Photo from the nude channelParticipation in the forumSell photosCreate more photo folders?Upload more photos?Gallery-votingShow usernameUpload more photos?Access to all language versions?If you are already a paying member you can use all the features of the fotocommunity from 4€ per month.
Apollofalter waren durch Schmetterlingssammler mal vom Aussterben bedroht. Sie leben vorrangig im Alpenraum. Die Raupen ernähren sich von Fetthennegewächsen. Dieses Männchen ist schon etwas älter und hat an den Flügelrändern keine Schuppen mehr. Aufnahme aus dem Rojental im Juli 2003.
hab ichs also nach langem wieder einmal geschafft,
als erster meinen "senf" zu einem sehr ansprechenden
bild geben zu dürfen ...
... alles knochenscharf, und der hintergrund
betont sie funktion des tarnkleides ...
... sehe absolut keinen mangel ...
Klasse Foto vom Apollofalter. Dass der Apollofalter durch Schmetterlingssammler vom Aussteben bedroht war ist allerdings nur bedingt richtig. Im Tagfalterband 1 (Schmetterlinge Baden-Württembergs) von Ebert und Rennwald ist der Rückgang des Apollofalters in Baden-Württemberg akribisch dokumentiert. Das unverantwortliche Sammeln der Tiere für kommerzielle Zwecke hat den Untergang der Art im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb vielerorts beschleunigt. Aber tiefgreifende Wandlungen in der Landnutzung waren der eigentliche Grund für den Untergang des Apollos in den Mittelgebirgen: Kunstdünger vetrieben die Raupennahrungspflanze (Weiße Fetthenne) aus den mageren Wiesen, oder es gab eine zunehmende Verbuschung der Flächen, da man durch das Wirtschaftswunder nun mit Heizöl heizte, statt mit Brennholz. Heuwiesen wurden komplett aufgeforstet, da immer weniger Vieh gehalten wurde und der Heubedarf immer geringer wurde.Letztendlich gab es nur noch kleine Restpopulationen, die nicht mehr miteinander in Kontakt standen und daher vermutlich nicht überlebungsfähig waren.
Anders sieht es im Himalaya aus: dort werden durch schwerbewaffnete und gut organisierte Banden Apollofalterarten, die von Natur aus nur an sehr isolierten Stellen vorkommen, systematisch zwecks Handelware ausgerottet. Ein echtes Trauerspiel.
SG, Detmar
Ich bin kein Schmetterlingsspezialist, deshalb finde ich die Anmerkungen von Dietmar ganz hilfreich. 2003 muss aber ein gutes Jahr gewesen sein. In Südtirol hatte ich vorher zur gleichen Jahreszeit bisher höchstens 2 oder 3 Exemplare gesehen, in dem Jahr an 5 deutlich verschiedenen Standorten vielleicht 20, auch Pärchen. Die Falter sind meistens an den Disteln zum Saugen gewesen, an denen ich die Rosenkäfer http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/459510/display/1572973 fotografiert habe.
Ein sehr schönes Motiv das farblich fast perfekt an diesen Untergrund angepasst ist, auch die durchscheinenden Flügelspitzen finde ich interessant.
Gruß Christian
dir ist es gelungen den Apolle mit der Kamera zu erwischen, ich bin schon Jahrelang dahinter her, bis heute hat es jedoch noch nicht geklappt. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Sehr schönes Exemplar und gut abgelichtet.
Da hast Du eine schönere Aufnahme von meinem Lieblingsfalter als ich. Bei Deinem sieht man ein 3. Paar der roten Punkte und am Schwanz auch noch so etwas.