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Drewitz by Jopi

Drewitz


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5.12.2010 at 12:25h
, License: All pictures © by the senders.
Dort wo die Wäsche hängt war mein Schulhof und das kleine Gebäude war unsere Schule für die ersten drei Jahre.
(Mehr waren bei mir ja auch nicht drin. Wandern Turnen Singen)

Das ehemalige Dorf Drewitz gehört seit 1939 als Ortsteil zu der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam. Mit dem Jahr 1228 zählt Drewitz zu den ältesten im Teltow erwähnten Orten und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.

Der „Codex diplomaticus Brandenburgensis“ verzeichnet 1228 die Eintragung „… villam quandam, Drewicz nomine, super aquam nute sitam …“. Nach dieser Eintragung schenkte Alverich von Darneburg „das Dorf jenseits der Nuthe mit dem Namen Drewitz“ dem einflussreichen Zisterzienserkloster Lehnin in der Zauche. Der magdeburgische Ministeriale erhoffte von dieser Schenkung Seelenheil für seine verstorbene Frau. Am 28. Juni 1284 gab das Kloster einen Teil der Drewitzer Heide als Erblehen weiter an Heinrich von der Groeben und seine Brüder, deren Vorfahren einige Kilometer flussaufwärts 1170 das Dorf Gröben gegründet hatten.

Wiederum einige Jahre zuvor, 1157, hatte der Askanier Albrecht der Bär nach einem entscheidenden Sieg über den Slawen Jaxa von Köpenick die Mark Brandenburg gegründet. Westlich der Nuthe lebten die mit dem Askanier verbündeten Heveller, auf der anderen Seite im östlichen Teltow die verfeindeten Sprewanen, die in Cöpenick (Copnic) ihre Hauptburg hatten. Eine der vier slawischen Befestigungsanlagen, die schon für den Schriftsteller Theodor Fontane legendären Nutheburgen, lag in Drewitz auf dem Gelände der heutigen Burgfischerei – Fontane forschte auf seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg, vor allem im benachbarten Saarmund, vergeblich nach dieser Burg. Die Burg gehörte mit einiger Sicherheit zum Bereich der hevellischen Burg Potsdam, die gegenüber der Nuthe-Mündung in der Havel lag.

Der Name Drewitz geht auf die slawische Zeit zurück, die ungefähr vom 7. bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts währte. Das 1228 erwähnte Drewicz leitet sich in mehreren Zwischenstufen aus dervo (Baum, Holz), drevic, drevici (Waldbewohner) ab. Funde bei Drewitz belegen, dass hier bereits zur Mittelsteinzeit Jäger und Fischer siedelten.

Wiki und Jopileaks

Comments:

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Klacky, 5.12.2010 at 12:37h

Jopileaks,
und im vierten Jahr bist Du über das Knie gelegt worden, und man hat Dir den Hosenboden strammgezogen,
ganz bestimmt und überaus berechtigt.
Aber genützt haz nix.
Doch ein feines Bild, so wie ich es auch kenne, allerdings von Niederauerbach und so.
Gruß,
Kalucky



Waldi W., 5.12.2010 at 12:43h

Jopileaks *ggg*
aber interessant isses schon - sehr sogar
und das was Klacky schreibt, das denk ich auch mal
lg waldi



Klaus Kieslich, 5.12.2010 at 13:07h

Bin ja echt beeindruckt von der Geschichte des Ortes.....hab ich nie so vorher gewußt.....top Präsdentation
Gruß Klaus



miraculix.xx, 5.12.2010 at 13:25h

Also gut, Wandern, Turnen und Singen hast Du also gelernt. Könnten wir vielleicht mal eine Kostprobe Deiner Kunst bekommen? Ich meine, so je eine, z. B. Jopi wandert von Drewitz nach Köpenick,

Jopi turnt eine Riesenfelge an der Teppichstange
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Figure_on_horizon
tal_bar.jpg&filetimestamp=20080325094659

oder Jopi singt Mozart
http://www.youtube.com/watch?v=YScYnm5vjTM&feature=related


Das Dir dürfte doch nicht schwer fallen!

Da Bild ist mal wieder nostalgisch schön. :-)
LG mira



Uwe Sievers, 5.12.2010 at 13:50h

Die Mühle wird sicherlich dort nicht mehr stehen....
VG Uwe
Schönen Zweiten.



staufi, 5.12.2010 at 13:57h

Also als was fühlst Du Dich nun, als Waldbewohner, Jäger oder Fischer?
Viele Adventsgrüße
Erhard



Jopi, 5.12.2010 at 14:09h

@Erhard, viel ist ja vom Wald nicht mehr übrig, aber tropsdem, Waldbewohner :))
@Uwe, genau! Die ist leider schon in den 50ern abgebrannt :((



Michael Jo., 5.12.2010 at 14:25h

da ist der Jopileaksgründer also schon
als 10-Jähriger ausgebüxt und hat die
Zuchtanstalt teutschen Gehorsams quasi
von oben herab beobachtet, und foddografisch
dokumentiert (gut so, dickes Lob !)..
Nun wiissen wir die Erd- (und Wasser-!) Verbundenheit des Protagonisten zu dessen Heimat
endlich richtig einzuschätzen u. zu verstehen.

' back to the roots' Jopi .. ?
( * g * - aber echt verständnisvoll !)
Michael



Michael Göhrndt, 5.12.2010 at 14:33h

Mann Jopi,
wat biste denn nu, Heveller oder Sprewane?
Na egal, hast hier ein eins A Zeitzeugnis voll prima mit Erklärbärkram versehen!

So, und nu versuch ich mich mal schlau zu machen, ob das WandernSingenTanzen westlich oder östlich der Nuthe erfunden wurden worde.

Gruß Micha



Heide Gleich, 5.12.2010 at 17:26h

Jopileaks, die Heimsuchung steht bevor!



AnJa Fi, 5.12.2010 at 21:31h

eigendlich find ichs schön, nur der Himmel sieht komisch aus!


K.-H.Schulz, 6.12.2010 at 11:54h

Beten hast du vergessen.Aber das haben die Lehrer nicht gerne gemacht.
LG:Karl-Heinz



Diamonds and Rust, 9.12.2010 at 5:15h

sehr schöne Doku (Text und Bild)
lg carlos



The Wanderers, 9.12.2010 at 7:28h

Schöne Erinnerung, Jopi - wird heute sicher nicht mehr so frei sein!
LG Ulrike



Guglielmo Antonini, 9.12.2010 at 19:38h

very good panoramic. Ciao, Guglielmo.


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