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Kampong Mengkabong, Sabah, Borneo
Irgendwann vor langer Zeit sollte die Prinzessin von Sabah mit dem Sultan von Brunei verheiratet werden. Da sie das nicht wollte, ist sie mit großem Gefolge aufs Meer geflohen. Nun waren aber alle Sultanate und Königreiche im Südchinesischen Meer irgendwie verbandelt, so dass sie nirgends an Land gehen konnten, sie wären sonst geköpft worden. So sind die Seezigeuner entstanden. Sie sind zwar heute sesshaft, leben aber immer noch nach ihrer Devise: "Das Meer ist zum Leben, das Land zum Sterben" und darum auf diesen Stelzenhütten über dem Wasser. Sie sind nicht so arm, wie es aussieht, sie leben halt nach ihrer Tradition. Übrigends hat jede Hütte Strom- und Wasseranschluß, nur die Abwasserbehälter sind offensichtlich nicht richtig auf Akzeptanz gestossen.
im thumb dachte ich es wäre ein monochromes bild mit ein farbigen boot--ich bin begeistert von der stimmung des bildes--vielen dank auch für die erläuterung zu den seezigeunern--
Eine unglaubliche und interessante Aufnahme mit wichtigen Infos dazu! Dieses bunte Boot im Vordergrund macht erst sio richtig ein klasse Bild draus!!! Gefällt mir sehr gut!!!
LG Peter
Wie oben schon beschrieben, habe auch ich zuerst gedacht daß es sich um ein s/w Pic handelt bei dem das Boot eingefärbt ist.Die wirkung dieses Bildes ist in der Farbgebung wirklich große Klasse und durch die Erläuterungen in deinem Text betrachtet man das Foto ganz anders.
Gruß
Manfred
Das ist ein sehr außergewöhnliches Bild in einer ganz tollen Bearbeitung - Hier kann man sich lange umschauen und findet immer wieder was - klasse Wirkung !
LG Stefan
Ich schlage dieses Bild vor,weil es eines der ungewöhnlichsten Reisedokumente ist. Man kann das Bild immer wieder beobachten und man findet immer wieder etwas neues.
Ein Bild, das so etwas ungewöhnlich und wenig Alltägliches zeigt, sollte doch auf die partielle Entsättigung verzichten. Und warum ist der Baum und das Haus im Hintergrund noch farbig?
Nur weil der Tieger irgendeine nicht vorhandene "partielle Entsättigung" sieht, gucken sich einige das Bild garnicht mehr richtig an und plappern nach.
Also für mich sehen die Farben authentisch aus und irgendwelche Bearbeitungsmängel kann ich auch nicht ausmachen.
Klares Pro
also ich kann auch nicht an ein unbearbeitetes Bild glauben, zumindest wirkt es auf mich wie "teilentsättigt". Wenn das aber echt wäre, dann wäre das Foto sicher etwas ganz besonderes, deshalb gibts von mir ein skip
Ich habe aber folgenden ganz einfachen Test gemacht, den jeder leicht nachvollziehen kann: Das Bild in PS geöffnet, Farbsättigung auf +60, und schon zeigen sich Blautöne am Himmel, die Wände der Häuser bekommen verschiedene Braun-Töne, die Behälter sehen wie Metall aus und auch der Schlamm wirkt lebendiger. Natürlich sieht das, was hier schon bunt ist, mit +60 Farbsättigung ganz schlimm aus, aber alles andere wirkt so, wie ich es (allerdings ohne jemals in Borneo gewesen zu sein) als realistisch einstufen würde: nicht bunt, aber glaubhaft.
Ich ändere mal in skip.
Ich finde Bildbearbeitung, auch solche, die das Ausgangsmaterial deutlich verändert, nicht schlimmes. Auf das Ergebnis kommt es an, das muss überzeugen.
@Der Tieger
Ich glaub so akribisch genau wie du, analysiert hier wohl keiner die Bilder. Man könnte ja fast meinen du wärst ein "Pixelzähler" ;-)
Ich guck mir die Bilder einfach nur an und entscheide dann ob sie mir gefallen oder nicht, ist viel einfacher und dauert auch nicht so lange. Dann hab auch auch mehr Zeit für sinnvollere Dinge, aber jeder nach seiner Art.
Trotzdem finde ich deine Kommentare teilweise sehr lehrreich, nur weiter so.
Tieger/Sergey usw.und wie sie sich noch alle nennen.Ich finde dieses penetrante Dauerkommentieren und die ewige Erbsensucherei unter fast jedem Bild mehr als dämlich.Wenn du Aufmerksamkeit suchst mach einfach selbst gute Fotos,dann kann man Dich auch für voll nehmen.
Musste einfach mal raus.
Nix für ungut.
Max
> Ich guck mir die Bilder einfach nur an und entscheide dann ob sie mir
> gefallen oder nicht, ist viel einfacher und dauert auch nicht so lange.
Da hast Du allerdings Recht. Wenn ich allerdings konkrete Aussagen mache, dann sollten die auch nach Möglichkeit sachlich richtig sein, und da ist es besser, wenn ich ganz genau nachschaue um meinen ersten Eindruck zu unterstützen oder zu widerlegen. Ob das sinnvoll ist oder nicht: ich habe dabei - hoffe ich - gelernt und so manches meiner Bilder, das ich vor einem Jahr noch ganz toll fand, ist jetzt nur noch für die Tonne.
@MX. K.: Es geht nicht um Erbsensucherei, sondern um den entscheidenden Punkt in der Wirkung dieses Bildes. Die Wirkung der Farben, das bunte Boot im Vordergrund, der graue Schlamm und die grauen Häuser sind der entscheidende Punkt und verdienen eine genauere Betrachtung.
Tut mir leid, wenn Dir meine Tiger-Bilder nicht gefallen.
Übrigens: Ich bin nicht Sergej oder ein Zweiaccount von ihm oder umgekehrt.
Ich finde, wie bereits bei den Eisschollen, auch dieses Bild nicht galeriewürdig, weil aus dem schönen Motiv kaum etwas herausgeholt wurde. Die Perspektive ist zu gewöhnlich, wie wärs gewesen, in die Knie zu gehen, tief runter, das Boot mit WW groß in der Vordergrund, oder was es auch immer für Möglichkeiten gab, aus einem Standardbild ein interessantes zu machen. Das hier finde ich von der Perspektive her viel zu gewöhnlich, auch wenn das Motiv erstklassig ist und viel hergegeben hätte. contra
es ist ein schönes Bild, aber mir fehlt -trotz des farbigen Bootes im Vordergrund - der besondere Hingucker, bzw. irgendetwas, das den Blick des Betrachters zum längeren Verweilen einladen würde.
skip
Schwer vorzustellen - "jede Hütte hat Wasser und Strom" - für mich jedenfalls ein beeindruckendes, sehr realistisch wirkendes Bild.
+++ Pro +++
LG Kerstin
Du hast eine schönes geschichte erzählen.Ich weiss die nicht,obwohl ich aus kuala lumpur komme.Meine lehre hat die nicht beigebracht.hehe.Allerdings schönes Bilder hier.
LG
faisal
Upps, habe garnicht mitbekommen, dass das Bild vorgeschlagen wurde, vielen Dank an Franz Schaffernak. Auch wenn es nicht geklappt hat, finde ich es schön, dass sich viele mit dem Bild beschäftigt haben.
LG Karl-Heinz
In dieser Szenerie waren ausser dem Boot kaum Farben vorhanden. Dieser Anblick hat mich erstaunt und ich fand es schon etwas aussergewöhnlich. Um dies zu unterstreichen, habe ich die Sättigung ganz leicht (-8) heruntergedreht und dabei das Boot ausgenommen. Ist das jetzt verwerflich? Für mich verfälscht es nicht den Eindruck, den ich in Natura wahrgenommen habe.
LG Karl-Heinz
Nein, an der Farbsättigung zu drehen, ist nicht verwerflich. Es kommt auf das Ergebnis an, und das hat mich irritiert.
Hier war der Himmel tatsächlich grau. Natürlich habe ich den Weissabgleich so gesetzt, dass kein Farbstich hinzugefügt wird und auch ich habe (am Rand) 'ein wenig' Farbe herausgenommen.
Franz Schaffernak, 12.03.2006 at 20:43h
Ich schlage dieses Bild vor,weil es eines der ungewöhnlichsten Reisedokumente ist. Man kann das Bild immer wieder beobachten und man findet immer wieder etwas neues.