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....alle fix den haltenden Zug entsprungen . Dabei interessiert es niemanden : ---- daß ich zuerst da war und mir alle im Bild stehen ,-----daß der Saporoschez maximal 70 Kg Dachlast verträgt und nicht 400 Kg ,-------daß das Schuppendach soviele Leute eigentlich ( ? ) nicht tragen kann ,--------daß das Motiv mit dem Ost-Auto als Vordergrund eigentlich viel origineller ist ( Fotos mit 50 3616 ganz nah dran kann man auch heute 2010 noch machen ) .-------Nach 10 Minuten waren alle wieder weg und es war so ruhig wie vorher . Jedoch sah man noch die Spuren : Der Saporoschez hatte tiefe Dellen im Dach und Motorhaube . Bis Blauenthal sollte sich das " Drama " noch mehrmals wiederholen . ------Die Begeisterung ist eben jedesmal riesengroß .
Wenn ich die Menschen auf dem Saprosches-Dach stehen sehe, da kommen die Erinnerunmgen. Ich kenne Geschichten von "Eisenbahn-Freunden", die klingelten an Wohnungstüren und verlangten ein Bild aus dem Wohnzimmer machen zu können. Wohlgemerkt: verlangten! nichts von einer Bitte. UInd aus welchem Teil der Republik kamen die wohl?
HG - Wolfgang
Ja so ist das leider, ich finde zwar die Aufnahme irgendwie interessant weil auch viel Begeisterung drinsteckt, aber andererseits beweist das Bild auch den Egoismus und das Herdenverhalten der Masse, die wenn sie einmal losgelassen ist, vor nichts zurückschreckt. Sehr bedenklich.
VG Thorsten
Das ist der Gipfel, ohne Rücksicht auf Verluste! Die Bilder, die diese Kameraden gemacht haben, wurden bestimmt allererste Sahne.... Sehr gute Idee, diesen Auflauf zu fotografieren.
Viele Grüße, Wolfgang
Erstaunlich mit welcher Unverfrorenheit hier die Autos bestiegen und beschädigt werden, das läßt ja weit blicken. Und der Zug mit den zwei Wagen, na ja. Herrlich natürlich diese Häuserkulisse und der mit Pfützen übersäte Weg. Vom Motiv her bestimmt Spitze. Für mich ein sehr nachdenkliches Bild.
Gruß Holm
Über so viel Presse würde sich jeder Staatsmann freuen. Allerdings wirkt es von Deinem Standort wie chaotisches Rudelbumsen - äh - knipsen. Das war die richtige Entscheidung, die Du hier getroffen hast - das ganze Gewühle mit draufzunehmen und sich selbst rauszuhalten. Das Resultat ist wieder ein herrliches und sehr nachdenklich stimmendes Zeitdokument (damals glaubte vielleicht niemand so richtig an das Überleben zumindest einiger Dampfrösser?) Das würde auch das hektische Chaos erklären.
Viele Grüße Jürgen
Herrlich, dass Du auch so etwas eingefangen hast. So sehr man sich heute über den Umgang mit dem Sappo wundert, so standen doch zu der Zeit derartige Wracks vieler Orten herum.
VG Karsten