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Hier wird wieder so lange geschützt bis nix mehr zum schützen übrig ist :-(
Gestern unterwegs mit Kumpel Uwe Garz in einem Ensembles mit zwei wunderschönen Ballsälen, Hotel , Nachtbar und Biergarten.
Dieser hier wurde 1895 erbaut, diente vorwiegend mit seinen Tischpodesten als Tanzsaal, der andere, noch ne Nummer größer, Baujahr 1898 wurde auch noch als Hochzeitssaal genutzt. Selten so schöne Stuckarbeiten gesehen, war schon ein überwältigendes Gefühl als wir da mitten drinne standen.
Ein Investor müsste hier nach dem Kauf des Grundstückes nochmal ca. 25 Millionen Euro für die Sanierung bezahlen.
Wegen des hohen Sanierungsaufwands haben bis jetzt alle Interessenten das Handtuch geworfen und das wird meiner Meinung nach auch so bleiben. Somit gehen wieder zwei schöne Prachtbauten der Jahrhundertwende verloren.
Für uns gab es allerdings wieder interessante Dinge zu entdecken, alte Wein und Speisekarten, einen Schuldschein vom Bürgermeister, der dort mal auf Kredit 150 Mark für ne Sause hat springen lassen u.s.w.
Bilder und Infos folgen später !
Das ist ja wieder eine herrliche Bude. Da steht sogar noch ein Speicherofen in der Ecke, Klasse.
Ich denke mal schon bei der Restaurierung dieser Stuckarbeiten bezahlt man sich dumm und dämlich. Das wird wohl die meisten abschrecken.
Und der Schuldschein vom Bürgermeister bringts auch mit den bis heute angefallenen Zinsen nicht :-)
lg Ralph
Das ist ja ein Leckerbissen ohnegleichen...wirklich ein Prachtsaal und der Stuck dort oben wunderschön.
Deine Präsentation ist wieder vom Allerfeinstem...und sie wird bestimmt auch die einzige Erinnerung sein, die irgendwann von diesem feinem Saal bleibt.
Glaube Dir gerne, das es ein tolles und eigenes Gefühl war, dort zu stehen.
+++++
LG von Karla
Architektur und Stuck der absoluten Spitzenklasse. Man hat manchmal wirklich den Eindruck das der Denkmalschutz bewusst in kauf nimmt das wertvolle Gebäude verfallen, bevor vernünftige Kompromisse eingegangen werden die mit normale Mitteln gestemmt werden können um solche einzigartigen Bauwerke zu erhalten.
Beneidenswerte Bea und super Persi für diese Location.
Hat man damals wirklich mit diesem kleinen Ofen diesen riesen Saal geheizt???
Den Saal hast Du bestens in Scene gesetzt. In diesem Fall passen auch die stürzenden Linien, und bearbeitungsmäßig kann Dir eh kaum Jemand das Wasser reichen.
NAVIGATOR 755
Boah, was für ein Ambiente! Das ist maroder Charme par excellence, selten so ein Prachtstück gesehen. Die Stuckarbeiten für sich sind schon schon der Bringer, aber der Gesamteindruck hat mich vollends vom Hocker :-)
1A lieber Renner :-)
lg, Ute
Der gelbe Kachelofen in der Ecke ist wohl nicht ganz stilecht! Trotzdem gibt er mit dem Rot der Decke doch noch einen schönen zusätzlichen Farbakzent ab!
Eine Schande, was da so alles vor sich rumgammelt!
LG Matthias
Wundervoll, wirklich.....es ist eine Schande, aber 25 Mill. sind auch nicht gerade ein Taschengeld....
Sehr beeindruckende Arbeit! Ich beneide Euch um solche Lokäschn's. Allein die Decke ist ein Hammer. Tollle Bea
LG Uwe
Was mir jetzt erst so richtig auffällt sind die Dimensionen zwischen Saal und Ofen.
Da musste man ja im Winter tanzen um warm zu werden ob man wollte oder nicht.
Lg Udo
Es gibt leider (oder Gottseidank) zu viele solcher Prachtbauten. Bei den sehr knappen Öffentlichen Kassen ist für so etwas das Geld sehr begrenzt. Und wenn es in privater Hand ist wird ja auf Amortisation geachtet, die schier unmöglich ist. Jedenfalls wieder ein feiner Ort und ein tolles Bild.