, wäre diese Wahl, die für Egon so wichtig war, vielleicht anders ausgegangen? War es wirklich nötig, mit maximaler Brennweite, ganze 450 mm, und einer Belichtungszeit von nur 1/100 aus der freien Hand zu arbeiten? Hätte ich innehalten und vielleicht doch erst die Empfindlichkeit hochdrehen sollen?
All das geht mir nun durch den Kopf, aber es ist zu spät für Egon, zu spät für mich!!!!
Es treibt mich zurück, an den Ort meines Verbrechens und meines Zwiegesprächs mit Egon. Seine schicksalschweren Worte, gesprochen mit einer unendlich sanften und so traurigen Stimme, werden mir für immer in den Ohren klingen und meine Nächte für den Rest meiner Tage zur Tortur machen.
Ich stehe wieder da, wo ich mit Egon noch gestern nacht erst unvergessliche Stunden verbracht hatte. Der Wind säuselt wieder durch die Äste. Ich neige den Kopf und diesmal erkenne ich die Melodie! Die Worte formen sich in meinem Kopf…
Through early morning fog I see visions of the things to be
The pains that are withheld for me I realize and I can see . . .
That suicide is painless it brings on many changes
And I can take or leave it if I please.
I try to find a way to make all our little joys relate
Without that ever-present hate but now I know that it’s too late,
and . . .That suicide is painless it brings on many changes
And I can take or leave it if I please.
The game of life is hard to play. I’m gonna lose it anyway.
The losing card I’ll someday lay so this is all I have to say.
That suicide is painless it brings on many changes
And I can take or leave it if I please.
The only way to win is cheat and lay it down before I’m beat,
and to another give my seat for that’s the only painless feat.
That suicide is painless it brings on many changes
And I can take or leave it if I please.
The sword of time will pierce our skins it doesn’t hurt when it begins
But as it works its way on in the pain grows stronger . . . watch it grin, but . . .
That suicide is painless it brings on many changes
And I can take or leave it if I please.
A brave man once requested me to answer questions that are key
'Is it to be or not to be' and I replied 'oh why ask me?'
That suicide is painless it brings on many changes
And I can take or leave it if I please.
And you can do the same thing if you choose.
Der Aufstand der Eichhörnchen hat sich ausgebreitet und ist nicht mehr unter Kontrolle.
Die putzigen kleinen Nager haben die Bevölkerung und Kurgäste von Bad Mergentheim in ihre Gewalt gebracht. Konkrete Forderungen sind noch nicht bekannt.
Die bushytails werden von Horden wilder Hunde, die aus dem Tierheim auf der Burg Neuhaus ausgebrochen sind unterstützt.
Als besonders gefährlich gilt ein reissender Schafshund mit dem Codenamen ‘Bello’.
Die letzten Worte von Bello, bevor er im Untergrund verschwand, wurden von Spürhunden der Bad Mergentheimer Polizei sinngemäss mit den Worten “Wo finde ich diese Contra Voter!?” übersetzt.
Danach riss die Kommunkation mit den Aufständischen ab, da auch die Polizeihunde zu den Rebellen überliefen.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, Ihre Fernsehgeräte einzuschalten und die Anweisungen der Bundesregierung abzuwarten.
Nur keine Aufregung, Jo, Egon ist von meinen 37 Pro-Votern in diesen wunderschönen Himmel gebracht worden, da können ihm diese "bösen" Contra-Voter nichts mehr antun.....!!!Gruß Hans-Jürgen
Barbara Elerick, 17.05.2005 at 19:18h
Ein sehr gelungenes Foto von Tier und Natur. Das Lichtspiel teil die Flaeche auf und das Eichhoernchen sitzt gerade am richtigen Fleck. Das Foto strahlt Harmonie und Frieden aus. Es muss durchaus nicht immer ein umwerfendes Thema sein, denn gerade in den kleinen Augenblicken wie diesem koennen grosse Werte ihren Ausdruck finden.Barbara