Photo from the nude channelParticipation in the forumSell photosCreate more photo folders?Upload more photos?Gallery-votingShow usernameUpload more photos?Access to all language versions?If you are already a paying member you can use all the features of the fotocommunity from 4€ per month.
i've got the impression that the photographer is a dominating subject in this picture - the woman seems to question the presence of the photographer, it seems to disturb her daily work. i don't think that's negative because most documentary issues in our visual culture try to hide their origin, be it documentary film or photography.
es sieht so aus, als würde diese Frau in einen Spiegel schauen und sich fragen, was sie hier überhaupt macht, währen die Kollegen sich schon damit abgefunden haben, dass sie eigentlich genauso arm drann sind, wie die Hühnchen. Auch sie funktionieren nur noch, getrieben von dem Einerlei der Fliesbandarbeit. Ich habe große Achtung vor Leuten, die Jahr für Jahr immer die gleiche Arbeit am Fliesband verrichten. Ich hab als Jugendlicher mal am Band gearbeitet und wollte das nie wieder.
Ein beeindruckendes Bild.
LG
Paul
klasse, hatte mir das bild vorhin schon mal angeschaut, eben auf dem balkon eine zigarette geraucht und wieder dran denken müssen......
viel glück im voting!
lgresi
von der industrie zu marionetten gemacht.... zu einer arbeit gezwungen, die man willenlos, freudlos, sinnlos verrichtet...
bei diesem bild erfährt man nicht nur das elend der massentierhaltung, sondern gleichzeitig die auswirkung auf die menschen, die damit zu tun haben... die in diesen prozess als namenlose arbeitsmaschinen hinein gezwungen werden
@ElFi, wieso gezwungen? Sie alle können gerne etwas anderes machen. Auf dem Bild tun mir eher die Hänchen leid, nicht die Henker (werder die, die sich die Hände mit Blut schmieren, noch die scheinheilige Auftrageber, die auf das Billigfleisch nicht verzichten wollen).
sag das mal einen hartz IV - empfänger, dass er gerne auch was anderes machen darf
ich denke nicht, dass man ein solches jobangebot aus moralischen gründen ablehnen kann ohne sein arbeitslosengeld zu verlieren
ich denke keiner, der dort arbeitet, tut das wirklich weil er es möchte, sondern weil's keine andere möglichkeit gibt, sich und seine familie über wasser zu halten
@ stefan
klar sieht die einfach so aus...
aber denkst du nicht, dass das leben (die umstände unter denen man es führen muss) seine spuren im gesicht hinterlässt?
@El Fi, das stimmt so nicht. Jeder kann *immer* etwas anders machen, trotz Hartz IV (oder auch gar ncihts, selbst dann hat man in deisem Land eine gewissermassen gesicherte Existenz), und absolut niemand ist dazu gezwungen, in einem Schalchthof zu arbeiten. Sei es denn, die eigenen moralischen Bedenken wiegen nicht so schwer, wenn es die überhaupt gibt. Wenn jemand wirklich moralische Bedenken hat, dann muss er das auch nciht machen.
Oder glaubst du, das Gesicht der Frau da offenbart die Spuren eines inneren ethischen Konfliktes, weil sie gezwungen ist, den Hänchen unrecht zu tun um Ihre Kinder zu ernähren?
Komische Diskussion. Gezeigt wird hier die Sorte Job auf die wohl jeder gerne verzichten würde auch wenn El Fi möglicherweise das Ausmass moralischer Skrupel bei den Beteiligten überschätzt.
Fürs Bild selbstverständlich pro. Zu schade für die Galerie:
@fernando
ich möchte jetzt unter diesem bild nicht unbedingt die diskussion allzusehr vertiefen
nur soviel: nach den neuen zumutbarkeitsbestimmungen (in deutschland) muss man jeden job annehmen, der nicht sittenwidrig ist..
tut man es nicht, wird das ALG um 30 % gekürzt
bei nochmaliger weigerung gibts eine weitere kürzung vom gekürzten ALG
@El Fi, du hast recht, die Diskussion gehört nicht unbedingt hierher, dennoch: ich frage mich tatsächlich, ob jemand in einem Schlachthof nur deshalb arbeitet. Den sachlichen Zwang sehe ich nicht. Es wäre auch interessant zu untersuchen, wieviele der Schlachthäuserjobs von der Bundesagentur für Arbeit überhaupt vermittelt werden. Meiner Einschätzung nach, ca. 0,01 % Schlachthofmitarbeiter haben den Job offiziell vermittelt bekommen. Zur Zeit bietet die Bundesagentur für Arbeit Bundesweit 6 Ausbildungsplätze für Fleischern. Ich würde also weiter dabei bleiben: niemand, absolut niemand ist dazu gezwungen, einen Job in einem Schalchthof zu nehmen, genauso wie niemand, absolut niemand, dazu gezwungen wird, Hänchen oder Wüsrtchen zu essen.
(Eine moralische Überzeugung, nebenbei gesagt, ist allemal eine Kürzung von 30% wert - oder darf man nur moralisch handeln, wenn sich keine unangenehme Folgen für einen selbst daraus ergeben? Um es krass zu formulieren: Darf man gegen Rechtsextreme nur so solange sein, wie sie keine wirkliche Bedrohung für einen selbst darstellen?)
Wir alle nehmen an diesem Prozess teil,
solange wir Fleisch und Hänchen verspeisen,
daher sollten wir uns nicht über Menschen erheben,
die für uns diese Arbeit verrichten.
@Dieter, wir alle? Nee, nicht alle. Es gibt eine Menge Leute, die keinen Fleisch und kein Hänchen verspeisen. Nach verschiedenen Schätzungen zwischen 7 und 10 % der Bevölkerung. Schon mal was von Vegetarismus bzw. Veganismus gehört?
es geht m.A.nach ja nicht so sehr um tiere töten und essen oder nicht... sondern um das WIE
menschen haben zu allen zeiten von tieren gelebt....
der mensch ist ja auch ein allesfresser (aus gutem grund, denn nicht überall kann er sich von pflanzen ernähren, man denke an arktische gebiete)...
aber dieser gegenseitige nutzen war in früheren zeiten von größerem respekt gezeichnet...
für mich drückt das bild nach wie vor aus, dass dieser respekt (selbst wenn man tötet und isst) abhanden gekommen ist...
und das nicht nur beim tier
das tier ist genauso zur "massenware" verkommen wie der mensch in solchen fabriken oder anderen...
bin selbst keine vegetarierin, muss man auch nicht sein
die frage ist nur, was tun wir um diese bedingungen für mensch und tier zu verbessern....
Da sind wohl bei der Begründung die Emotionen mit jemandem durchgegangen. Wir wollen ja nicht übertreiben. Die Frau auf dem Bild wird wohl nicht zu ihrem Job gezwungen. In jedem Fleichverarbeitendem Betrieb sieht es so aus. Irgend jemand muss auch diese Arbeit machen, andere sind Totengräber und noch andere entlehren Deine Mülltonne vor Deiner Haustür.
Das Bild find ich allerdings super geil.
El Fi, 2.12.2005 at 9:33h
von der industrie zu marionetten gemacht.... zu einer arbeit gezwungen, die man willenlos, freudlos, sinnlos verrichtet...bei diesem bild erfährt man nicht nur das elend der massentierhaltung, sondern gleichzeitig die auswirkung auf die menschen, die damit zu tun haben... die in diesen prozess als namenlose arbeitsmaschinen hinein gezwungen werden
für mich ein erstklassiges doku-foto